Wörterbuchnetz
Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
gewinnst-adler bis gewinnsthaft (Bd. 6, Sp. 6091 bis 6092)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) gewinnst-adler, m., s. zu gewinnst 2, c, α: den kalten staatbeamten, der später den staat für eine

[Bd. 6, Sp. 6092]


schützen-gilde zum abschusz eines gewinnst-adlers oder eines rebhühner-volks ansieht, oder für ein nest von prozession-raupen auf der staat-eiche? Jean Paul (leben Fibel's 6) 54, 29.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewinnstag, m., von Henisch (s. 1600) zur verdeutschung und erklärung des niederländischen wenstag gebildet.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewinnstantheil, s. o. gewinnantheil: eine solche staatswirthschaft hemmet also den ackerbau auf zweierlei weise: einmahl dadurch, dasz sie den wirklichen werth seines erzeugnisses, und somit den gewinnstantheil daran herabsetzt; und dann, dasz sie den gewinnstantheil bei allen übrigen gewerben in die höhe treibt (rate of profit). Garve übers. d. Adam Smith (4, 9) 3, 419.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewinnstbegierig, adj., s. gewinnbegierig, gewinngierig: gewinnstbegieriger, lucripeta Stieler 643 (unter gierig); dazu vgl. DWB gewinnsterschnapper, lucelli captator 1892; stechende kleine (augen), (bedeuten) einen geitzigen und gewinst-begierigen. Prätorius collegium curiosum 47.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewinnstbringend, s. gewinnbringend: Noel Chomel ... oeconomisch- und physicalisches lexicon ... handelnd von einer vollkommenen jagd- und forst-wissenschaft ..; wohlbestellten fischerei; nutzbar angelegten stuterei; gewinnst-bringenden viehzucht ... 1751 (titel).
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewinnstchen, n., vgl. gewinnlein und gewinnstlein (gewinnchen ist nicht belegt): es ist doch immer das traumreich wie ein falscher loostopf, wo unzählige nieten und höchstens kleine gewinnstchen unter einander gemischt sind. Göthe (an Herder) br. 9, 69 Weimar.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewinnsterschnapper, m., s. o. gewinnstbegierig.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewinnsteskunde, f.: welche kunst befreiet von der armut? ist es nicht die gewinsteskunde? Fr. Leop. v. Stolberg Gorgias (werke der brüder Stolberg 18) 143.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewinnsteuer, n.
1) zu gewinn = erwerb: die bei der ordentlichen bede bestehenden befreiungen kamen hier nicht zur geltung (bei der notbede), doch wurde die steuer für privilegierte in der regel in form einer zenten- gewinn- oder gewerbesteuer angesetzt. R. Schroeder rechtsgesch.5 s. 628.
2) zum lotteriegewinn: gewinnsteuer ist eine von lotteriegewinsten in Österreich, Ungarn, Italien erhobene steuer. auch die in Deutschland von solchen gewinnen erhobene steuer ist hierher zu rechnen. Meyers konvers.-lex. 76, 805b.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewinnstfeind, m.: gewinstfeind, lividus Stieler 461.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewinnsthaft, adj., s. gewinnhaft: gewinnsthafft, quod lucrum praebet. Frisch 2, 451a (ungewinsthafft ebenda); gewinsthaft ... hin und wieder im gemeinen leben üblich. Adelung 2, 666.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort:
 
  

 

Die Suchanfrage lieferte keinen Treffer.