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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
gewickelt bis gewiege (Bd. 6, Sp. 5782 bis 5790)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) gewickelt , participiales adjectiv zu dem verbum wickeln (s. d.), das sich verhältnismäszig spät in den verwendungskreis des älteren winden eindrängt. die gebrauchsformen des particips weisen nach zwei richtungen ansätze auf zu einer isolierung vom verbum. der eine (absolute) gebrauch geht von der grundbedeutung aus, die am verbum

[Bd. 6, Sp. 5783]


mehr und mehr verdunkelt wird; er haftet an der äuszeren form, in der die verbalthätigkeit verläuft, und reicht nicht bis zu dem zielpunkt, der sie begrenzt. gewickelt berührt sich hier enge mit gedreht, gewunden, vgl. auch wickel. die andere gebrauchsform entstammt den verbindungen des verbums mit einem näheren und ferneren object (einem object der zielrichtung), vgl. z. b.: und sie gebar iren ersten son und wickelt in in windeln. Luther Lucas 2, 7 (ebenso schon Augsburger bibel v. 1487 gegen bivand ina Ulfilas, biwant inan mit tuochum, pannis eum involvit. Tatian, ebenso cod. Tepl. u. a.). von hier aus gewinnt gewickelt geradezu die bedeutung eingewickelt (vgl. einwickeln theil 3 sp. 341) und berührt sich mit eingeschlagen, eingehüllt, participien, bei denen das schwergewicht der bedeutung auf dem ersten compositionstheil ruht. die wörterbücher nehmen meist nur von dieser zweiten gruppe kenntnis, die auch für den sprachgebrauch gröszere bedeutung gewinnt: gewickelt, involutus Henisch 1599; gewicklet, enveloppé, inviluppato, intricato Hulsius (1616) 138b; ebenso Duez (1664) 199a (vgl. jedoch im nachtr.); Rädlein 383a; Schwan 1 (1783), 745b; vereinzelt kommt auch die erste gruppe zu ihrem recht, so schon bei Duez im nachtrag: zusammen gewickelt, entortillé, convolutus, dazu vgl. DWB gewickelt, volutus Steinbach 2, 991, ebenso Hederich 1, 1423.
1) verwendungen, die vom absoluten gebrauch ausgehen: und folgete der vernommenen stimme nach, bisz so lange sie ein stümplein von einer brennenden wachs kertzē auff der erden gewahr ward; als sie es auffgehoben, fand sie unter demselbigen ein stücklein zusammen gewickeltes papiers, warauff diese wort geschrieben stunden ... Opitz übers. v. Sidney's Arkadia (3) (1638) 742; dasz die ... ermel tragen, welche auf den schultern zusammen gefalten stehen, als wie die Kochersberger baurenhosen um die knie. an den wämmessern musz nur ein einiger, und zwar gewickelter schosz sein, wie die weiber-hembder, die unten auf der seiten keine schlitze haben. Grimmelshausen wieder erstand. Simpl. (3, 7) 3, 586;

das liebe, zierliche, von weiszen weidenzweigen gewickelte,
gezwickelte von piependen, pickenden, trippelnden küchelchen
wimmelnde nest.
Brentano (Gockel u. Hinkel) 2, 36 Morris;

den ganzen tag sitzen sie in ihren läden (die frauenzimmer der gewerbtreibenden klassen), im nachtgewande und mit gewickelten haaren, und erst wenn es dunkel geworden ist, putzen sie sich und lassen sich frisiren. Börne (schild. aus Paris: industrie-ausstell. im Louvre) 52, 270; gewickelt nennt man die ganzen windelböden bisweilen, weil bei ihnen der strohlehm um die staken gewunden wird. aus gleichem grunde werden sie auch gewundene decken oder fuszböden genannt. Helfft wb. der landbaukunst 145b.
2) die gebrauchsformen, die von der verbindung einer person oder sache mit einem ferneren objecte (dem object der zielrichtung) abzweigen, stellen andere träger des attributs in den mittelpunkt der verwendungen. während sich das particip in der ersten gruppe meist an weiche, bewegliche, biegsame stoffe heftet, die die äuszere form des wickels annehmen, wendet es sich in der zweiten gruppe den personen und festen körpern zu, die von den beweglichen stoffen umwunden werden. der fall, dasz sich auch hier das particip attributiv an die letzteren heftet, ist mehr vereinzelt und ohne weiteren einflusz: das um die kugel gewickelte papier. E. v. Mauritius beschreibung des neupreusz. infanteriegewehrs 14; so recht ins auge fiel nur das grosze, noch regelrecht auf ein brett gewickelte rote friesstück. Fontane (vor dem sturm 34) I, 1. äuszerlich nähern sich den formen der ersten gruppe die fälle, in denen das fernere object bei formelhafter wiederholung abgestreift wird; in wirklichkeit bedeuten diese typen den abschlusz der isolierung vom verbum.
a) bei der engeren beziehung des particips auf eine person berühren sich anfang und ende des menschenlebens eigenartig in den verwendungen des particips. in beiden fällen giebt die bibel die ersten anhaltspunkte. andere entsprechende verbindungen lassen bestimmte typen hervortreten. besondere aufmerksamkeit beanspruchen einige verwendungen, die auf ellipse deuten.
α) ein kind in windeln wickeln, einen leichnam in tücher wickeln.

[Bd. 6, Sp. 5784]



1)) zum ersten vgl.: ir werdet finden das kind in windeln gewickelt und in einer krippe ligen. Luther Luc. 2, 12 (var.: eingewickelt, vgl. DWB barn bivundan Ulfilas; kind mit tuochun biwuntanaz, pannis involutum. Tatian; gewunden in tuch cod. Tepl.; Beheim; gebunden Mentel und die ganze vorlutherische bibel); darumme sprach Jesaja: tu es deus absconditus, velut infans pannis involutus ... du bist uns ein verborgenne got in menslicher nature, rehte alse ein kint, daʒ da gewickelt und gewonden ist in sine dchere. Nicolaus v. Landau sermon bei Zuchhold 28;

do solchs wurd den hirten kundt,
kamen sie dar zur selbigen stund
und funden das kindelein
gewickelt in windelein.
Nicolaus Herman die sontags euangelia (8) 30 Wolkan;

zwar, auszer dasz ihm dann und wann
ein schwerer seufzer unwillkührlich
entfährt, verhält er sich im anfang so manierlich,
dasz ein gewickelt kind nicht stiller liegen kann.
Wieland (Klelia u. Sinibald 7, 10) 21, 327;

ein gewickelt oder gewindelt kind, un bambino fasciato. Kramer teutsch - ital. dict. (1702) 2, 1340c; ein gewickeltes, eingewindeltes kind, enfant emmailloté, bandé. Schwan a. a. o. 745b.
2)) zum zweiten vgl. corporale, in quo Christus fuit in gewichlot. glossen des 15. jahrh., anz. f. kunde d. d. vorzeit 6, 349; Joseph nam den leib, und wickelt in in ein rein linwand. Luther Matth. 27, 59 (ebenso schon Koburger u. a.; vgl. dagegen bivand ita Ulfilas; want in cod. Tepl., bei Beheim u. a.; vgl. auch Tatian 212, 7 zu Joh. 19, 40); dasz man die todten inn weisse tücher gewicklet, pfleget hinausz zutragen. Ryff übers. v. Artemidors traumbuch (4, 2) 166a (mortui in albis vestibus efferuntur); man mus mich für tod gehalten haben, denn als ich wieder zu mir selber kam, lag ich schon in der bahre, und ins leichentuch gewickelt wie ein toder. Schiller (räuber schausp. 4, 5) 2, 168.
β) sonstige verbindungen des relativ begrenzten particips mit einem persönlichen träger der verbalthätigkeit.
1))

just umgekehrt in meinem fall,
wenn eine immer und überall
in hüllen und häuten wie eine zwiebel
gewickelt erscheint.
Wieland (Gandalin 5, 319) 21, 52;

ich beschied ihn daher durch einen unbekannten nachts an einen gewissen platz, wo ich in meinen mantel gewickelt eher eintraf als er. Göthe (dicht. u. wahrh. 20) 48, 188; während das Martinchen nachdenklich in ihren mantel gewickelt ins weite starrte. P. Heyse (neue moral. nov.: die talentvolle mutter) II, 4 s. 92; ein junges mädchen von schlanker gestalt, dicht in einen dunklen schal gewickelt. 228; nur die beiden in ihre plaids gewickelten alten herren schritten auf deck auf und ab. Fontane (der stechlin 15) I, 10 s. 201.
2)) der alte sasz, die füsze in kissen gewickelt, im lehnstuhl und konnte vor freudigem schrecken nicht aufstehn, selbst wenn die gicht es erlaubt hätte. Mörike (maler Nolten 2) 5, 42 Krausz.
γ) auf ellipse (abstreifung des objects der zielrichtung) deuten sprichwörtliche redensarten: wer vor gericht nicht gut gewieget und gewickelt ist, dem thut ein guter vormund vonnöthen. J. J. Otho evangel. krankentrost (1671) s. 401; er ist schief gewickelt, in groszem irrthum. Albrecht Leipziger mundart 199b (vgl. hei is scheiw wickelt Wander 4, 161). der zusammenhang, in dem diese letztere redensart in theil 8 sp. 2683 dargestellt ist, würde es rechtfertigen, bei der erklärung einseitig von schief auszugehen (vgl. DWB er hat schief geladen). unser erstes beispiel jedoch zeigt, dasz hierbei auch die verbalthätigkeit voll berücksichtigt werden musz. auch andere erscheinungen (s. unter gewiegt) thun dar, wie enge die vorstellung des richtigen wickelns und wiegens als voraussetzung einer guten kinderstube mit den anforderungen verknüpft ist, die eine ältere zeit an die erziehung und bildung des nachwuchses stellte.
b) verbindungen des relativen gebrauchten verbums mit einem object der sache.
α) mit den oben unter β behandelten verwendungen berühren sich aufs engste die folgenden: zu solchem ende stellte ihr der hochzeiter etwas in ein tüchlein gewikeltes

[Bd. 6, Sp. 5785]


zu, mit anzeigung, wann sie solches bei sich haben würde, dasz sie alsdann einen guten marck (!) und schnellen abgang der wahren hätte. Grimmelshausen wiedererstandener Simplicissimus (3, 10: galgenmännlein) 3 (1713), 635;

in dieses tuch gewickelt ist ein brief.
gieb ihn an meinen sohn, er weisz darum.
Grillparzer (Ottokar 1) 54, 37;

und da — sie zog etwas in papier gewickeltes aus der tasche und legte es auf den tisch — da ist auch der ring. Paul Heyse (moral. nov.: vetter Gabriel) II, 3 s. 148; ein in leinwand gewickeltes packetchen. G. Hauptmann biberpelz 4. akt; wie er dahinjagte, als wenn ihm die verfolger im nacken säszen, mit bloszem kopf, das in zeitungspapier gewickelte paket unterm arm haltend. W. Hegeler pastor Klinghammer2 390.
β) der übertragene gebrauch: lange arbeitet sie (die sonne), den nebel zu zerstreuen, der vor ihr nicht weichen will. ... luft und erde liegen unkentlich in einer hülle gewickelt, und das auge irret mühsam von einer seite zur andern, ohne die gegenstände unterscheiden zu können. C. C. L. Hirschfeld der winter (1769) 41; meine buhlerei hat den arglistigen despoten betrogen, meine tollheit hat euerm fürwiz meine gefärliche weisheit verhüllt. in den windeln der üppigkeit lag das erstaunliche werk der verschwörung gewikelt. Schiller (Fiesko 2, 18) 3, 78 (var. gewickelt); es war die wohlbekannte kleine baderin aus der Weidengasse ... ein weib, weder schrecklich, noch rätselhaft; denn jeder Luckenbacher weisz, sie besteht blosz aus o und ach, in ein ewiges erröten gewickelt. Otto Ludwig (Heiterethei) 2, 89.
γ) auf ellipse beruht hier: gewickeltes rindfleisch Nicolai reise 5 (österr. provinzialwörter); gewickelter braten vom rind-fleische wird also zugerichtet: man nimmt fleisch vom ziemer, schneidet es länglicht und dünne ... endlich wickelt man es über einander, leget es in eine bratpfanne ... Chomel 4, 1059. vgl. auch: meninges, cerebri in uolucra, das felin darinn das hirn gewickelt ligt. Hadrianus Junius nomenclator (1595) 12.
 
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gewickt, s. Jecht wb. d. Mannsfelder mnda. 41.
 
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gewiddersch, s. unter gewidern.
 
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gewidelt, participiales adjectiv zu dem mundartlich erweiterten wideln (vgl. widen mhd. wb. 3, 619b; Schmeller 22, 859); 2 gewidelte körbe dokumentenbuch von Neuweinsberg (1801); Unger-Khull 291a.
 
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gewidern, verb. , verstärktes widern (s. d.), vgl. wideren mhd. wb. 3, 623b; Lexer 3, 833. wie beim einfachen verbum sind auch beim compositum zwei bedeutungsrichtungen zu unterscheiden, je nachdem es an wider = adversus oder an wider = rursus (neuhochd. wieder) anknüpft.
1) zu wider (adversus) fallen die ersten belege für das compositum so früh, wie die für das grundverbum, in die althochdeutsche periode (Graff 1, 639). sie sind freilich nur spärlich und nehmen auch in der mittelhochdeutschen zeit (mhd. wb. 3, 623b) nur wenig raum ein, sie reichen aber verhältnismäszig weit in die neuere sprache. so spärlich die belege flieszen, lassen sie doch eine grosze mannigfaltigkeit der fügeweise überblicken: transitiven und reflexiven gebrauch, persönliches und sächliches object. manche fälle lassen eine zweifelsfreie deutung überhaupt nicht zu. die bedeutung verhindern, zurückhalten, die in der verbindung mit einem persönlichen object sich leichter differenziert, hält sich bei der verbindung mit sächlichem object in engen grenzen.
a) mit persönlichem object.
α)

sie sint so sama chuani,selb so thie Romani;
ni tharf man thaʒ ouch redinon,thaʒ Kriachi in thes giwidaron.
Otfrid 1, 1, 60 Erdmann (nach der Heidelberger handschr. gegen widaron in der Freisinger);


β) dann Pilatus sasz bald darnach zu gericht auff diesem gerichtstul, und hiesz die Jüden jren schatz herfür thun, den sie corban nennten, dasz er das wasser zweihundert stadia weit möcht in die statt führen, und als sie sich gewidert, hat er vom gerichtsstul den kriegsleuten ein zeichen gegeben, dasz sie mit kolben vil Jüden erschlagen ... Adam Reiszner Jerusalem 1 (1565), 31a.
b) si uero post ea uoluerit stabilitatem suam firmare non rennuatur talis uoluntas ... aftar diu ... statiki ...

[Bd. 6, Sp. 5786]


festinon ... si kevvidarot solih ... Kero benediktinerregel cap. 61 Hattemer 1, 116;

ich hilue dir gerne hinnen
wilt du helt dingen
dar zu dem chunige Marsilien
dune maht iʒ nicht gewideren.
behalt lip unt rum
wilt du des nicht tun.
dinen botich wirue ich den uogelen.
Konrad Rolandslied 149, 8 W. Grimm;

sprichet ain man den andern an der wirs geborn ist, er widert es wol. sprichet ain hôchgeborner ainen an der wirz geborner ist danne er, er enmag sîn niht gewideren. Schwabenspiegel landr. § 350 Wackernagel 311 (vgl.: die aver bat geboren is, den ne kan die wers geborne nicht verlecgen, var. geweigern, verwerffen. Sachsenspiegel landr. 1, 63). im folgenden ist mehrfache deutung möglich: widern kann ebenso gut zu rursus als zu adversus gezogen werden, und die varianten haben die entscheidung verschiedenartig getroffen: der gen Troy reit, u underwegen manchen seltzamen gedancken u anschlag het, wie er dem grafen sein betrug möcht gewidern, und gedacht offt bei jm selbs ... Huge Schappler (1537) 52b (die Hamburger handschr.: wie er graue Frideriche sinen muttwillen nieder legen mochte. 52 ra Urtel; der druck von 1500: wie er dem graffen siner boszheit möchte vergeltē. lxviib).
c) aus diesem bedeutungszusammenhang zweigt das mundartliche adjectiv gewiddersch ab, vgl.: 'ein gewidderscher kerl' ist einer, der vielleicht seine nubben hat, hinter dem aber doch etwas stecken kann. S. Saul ein beitrag zum hessischen idiotikon 16.
2) zu wider (rursus) setzen die belege erst später ein; sie reichen nicht über das 14. jahrh. hinaus und sind auf mitteldeutsches gebiet beschränkt:
a) mit object der person:

daʒ er uns hie erloste,
und er aller hoste
zu disem nider geniderte,
daʒ er uns mite gewiderte
uʒ der sunden phule
zu deme hoen stule,
da wir zu manigen iaren
uʒ gevallen waren?
Heinr. Hesler Ev. Nic. 154 Helm.


b) mit object der sache:

sin iare niemant gewid'n kan,
sw' alt ist, d' sol loben got
daʒ in gevristet hat d' tot
so lange ...
Hugo v. Trimberg renner 6666;

und hîldin darûf engin rât,
wî sî mit werlîchir tât
den sô vîentlîchin pranc
besît geschubin, der sî twanc,
und gewidirtin den schadin,
dâmit sî sus wârn vorladin
von der brûdre twengin.
Nicolaus v. Jeroschin chron v. Preuszenland 17, 165 Strehlke.


 
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gewidmet , participiales adjectiv zu widmen (s. d.), in der neueren sprache nur noch mit einem theil der verwendungen fortlebend, mit denen die participialform des zu wittum (mittelhochd. wideme) gehörenden verbums sich frühzeitig isolirt. vgl. mhd. wb. 3, 620b.
1) den ausgangspunkt bildet eine rechtshandlung, die zusicherung der morgengabe, die der bräutigam seiner künftigen frau festsetzt. hierher gehört der älteste und lange vereinzelte beleg aus althochdeutscher zeit: dotabit, widimit St. Galler glossen des 9. jahrh. zu 2 Mos. 22, 16 (der sol jr geben ire morgengab Luther; er bemorgengab si Eggesteyn, Koburger u. a.); Steinmeyer - Sievers 1, 322b. die parallele mit dem lat. dotare, das ursprünglich aus der entgegengesetzten rechtshandlung erwachsen ist (dos, dasjenige, was die junge frau ihrem manne zubringt), ist vor allem in der richtung der verallgemeinerung und der übertragung der verwendungen wirksam, vgl. bewidmen Lexer 1, 256; nachtr. 81 (die dochter wil er mit halb sîme konigrîch bewidmen).
a) für die grundbedeutung, die an der rechtshandlung vor der heirat ansetzt, liegen wenig belege vor. diese lassen aber erkennen, dasz als object zu widmen die person gesetzt werden konnte, der die rechtshandlung zu gute kommt; widmen hat hier also die bedeutung mit einem wittum begaben, eine frau einer morgengabe versichern: von der

[Bd. 6, Sp. 5787]


morgengabe, damit die wibe gewidmet werden ... daʒ daʒ gut sin lediglichen si vor dem riche ... un daʒ der keiser sin (des vertragschlieszenden) wib moge mit widemen ane alle flecken und sol dan daʒ gut geben uʒ siner hant dem keiser, und sal der keiser eʒ der frowen lihen nach widemen recht, ... wer sie also gewidmet von des keisers hant, un besitzet sie eʒ auch, so ist sie sunder sorge, daʒ ir ir libgedinge ummer ieman angewinne nach deʒ keisers recht. das keiserrecht nach der handschr. v. 1372 § 190 Endeman s. 219.
b) die gleiche bedeutung von begaben, ausstatten erhält sich auch auf den ersten entwicklungsstufen der weiterentwicklung:
α) bei der übertragung des begriffes auf vertragsmäszige zusicherungen und stiftungen an die kirche ist als object zuerst die geistliche organisation gedacht, der die stiftung gilt, nicht aber das eigenthum, über das verfügt wird. diese organisation kann den persönlichen charakter festhalten, gewissermaszen zur juristischen person werden, vielfach nähert sie sich aber auch der sachbedeutung.
1))

in Sicilen alda
er sechs kloster stifte,
die er mit richer gifte
widemete wol in gotes lobe. passional 193, 9 Köpke;

was do zwischen ist ... und das wasser das durch das tal flüsset bitz an die steine brücke zu Urbeiss, das ist alles des vorgenanten clostirs lidig eigin, und (das kloster) ward domit gewidemet und gestifftet. urkunde v. 1318 bei Schöpflin Alsatia dipl. 2, 121.
2))

iʒ wart ein alter auch iesa
gewihet in der kirchen da
in der furstinnen ere,
den dirre babest here
gewidemet hat, alse ich ch sagen,
mit antlaʒes driʒic dagen. leben der hl. Elisabeth 9935 Rieger;

daʒ ... Cunrat genant Rintfleisch unde Cunegunt sin eliche wirten ... gemachet hant einen altar in godeʒ ere unde sinre heiligen, und dazu von derselben herren willen hant uʒerwelt einen anderen altar, der gewihet ist in ere der heilegen frauwen sente Annen, unde hant die altare bede gewidemet mit gude, daʒ in got hat verliehen, z zwein ewegen vicarien, in dem furgenanten stifte ewecliche z blibene. urk. v. 1332 Frankf. urkundenbuch 1, 515 Boehmer.
β) in der gleichen richtung hält sich auch die verallgemeinerung des begriffes in der übertragung auf weltliche organisationen:

doch ist daʒ rîche gewidemt sô,
swer im rehtes hilfet und durch keine drô
daʒ læt, dem ist eʒ helfe ûf reht gebunden.
dem keiser ich getrouwen wil. Lohengrin 3931 Rückert;

wie das römisch reich gewidmet und gevestet sei auf etlich herzogen, marggrafen, grafen, ort etc. weis mir bewerte schrift über das ... o thor, wiltu die majestat des kaisers in teutschen landen einschlieszen und umbgreifen? S. Meisterlin, d. städtechron. 3, 78.
c) die entwicklung, auf der unser neuerer gebrauch des particips fuszt, setzt mit einer verschiebung des objects ein: an die stelle der organisation, der ein eigenthum zugesichert wird, tritt dieses letztere in den vordergrund. damit wandelt sich die bedeutung von begaben in vergaben und das verbum gewinnt anlehnung an weihen und seine entwicklungsreihe: gewidmet, geweiht.
α) die parallele mit geweiht ist früh bezeugt; vereinzelt findet sie sich sogar in beziehung auf eine person gebraucht, in einer gebrauchsform, die mit den obigen belegen sich berührt:

gegrüeʒet sî ir (Marias) werder nam
und ir gebênediter stam
von künigen her gewidemet.
Frauenlob 389, 11 Ettmüller s. 220.


β) meist steht sie jedoch mit einem object der sache in verbindung, sie trifft ein eigenthum, das einer organisation zugewiesen wird:
1)) eigentlicher gebrauch:

du bist ein lebende cappel,
diu got ist wol gewidemet,
vor des gewalte bidemet
in vorhten elliu sîn geschaft.
Konrad v. Würzburg goldene schmiede 1243 W. Grimm;

[Bd. 6, Sp. 5788]


daʒ ich mein guten willen hab gegeben darzu, daʒ der vorgenant Fridreich Weisman hat gebidempt die vorgenant hofstat uber Tuenaw hincz Neunburch in der herren closter auf unser vrown alter. urkunde von Klosterneuburg (1333) font. rer. Austr. II, 10 s. 247; ein zehenten zwischen Röttenpach und oberhalb Wendelstein, der dann vor dem heiligen reich gewident und zu lehen geet. E. Tucher baumeisterbuch der stadt Nürnberg 96.
2)) übertragener gebrauch:

sich, ritter wert, an dine hohe werdekeit,
unt kleide dinen werden lip mit eren kleit,
sit daʒ dir ist ere unde pris gewidemet;
pflik schiltes amptes schone und ere swertes segen,
bis vridebære in velden, welden, und uf wegen,
wirp so, daʒ unreht struchen vor dir bidemet.
Boppe (1, 18) bei v. d. Hagen 2, 381b

der gleiche reim in ähnlicher verwendung Lohengrin 3513

da vocht er als ain frecher helt
so mandleich und so auʒerwelt;
do ward der ritters segen
dem jungen stoltzen degen
gewidmet auf den selben tag.
der streit ward wendig, als ich sag.
Suchenwirt 18, 63 (Hans v. Traun) Primisser.


2) die neuere sprache läszt die gruppe, die in der bedeutung begaben, ausstatten wurzelt, rasch verkümmern; die letzten belege gehören dem 17. jahrh. an. um so reicher entwickelt sich die zweite gruppe mit der bedeutung vergaben. weihen; sie findet unter anderem in der zueignung von druckschriften ein ergiebiges feldnamentlich für die participialform. unter den mannigfachen formen der weiterentwicklung dieser verwendung begegnet auch eine neue verbindung mit personen als trägern des attributs.
a) die letzten ausläufer der bedeutung begaben, ausstatten:

ob etlich bei dem schimpf hie stunden,
die her weren kumen ungebeten
und uns zu nahend würden treten,
dieselben wurd ich dannen weisen,
das sie der kurzweil nit vast breisen.
darumb ge keiner zu nahet bei,
der nit zum spil gewidemt sei. die alt und die neuen bei
Keller fastnachtspiele 2, 6;

die weiber sindt z betriegen also von art gewidmet und mit so böszem wasser gewaschen, das die einfeltigst neunfeltig ist, wanns an bösz list geht, so ist keine kein thor, sonder jn ligt niemandt ob. Seb. Franck sprichwörter 1 (1541), 24a. das gleiche von Henisch aufgenommen (1599), der daraus die bedeutung ableitet: gewiedmet, von natur gestaltet, natus, factus; dasz ich beide augen zusammenlogirt, damit sie gleichwie in dieser, also auch in jener welt einander hülffe und gesellschafft leisten könten, worzu sie dan anfänglich von der natur gewidmet wären. Grimmelshausen Simpl. (1, 29) 81 Kögel.
b) die bedeutung vergaben, weihen im mittelpunkt des neueren gebrauches: devotus ... gewidmet, geweihet. A. Corvinus fons lat. (1623) 927; gewidmet, voué, dedié, consacré, dedonatus, addictus, consecratus. Duez (1664) 199a; ganz ähnlich Rädlein 1, 383a; Kirsch 2, 151b; Matthiae 2, 181a; Schwan 1 (1783), 745b; gewidmet, dicatus Steinbach 2, 991; Hederich 1, 1423.
α) in der beziehung auf vergabungen, die im religiösen interesse gemacht werden, kommt das particip bald aus der verwendung; ein abglanz der ursprünglichen weihe fällt aber auf den gebrauch für geschenke und zueignungen höheren stils:
1)) ir gott gewidmetē jungfrauen in den clöstern, ihr weisse und unschuldige lämbl könnt mit eueren me me bei dem guten hirten viel auszrichten, wann ihr zu gott rufft me memento domine populi christiani. Abraham a S. Clara auf, auf ihr christen 129 Sauer; wie viel weniger schickt es sich, dasz ein christ in dem tempel und gottshausz ihme solle allerlei mucken und grillen über disz oder jenes machen, sondern es zihmet sich auff alle weisz, in solchen gott gewidmeten wohnungen mit gröster ehrenbiettsamkeit zu sein. 105; widemgut ... ursprünglich ein der kirche gewidmetes gut. Stalder 2, 446; indem ich ... aufstehe, um euch zu ermahnen, einen mächtigen und religiösen fürsten nicht zu beleidigen, wenn ihr sein dem Apollo bereits öffentlich gewidmetes geschenk abweisen wolltet (μήτ' ἀνάθημα ἤδη τῷ θεῷ

[Bd. 6, Sp. 5789]


καθωμολογημένον ἀπαλλοτριοῦν). Wieland übers. des Lucian (der 2. Phalaris) 6, 320; doch ganz andere aufmerksamkeit erregte der anblick eines darauf eröffneten schrankes. er enthielt alterthümliche kostbarkeiten, hierher gewidmet und verehrt. Göthe (dicht. u. wahrh. 18) 48, 116. dazu vgl. einen der seltenen belege für substantivierung:

(gräfin.) dennoch erzählt man,
dasz manch geistlicher herr eh' scheu in die zelle sich einschlieszt.
(pfarrer.) ...
oftmals dauerte mich des gewidmeten, der ungesegnet
blieb vom worte des herrn: 'nicht gut, dasz, also vereinsamt,
hülflos lebe der mensch; ich schaff' ihm eine gehülfin,
welche gesellt ihm lebe, des mannes gleichartige männin'.
Joh. Heinr. Voss (Luise 3, 2) 1, 82 Hempel.


2)) von einem solchen, dem edeln abgeschiedenen mit frommer neigung gewidmeten andenken war dann der übergang zum lebendigen genusse der gegenwart in jedem augenblicke leicht gefunden. Mörike (maler Nolten 2) 5, 88 Krausz; als Theobald wegen des dem armen freunde gewidmeten ehrenschmucks ein dankbares wort an das fräulein richtete. ebenda 5, 127.
3)) bei zueignungen von schriftwerken fand das particip erst spät in die zuschrift selbst eingang (dort zunächst präpositionalverbindung: 'an Savigny'. 1. band von Grimms grammatik): den hiesigen pergamentern gereicht es zur ehre, dasz durch sie das pergament, worauf einige für die höchsten häupter gewidmeten exemplare der prächtigen ... ausgabe der Voltairischen schriften gedruckt werden ... zubereitet und geliefert worden ist. Paul v. Stetten kunst-, gewerb- u. handwerksgesch. von Augsburg 2, 115; was werden sie aber sagen, wenn es nicht in meiner macht steht, anders zu datiren als Carlsbad den 15. august als am Napoleonsfeste ... 1812 treu gewidmet. Göthe an frau v. Stein 23, 431 Schöll u. Wahle; deutsche grammatik von Jacob Grimm, vierter theil, den mitforschenden freunden: Haupt, Hoffmann, Massmann, Schmeller und Wackernagel gewidmet. 1837; die deutschen gesellschaftslieder des 16. u. 17. jahrhunderts ... gesammelt von Hoffmann v. Fallersleben ... Ludwig Uhland gewidmet. 1860 u. a.
β) eine verblassung der bedeutung weihen, die sich bis zu den begriffen aufwenden, zuwenden abschwächt, setzt schon im 18. jahrh. ein; in einzelnen fällen mag der alte rechtsbegriff unmittelbar nachwirken:
1)) wann derjenige, welcher kurz vor dem bestimten allgemeinen zunfttag meister werden, oder jungen aufdingen will, die einschreibung und dazu gewidmete bestimte gebühre auf den allgemeinen tag versparet und aufbehaltet. allgem. zunft - ordn. für Baden art. 9 (1769) s. 8; hat diese aussteuer öffentlicher lehranstalten, durch immerwährende ihnen gewidmete einkünfte beigetragen, den endzweck derselben besser zu erreichen? Garve übersetzung des Adam Smith (5, 1: those public endowments) 4, 127; dasz sie das geborgte geld ... auf solche unternehmungen würden angewandt haben, die das ihnen gewidmete kapital mit wucher bezahlet ... hätten (2, 2 whatever had been laid out upon them) 22, 77; den einflusz, welchen die den gewerben gewidmeten kapitale auf den mehr oder minder vortheilhaften betrieb derselben haben. Lotz revis. d. grundbegriffe d. nationalwirthschaftsl. 3, 265 (§ 228); ist die masse des unentbehrlichsten lebensbedürfnisses, das dem zu dessen gewinnung oder erzeugung gewidmeten theile des naturfonds abgewonnen wurde, gering. (§ 234) 3, 294; damit stand sie auf und ging ihm durch mehrere zimmer voran bis in ein niedliches, der bibliothek gewidmetes eckkabinett. Mörike (maler Nolten 1) 4, 163 Krausz (fehlt in der 1. ausg.).
2)) meistens waren es gradsinnige, jeder nach seiner weise dem augenblick gewidmete menschen. Göthe (campagne in Frankreich) 30, 25. dazu vgl.:

freude des daseins ist grosz,
gröszer die freud' am dasein,
wenn du Suleika
mich überschwenglich beglückst,
deine leidenschaft mir zuwirfst
als wär's ein ball,
dasz ich ihn fange,
dir zurückwerfe
mein gewidmetes ich;
das ist ein augenblick!
Göthe (west-östl. divan: buch Suleika) 5, 158;

[Bd. 6, Sp. 5790]



gottes gunst den gönnern!
eine kunde sei den kennern,
eine mahnung der menschlichkeit euch männern!
o ihr, landflüchtiger hoffnungen zuflucht,
schiffbrüchiger wünsche ruhebucht,
ihr, dem troste der wittwen und waisen
gewidmeten weisen!
wisset, dasz ...
Rückert (11. makame) poet. werke.


3)) bei einem solchen durchaus dem gefühl und der einbildungskraft gewidmeten zustande war es ganz natürlich, dasz die einmischung auch widerwärtiger dämonen nicht ganz auszubleiben schien. Göthe (zweiter aufenthalt in Rom: Philipp Neri, der humor. heilige) 29, 203; aber er machte sein ganzes der thorheit gewidmetes leben durch jenen einzigen vernünftigen gedanken wieder gut, den er auf seinem sterbebette hatte. Gutzkow Richard Savage 1, 2; ich höre überdies einen schritt drauszen auf der treppe, der unser stilles, geistigen freuden gewidmetes beisammensein zu stören droht. Paul Heyse ital. nov. 2: Romulusenkel.
4)) und dasz die poesie eine kunst ist, die für den grossen haufen gewiedmet ist, und durch eine geschickte nachahmung auch die unsichtbaren dinge der einbildung vorstellig und sichtbar machen soll. Breitinger crit. dichtkunst 161. die fügeweise (präpositionalverbindung statt des dativs) stimmt mehr zu den verwendungen der unter a) besprochenen gruppe; die bedeutung dagegen weist hierher. vgl.: schwierigkeiten ... welche sich bei der ausmittelung des reinen ertrags der sogenannten industriellen gewerbe, der den manufakturen und fabriken gewidmeten betriebsamkeit, dem steueraustheiler in den weg stellen. Lotz handb. der staatswirthschaftslehre 3, 217; ein zweiter, lediglich dem innersten herzensbedürfnis gewidmeter teil (des briefes) nahm den kleinern raum ein. Mörike (maler Nolten 1) 4, 86 (fehlt in der 1. ausg.). hierher gehört auch die folgende fügung, die in allen äuszerlichkeiten mit den formeln übereinstimmt, die sich für die widmung von büchern herausgebildet haben (sp. 5789): seine (Fausts) lebensgeschichte ist so ganz mit sinnlosen erdichtungen durchwebt, dasz auch einige schon aus diesem grunde seine existenz bezweifelt, und das ihm gewidmete fabelbuch in absicht auf glaubwürdigkeit den bekannten volksromanen vom gehörnten Siegfried, Till Eulenspiegel ... an die seite gesetzt haben. J. F. Köhler unters. über d. leben u. d. thaten dr. Johann Fausts (1791) 47.
 
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gewidt, n., collectivbildung zu wid, wit (holz, vgl. Schmeller 22, 858. 1053 ff.), s. Unger-Khull 291a.
 
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gewidrigen, verb., erweiterte form zu gewidern 1) (s. d.), in einem vereinzelten belege übermittelt, der sich an den oben besprochenen reflexiven gebrauch anschlieszt: den er gebetten, weil er lähr mit dem karren oder wagen fahren thäte, er ihme ein karren voll von etwas materialien zu diesem gebäu unweit darvon hinzu führen wollte, dessen sich der fuhrmann gewidriget, und damit er entweichen möchte, gesagt, dasz ... Fr. Caccia lebensthat ... des hl. Antonius v. Padua (1692) 48.
 
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gewiedern, s. gewidern 2).
 
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gewiefel, gewieft, s. gewifel, gewift.
 
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gewiege, n., verbalsubstantiv zu wiegen (s. d.): gewiege Campe 2, 363a; Heinsius 2, 436a; gewieg, gewiege, anhaltendes wiederholtes wiegen. Sicherer u. Akveld nederl.-hoogd. wb. 281c; dazu vgl. so'n gewigg' mit de stôl? ten Doornkaat Koolman wb. d. ostfries. spr. 1, 625a; dat gewigge fôr de ôgen. ebenda.

 

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