Wörterbuchnetz
Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
gewerksverein bis gewerkszwang (Bd. 6, Sp. 5672 bis 5673)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) gewerksverein, s. gewerkverein.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewerksverfassung, f., s. gewerbeverfassung: zweitens dürfen in der regel, nach der allgemeinen gewerksverfassung, zünftige meister sich keiner andern gehülfen bei der arbeit bedienen, als zünftiger lehrpursche und gesellen. Coburg-Saalfeldische innungsgesetze (1803) Ortloff 643.

[Bd. 6, Sp. 5673]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) gewerksversammlung, f., s. gewerbeversammlung, vgl. auch sp. 5656: das gewerk der ... soll jährlich einmal ... eine ordentliche gewerksversammlung ... halten. generalprivil. des gewerks von Brandenburg 1733 bei Ortloff 56, vgl. auch Rohrscheidt 152; zu aufwartungen bei gewerksversammlungen soll kein jungmeister gebraucht werden. privil. u. güldebrief f. d. bäckergewerbe (Minden 1800) Ortloff 554; die zunftgenossen sind verbunden, bei strafe von 1 fl. rhn. zu den gewerks-versammlungen sich einzufinden. Coburg-Saalfeldische innungsgesetze (1803) Ortloff 598, vgl. auch Frischbier 2, 4; s. auch unter gewerkszusammenkunft.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewerksvorsteher, m., s. gewerbevorsteher: durch specialbefehl vom 7. november (1808) wurde erwidert ... die vermehrung aller müller sei unnöthig, es genüge völlig die der aelterleute und gewerksvorsteher. Rohrscheidt 283.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewerksvortheil, m., s. gewerbevortheil: die gewerke und innungen müssen alle, welche ein gleiches gewerbe treiben wollen, und schon bürger sind, in ihre mitte ohne prüfung und ohne anfertigung eines meisterstücks oder sonst üblichen nachweises, bloss gegen einzahlung der gelder, welche die meister erlegt haben für miterwerbung der gewerks-vortheile und des gewerkseigenthums, aufnehmen. Drackesches promemoria bei Rohrscheidt 576, vgl. auch ebendort s. 593.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewerkswaare, f., s. DWB gewerbewaare: entweder aus denselben materialien, oder auf ähnliche weise, wie die eigentliche gewerkswaaren gefertiget werden. Coburg-Saalfeldische innungsgesetze (1803) Ortloff 631.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewerkswelt, f.: immer suche ich noch, bildlich gesprochen, solche taubenschläge, spanne mich aus der gewerkswelt los und buhle um die braut des schönen. Stifter stud. 1, 28.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewerkszeichen, n.: der grusz war seine legitimation, daran erkannte man den ächten kameraden ... wo ... in eine stadt einziehende handwerker ... im thor vom thorwächter angehalten wurden, ihr bündel auf der wache laszen und das gewerkszeichen holen muszten, konnten sie dieses zeichen nur durch den grusz erlangen. O. Schade Weimar. jahrb. 4, 306.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewerkszusammenkunft, f., vgl. gewerksversammlung: welcher meister auf erfordern bei der gewerks-zusammenkunft nicht zu rechter zeit ... erscheinet, der soll ... strafe in die lade legen. generalprivil. d. gewerks v. Brandenburg 1733 bei Ortloff 59; alle bei denen gewerkszusammenkünften in handwerksachen vorkommende klagen ... musz der rathsverordnete ... beizulegen trachten. handwerksordn. für Westpreuszen (1774) Ortloff 77.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewerkszunft, f.: (die obrigkeit soll) allen und jeden ausser der zunft lebenden handwerksleuten ihre gemachte arbeit und waaren samt dem handwerkszeug wegnehmen zu lassen verbunden, und die weggenommenen waaren zur hälfte, das handwerkszeug aber ganz an die gewerkszunft verfallen sein. handwerksordn. für Westpreuszen (1774) Ortloff 98.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewerkszwang, m.: in den verhandlungen des ostpreussischen landtages vom 25. mai bis 2. juni 1798 legten die beiden oberstände dem könige das bedenken der ritterschaft über zunft- und gewerkszwang vor. Rohrscheidt vom zunftzwange 176; es musz eine zeit kommen, wo endlich die belastung der durch gerechtigkeiten eingeschränkten gewerbe eine so drückende auflage für die nation wird, dasz sie sich weigert fernerhin die zinsen, welche die vorwelt auf sie angewiesen hat, zu zahlen ... dasz man den gewerkszwang aufhebt, und dadurch alle inhaber der gerechtigkeiten bankerot macht. (J. G. Hoffmann) das interesse des menschen ... bei d. besteh. zunftverf. 171.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort:
 
  

 

Die Suchanfrage lieferte keinen Treffer.