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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
gewerbsreglement bis gewerbsveräuszerung (Bd. 6, Sp. 5615 bis 5616)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) gewerbsreglement, n.: was solchen eingriffen der regierungen, und ihren hieraus hervorgehenden mancherlei gewerbsreglements immer zunächst und vorzüglich entgegensteht ... ist gewisz das, dasz keine regierung über die ansichten des volks vom werthe der güter je gebieten kann. Lotz staatswirthschaftsleh- re 2, 169.
 
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gewerbsschriftsteller, m.: zunächst sind alle gewerbs-schriftsteller, auf die allein man den literatennamen anwenden sollte, auszuweisen, denn sie sind, mag das gewerb nun gehen oder stocken, mag es für ehrenvoll oder schimpflich gehalten werden, bei der hauptfrage nicht betheiligt. Hebbel tagebücher 2, 124 Bamberg. zur bedeutung vgl. gewerbemäszig.
 
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gewerbssitz, m.: ausserdem kann auch den gast- und schenkwirthen gestattet werden, während der sommermonate in einem vor den thoren oder in der nächsten umgebung des ortes ihres gewerbssitzes gelegenen garten wirthschaft zu treiben. bayr. verordnung von 1862, reg.-blatt s. 787.
 
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gewerbsstörer, m.: was dieses verfahren gegen die gewerbsstörer anbelangt, so hat sich der magistrat von Wien ... an die regierungsweisungen ... zu halten. Barth-Barthenheim 4, 51; dazu vgl. gewerbsstörerei s. 50.
 
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gewerbstaxe, f.: jene, die bürgerliche wirthe werden, sollen die gewerbstaxe eben so entrichten, wie solche von jedem andern gewerbsmanne ... bezahlet werden muss. Barth-Barthenheim 4, 503.
 
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gewerbsübertragung, f.: (es ist kein recht zur recursergreifung vorhanden) gegen blosse gewerbsübertragungen im nähmlichen bezirke. Barth-Barthenheim 3, 145; übersiedlungen berechtigter gewerbsinhaber sind hinsichtlich der gemeinde, wohin die gewerbsübertragung geschehen soll, wie neue concessionsgesuche ... zu behandeln. bayr. verordn. betr. d. gewerbswesen von 1826, reg.-blatt s. 160.
 
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gewerbsübung, f.: dasz ... nur denjenigen, die sich als tüchtige meister in ihrem fache wirklich erprobt haben, selbständige gewerbsübung ... gestattet werde. allg. anzeiger der Deutschen 110, 3644 (1845).
 
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gewerbsunterschied, m.: die gewerbscheine auf arbeiten gewisser art sollen möglichst allgemein ausgestellt, und alle kleinlichen gewerbsunterschiede vermieden werden. preusz. gesetzs. 1811 s. 270; tischler können, da jeder kleinliche gewerbsunterschied vermieden werden soll, in die von ihnen verfertigten fensterrahmen das glas selbst einschneiden. Zeller gewerbepolizei 184.
 
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gewerbsunzucht, f.: desgleichen schliesst eine im auslande erfolgte bestrafung wegen gewerbsunzucht eine

[Bd. 6, Sp. 5616]


verfolgung in Preussen wegen der hier in derselben zeit betriebenen gewerbsunzucht nicht aus. Oppenhoff strafgesetzbuch 229; zur bedeutung vgl. DWB gewerbsschriftsteller.
 
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gewerbsusance, f.: da die bisherigen gewerbsusancen aufhörten, hätte wegen lohn und kost lediglich freie vereinbarung stattzufinden. Rohrscheidt 214.
 
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gewerbsveräuszerung, f.: bereits ... 1774 wurde ... verordnet, dass ... die sämtlichen grundobrigkeiten ... keine gewerbsveräuszerung ohne vorläufig hierzu von der regierung erhaltene bewilligung gestatten sollen. Barth-Barthenheim 1, 97.

 

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