Wörterbuchnetz
Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
gewanneintheilung bis gewappent (Bd. 6, Sp. 5324 bis 5325)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) gewanneintheilung, f.: die gewanneintheilung der flur sicherte in jedem orte mit peinlicher gerechtigkeit die gleichheit der antheile. A. Meitzen volkshufe u. königshufe 5, s. festgabe für Hanssen.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewannen, nebenform zu gewinnen (s. d.).
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewannet, particip praet. zu wannen, eine ableitung von wanne, f. (futterschwinge): allerlai korn, wol gewannet. österr. weisth. (Münsterthal in Tirol 1427) 4, 351.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewanngrenze, f.: in der regel sind von den dänischen landcommissariaten nur wenige linien, meist nur die aussen- und gewanngrenzen und die wege und gräben aufgemessen worden. A. Meitzen ebenda.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewannlage, f.: als einheitsmasz hielt man im allgemeinen das ganze mittelalter hindurch an der hufe fest, worunter man auszer hof und garten und dem nutzungsrecht an der almende das in gewannlage befindliche, dem flurzwange unterliegende ackerland, meistens in einem gesamtumfange von dreiszig morgen, verstand. R. Schröder rechtsgesch. 409.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewannstein, m.: vor ieden gemeinen stein sollen beide nachparn zusammen 1 kr., vor ein gewandtstein 2 kr., und so es ein eckstein. der etliche nachparn berührt, soll ieder nachpar 1 kr. zu belohnung geben. oberrheinische stadtrechte 1, 747 (1691); 'wollte jemand andere steine als z. b. gewand- und speichelstein machen lassen' u. s. w. (Augsburger bauordn.) bei Birlinger schwäbisch-augsburgisches wb. 195a.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewapen, n., nebenform zu gewaffen (vgl. oben sp. 4742) ist in der neuhochdeutschen periode nicht mehr belegt.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewapen, verkürzte form des particips, die in niederdeutschen quellen bei der substantivierung des participialen adjectivs belegt ist: de von Lubecke sanden ut to watere dusent gewapen in Westvresland mit bussen. Lübecker chron. 2, 31, vgl. Schiller-Lübben 2, 98; s. DWB gewapen bei Verwijs-Verdam 2, 1861. auch aus anderen sprachgebieten können parallelen zu diesem gebrauch herangezogen werden, vgl. gewafen Lexer 1, 970. ebenso darf in dem folgenden beispiel: darczu heten wir ... bei 150 schuczen zu rossen, und heten bei 300 wagen und karren, die gewopen leut und zeug furten, und ein grosz volk zu füssen, daʒ man schacz, daʒ sein alleʒ wer bei 800 mannen. Ulman Stromers chronik (Nürnberg), d. städtechron. 1, 41 an das particip gedacht werden, das ja weitgehenden veränderungen

[Bd. 6, Sp. 5325]


und verkürzungen unterliegt (s. bei gewaffnet), vgl.: herczog Adolff und graff Heinreich von Sponheim, di heten 500 spis und 600 gewapend auf wagen und sust vil fussvolks. ebenda 1, 45.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewäppe, n., s. DWB gewebe.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewäppelt, gewappelt, particip zu wäppeln, wappeln (s. d.), vgl. Schmeller 22, 964. vgl. die angriffe gegen eine 'staatlich gewappelte kunst' im bairischen landtag 1904.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
gewappent, gewappet, s. DWB gewappnet.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort:
 
  

 

Die Suchanfrage lieferte keinen Treffer.