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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zugpaar bis zugräppisch (Bd. 32, Sp. 437 bis 438)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zugpaar, n., gespann: er (Seckendorf) und Stoll machen ein schlechtes zugpaar aus. ich fürchte der Prometheus'sche karren bleibt darüber stecken Göthe IV 20, 139 W. bei der eisenbahn zwei im gegensinn regelmäszig

[Bd. 32, Sp. 438]


verkehrende züge.
 
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zugpanster, m., unterschlächtiges wasserrad mit zwei kränzen Benzler 2, 297. —
 
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zugpapier, n., löschpapier Campe.
 
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zugpferd, n., Stieler 1441; Kramer 2, 1452b, zuerst im 14. jh.: hette auch ein man auf seynem furwerge ein redtpfert (reitpf.) oder zogpferdt, die er verkeufen wolde stadtwillkür v. Eisenach, Thüringer geschichtsqu. n. f. 6, 22; so wie ein edles ross weiter vom wege abführen kann, als ein gemeines zugpferd br. die neueste lit. betr. 15, 174. —
 
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zugpflaster, n., zugeplaster, züheplaster Pfolspeundt bündt-ertznei (1460) 2. in frühnhd. zeit ein wundpflaster: ceratum ein lind zugpflaster allein mit wachsz und öl angemacht Frisius 210b; sodann das apostema offen ist, so soll man ein zugpflaster von gummis und colophonia darauff legen Paracelsus opera (1616) 1, 686a. dann, so noch heute, ein hautreizendes, blasenziehendes, schmerzhaft wirkendes pflaster Stieler 500; Kramer 2, 204b: der hat im ein gar scharpffes zugpflaster auff sein ohr gelegt S. Feyerabend ungarische chr. 137a; er (der arzt) belegte den (abgestorbenen) arm mit zugpflastern, hieb ihn mit nesseln, aber alles umsonst Jung-Stilling 1, 360. ihr solltet das übel durch milde zum guten wenden, nicht .. öl ins feuer gieszen und zugpflaster statt der heilsalbe auflegen Raumer Hohenstaufen 4, 96.
 
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zugraben, v., Diefenbach 297c; Stieler 691; mnd. tograven Schiller-Lübben 4, 564a; gewöhnlich mit erde bedecken, vergraben, begraben Dentzler 2, 367a: ... soll man disz kraut ... widerum versetzen und unten um die wurtzel mit neuem mist umlegen, darnach widerum zugraben Sebiz feldbau 184; so graben sie ihn dann gar zu (den toten priester, der zuerst sitzend, nur bis zum gürtel begraben ist) Schiltberger reiseb. 107 lit. ver. nd. durch einen graben absperren: wen einer ein neyen thun macket, mag he en vordedigen und einen knick darumb macken ..., averst nicht thograven weisth. 3, 234.
 
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zugrad, n., an einer winde Diefenbach 26b; n. gl. 193b; Stieler 1500. bes. am brunnen, haustrum Diefenbach 273c; n. gl. 201a: so musz man bronnen mit eim zugrad zurüsten Sebiz feldbau 12. —
 
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zugrädlein, n., Kramer 2, 250b. —
 
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zugramme, f., grosze ramme Jacobsson 4, 723a; Benzler deichbau 2, 131.
 
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zugrappen, v.: der hockete .. zu uns nieder, asz was ihm gefiel und grabte mit der hand zu, was ihm zu anderer zeit zu essen beliebete, und liesz es ihme hinweg tragen türk. vagant (1683) 77. —
 
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zugräppisch, adj.: so weysz ich, das die warheyt tieff vergraben, aller welt verborgen und zgreppisch (l. unzgreppisch?) ist S. Franck weltb. (1534) vorr. a 5b.

 

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