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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zugmesser bis zugöhr (Bd. 32, Sp. 436 bis 437)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zugmesser, n., nd. tochmetz C. Fr. Müller Reuterlex. 139a; Schumann Lübeck 57, ein messer mit langer klinge zum glätten allg. haushaltungslex. 2, 555b; Mothes baulex. 4, 149, dolabra Frisius 443a: mit dem zugmässer beschneyden dedolare, mit dem zugmässer ebnen dolare Maaler 524a, mit dem schabhobel vergleichen Karmarsch-Heeren 43, 346, gebraucht von böttchern Ludwig t.-engl. lex. 2618; Karmarsch-Heeren 113, 521, und schiffbauern Hoyer-Kreuter 1, 875. —
 
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zugmesserlein, n., Maaler.
 
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zugmesser, m., meszwerkzeug für den zug in öfen von thonfabriken, gasanstalten u. ähnl.
 
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zugmittel, n., eigentlich: die lokomotiven waren noch nicht fertig; das einzige zugmittel war menschenkraft Sven Hedin Bagdad, Babylon, Ninive 106. 'ziehendes' heilmittel, bes. pflaster, epispastica Blancard 1, 811a: in derjenigen apoplexie, die sich bey körpern die nicht vollblüthig sind, ereignet, ... schicken sich zugmittel allg. d. bibl. 15 195. mittel, das beim publicum 'zieht', vgl. DWB zugkraft 3: in diesem engen local wuszte er (Schikaneder) das Wiener publicum durch drastische zugmittel aller art ... zu gewinnen O. Jahn Mozart 4, 562. —
 
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zugmühle, f., durch zug bewegte mühle: und wie in die von Schwitz ir wasser und bronnen abschlgend, dasz si nit mer malen kondend noch trinkwassers gng hattend, grben si einen gten bronnen und bruchtend ain zugmüli und ain roszmüli, die uf dem schlosz gemachet stndend J. v. Watt hist. schr. 2, 125 Götzinger; welche ... wol versehen waren, als mit ... feldmülen, zugmülen, handmülen Fischart geschichtklitt. 317 ndr.; Rotenhan ..

[Bd. 32, Sp. 437]


hatte die festung ... auch mit pulvermühlen und zugmühlen versehen Ranke 2, 153. —
 
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zugmühlwerk, n.: etlich mülinen, als rosz-, wind-, zug- und treib- oder ander mülwerck Fronsperger kriegsb. 1, 79b.
 
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zugnagel, m., 'nagel, womit der zugring an der welle des kunstrades beschlagen wird' Jacobsson 4, 732a, an der deichsel Hoyer wb. d. artillerie I 1, 215. in undeutlicher verwendung L. Fronsperger besatzung (1564) 14a. —
 
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zugnetz, n., groszes netz zum abfischen von gewässern, vgl. DWB zuggarn; trahum W. Brack d 2a; Kramer 2, 1452b; hdwb. d. staatsw. 3, 1064: alda fischen sie entweder mit wahten und wurfnetzen oder mit hahmen und zugnetzen O. Dapper Africa (1671) 351b; wann man mit einem zugnetz einen dümpffel ausfischen will, wird man im andern zug meistentheils mehr als im ersten bekommen Hohberg georg. cur. 2, 489; wenn er (der nebel) wie ein zugnetz gipfel und bäche überflicht Jean Paul 7/10, 26;

schwärzlich hing am mast das zugnetz,
das vom letzten fange troff
Freiligrath 1, 15.


 
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zugochse, m., Diefenbach 352b; Stieler 1379, mnd. togeosse Schiller-Lübben 4, 558a: die zugochsen habent ain grôz sänftikait zuo irn gesellen, wan ainr suocht den andern, mit dem er den pfluog hât gezogen, und lüeget stætes nâch im Konrad v. Megenberg 159; fäldochsen oder zugochsen, die auff dem fäld werckend Frisius 62b; zugochs, der ain joch zücht Maaler 524a; seid nicht des teufels zugochsen V. Herberger trauerbinden 3, 264; sie (die poesie) kann sich der philosophie nicht zum zugochsen verdingen, ohne wirklich ein zugochse zu werden Hebbel I 9, 23; wenn kein wenn wär', könnte man den teufel zum zugochsen brauchen Düringsfeld sprichw. 1, 4a. —
 
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zugofen, m., ofen mit besonderer zuführung der luft ohne blasebälge Blancard arzneiwiss. wb. 1, 112a; Scheuchenstuel österr. berg- u. hüttenspr. 269; allg. d. bibl. 73, 226. —
 
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zugöhr, n., am stiefel Hamerling werke 2, 607 Rabenlechner.

 

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