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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zugfaden bis zuggans (Bd. 32, Sp. 425 bis 426)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zugfaden, m., faden an dem man zieht, in verschiedener anwendung, z. b. beim vogelfang Naumann naturgesch. der vögel 7, 552. —
 
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zugfähig, adj.: zug- und wachtfähige soldaten Dannhawer catech.-milch 4, 489 (siehe zug II A 3 a). auch von zugthieren.
 
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zugfähigkeit, f.: je nach kraft und zugfähigkeit der vorgespannten thiere E. Langer aus dem Adlergebirge 1, 202, des dampfwagens Moltke 2, 252. —
 
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zugfeder, f., elastische feder an maschinen Hoyer-Kreuter 1, 875; eines wegzählers an einem wagen Hulsius vierter tractat der mech. instr. (1615) 10. —
 
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zugfenster, n. 1) fenster zum auf- u. niederziehen Gutzkow zauberer v. Rom 7, 37; Stifter 5, 1, 336. 2) fenster eines eisenbahnzuges: er sieht nicht die .., erschreckten gesichter der reisenden in den zugfenstern G. Hauptmann bahnw. Thiel 47. —
 
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zugfensterlein, wie zugfenster 1 Zschokke 18, 239. —

[Bd. 32, Sp. 426]


zugfest, adj.: mehrere gute zugfeste pferde stehen ... zum verkaufe Gieszener anzeiger 23. 7. 1870; Göttinger tagebl. 11. 9. 1909; diese polnischen knechte .. sind .. die ganze woche hindurch zugfest, arbeitsam und unverdrossen B. Goltz jugendleben 1, 355; zugfeste tugend hinter den feigenblättern 1, 7. —
 
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zugfestigkeit, f., von pferden v. Alten 1, 547. in der technik fest eingeführt für stoffe u. gegenstände, die zug (s. DWB zug I A 2) aushalten sollen 1, 311; 2, 789; Muspratt 1, 704; Blaschke elektrotechn. 144. dafür giebt es zugfestigkeitsprüfer Muspratt 6, 1865. —
 
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zugfisch, m. Adelung: zugfische, die den sommer- und winteraufenthalt wechseln Wimmer gesch. d. d. bodens 410; aus wellichem ervolget ..., dieses seien die rechten remoren und zugfisch, von welchen zu anderen zeiten viel gesagt worden H. Frölich offenbarung der natur (1591) 236. er (der hai) .. geht ... den zugfischen nach Oken allg. naturg. 6, 61. —
 
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zugfrohne, f., frohndienst mit pferden, spanndienst: Schrader d.-frz. wb. 2, 1691; in Maschakotten (Westböhmen) waren 3 tage zugfrohne, 13 tage handfrohne zu leisten A. John sitte, brauch u. volksglaube 334. —
 
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zugführer, m., anführer eines zuges, eines reiterzuges Hebbel I 7, 6, in einem maskenzuge G. Keller 2, 178, auch von affen Brehm 1, 26 P.-L. vergleichsweise u. übertragen: die armen schafe sagen zu ihrem zugführer: 'gehe nur immer voran, so wird es uns nie an muth fehlen, dir zu folgen' Nietzsche 4, 286; Mentzer, der zugführer in jenem streit A. Tholuck vorgesch. des rationalism. I 2, 36. heute vorwiegend als dienstliche bezeichnung für den führer eines eisenbahnzuges oder eines zuges bei einer truppe: zugführer und schaffner rannten über den kies nach dem ende des zuges G. Hauptmann bahnwärter Thiel 45; bei den landwehrübungen sollten sie (die vicefeldwebel d. l.) unteroffizierdienste thun oder, wo offiziere fehlten, als zugführer eintreten Fr. Meinecke Boyen 2, 564.
 
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zuggans, f., anser segetum Brehm 6, 608 P.-L.

 

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