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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zugewichtlein bis zugfisch (Bd. 32, Sp. 425 bis 426)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zugewichtlein, n., auf einer wage D. Mögling mech. kunstkammer (1629) 18.
 
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zugewöhnen, v. Stieler 2494: ein werk, dazu bestimmt, die gemüther allmählig der neuen zeit zuzugewöhnen Dahlmann gesch. von Dännemark 3, 356. meist als part. perf.:

den kriegern ist er zugewöhnt,
mit schlacht und sieg vertraut
Göthe 4, 310 W.;

die uns von kindesbeinen zugebildete und zugewöhnte welt B. Goltz e. kleinstädter in Ägypten 2;

seid auch nicht träge, freunde, schüttelt ab
die zugewohnte ruh
Tieck 10, 4.


 
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zugfach, adv., in einem zuge, beim trinken: nicht zugfach, nicht zugfach, sonst werd ich zum Schaffhäuser (musz nach hause geschafft werden) Chr. Weise d. niederländ. bauer (1685) iv 15, nach zschr. f. d. wortf. 2, 34. —
 
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zugfaden, m., faden an dem man zieht, in verschiedener anwendung, z. b. beim vogelfang Naumann naturgesch. der vögel 7, 552. —
 
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zugfähig, adj.: zug- und wachtfähige soldaten Dannhawer catech.-milch 4, 489 (siehe zug II A 3 a). auch von zugthieren.
 
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zugfähigkeit, f.: je nach kraft und zugfähigkeit der vorgespannten thiere E. Langer aus dem Adlergebirge 1, 202, des dampfwagens Moltke 2, 252. —
 
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zugfeder, f., elastische feder an maschinen Hoyer-Kreuter 1, 875; eines wegzählers an einem wagen Hulsius vierter tractat der mech. instr. (1615) 10. —
 
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zugfenster, n. 1) fenster zum auf- u. niederziehen Gutzkow zauberer v. Rom 7, 37; Stifter 5, 1, 336. 2) fenster eines eisenbahnzuges: er sieht nicht die .., erschreckten gesichter der reisenden in den zugfenstern G. Hauptmann bahnw. Thiel 47. —
 
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zugfensterlein, wie zugfenster 1 Zschokke 18, 239. —

[Bd. 32, Sp. 426]


zugfest, adj.: mehrere gute zugfeste pferde stehen ... zum verkaufe Gieszener anzeiger 23. 7. 1870; Göttinger tagebl. 11. 9. 1909; diese polnischen knechte .. sind .. die ganze woche hindurch zugfest, arbeitsam und unverdrossen B. Goltz jugendleben 1, 355; zugfeste tugend hinter den feigenblättern 1, 7. —
 
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zugfestigkeit, f., von pferden v. Alten 1, 547. in der technik fest eingeführt für stoffe u. gegenstände, die zug (s. DWB zug I A 2) aushalten sollen 1, 311; 2, 789; Muspratt 1, 704; Blaschke elektrotechn. 144. dafür giebt es zugfestigkeitsprüfer Muspratt 6, 1865. —
 
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zugfisch, m. Adelung: zugfische, die den sommer- und winteraufenthalt wechseln Wimmer gesch. d. d. bodens 410; aus wellichem ervolget ..., dieses seien die rechten remoren und zugfisch, von welchen zu anderen zeiten viel gesagt worden H. Frölich offenbarung der natur (1591) 236. er (der hai) .. geht ... den zugfischen nach Oken allg. naturg. 6, 61. —

 

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