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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zugevatter bis zugfaden (Bd. 32, Sp. 425)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zugevatter, m.: der hausvatter mit seinen zwei gevattern, dem ersten gevatter und dem zugevatter J. V. Neiner tändelmarkt (1734) 69.
 
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zugewächs, n.: derhalben alles was venerisch und unkeusch, das veraltet vil behender, dann der samen ist ein edles zugewächs, welcher, so er ausgelassen wird, den leib verdorret Guarinonius grewel d. verw. 1103. —
 
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zugewächslein, n.: ein zugewächszlin des wolrichenden timie epithymum W. H. Ryff confectbuch (1584) 191.
 
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zugewähr, f., ein schein, welchen auf bergwerken der verkäufer an den bergschreiber ausstellt, dasz er diesen oder jenen kux dem käufer zuschreiben soll Hübner-Rüder 4, 1036b. auch allgemein juristisch 'gewähr', 'gewährleistung' Zedler univ.-lex. 63, 1231.
 
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zugewähren, v., ein bergwerkeigenthum, einen kux beim übergang auf einen neuen besitzer auf dessen namen im bergwerkhypothekenbuch eintragen Veith 597; Schönberg berginform. 2, 72. dazu zugewährung, f.: zugewehrung thun (vom bergschreiber) Schönberg berginform. 1, 70; ab- oder zugewehrung eines oder mehr kuxe 24.
 
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zugewandt, adj.: zugewandte (verbündete) örter (in der Schweiz) J. Hübner 2527.
 
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zugewicht, n.: darum wir ihm (dem wagebalken) ein zugewicht im sinn anhencken wollen D. Mögling mechan. kunstkammer (1629) 25. das zugewogene, wie zugabe, aber weit weniger üblich Kramer 2, 1234a: zwei pfund zugewicht (beim käsehandel) J. Gotthelf 20, 248; durch welche (todesstrafen) man sich verbunden erachtet hat dem tode noch ein zugewicht von bitterkeit beizulegen I. Iselin träume e. menschenfreundes 2, 169. —
 
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zugewichtlein, n., auf einer wage D. Mögling mech. kunstkammer (1629) 18.
 
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zugewöhnen, v. Stieler 2494: ein werk, dazu bestimmt, die gemüther allmählig der neuen zeit zuzugewöhnen Dahlmann gesch. von Dännemark 3, 356. meist als part. perf.:

den kriegern ist er zugewöhnt,
mit schlacht und sieg vertraut
Göthe 4, 310 W.;

die uns von kindesbeinen zugebildete und zugewöhnte welt B. Goltz e. kleinstädter in Ägypten 2;

seid auch nicht träge, freunde, schüttelt ab
die zugewohnte ruh
Tieck 10, 4.


 
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zugfach, adv., in einem zuge, beim trinken: nicht zugfach, nicht zugfach, sonst werd ich zum Schaffhäuser (musz nach hause geschafft werden) Chr. Weise d. niederländ. bauer (1685) iv 15, nach zschr. f. d. wortf. 2, 34. —
 
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zugfaden, m., faden an dem man zieht, in verschiedener anwendung, z. b. beim vogelfang Naumann naturgesch. der vögel 7, 552. —

 

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