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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zugemüssäcklein bis zugerechtigkeit (Bd. 32, Sp. 418 bis 419)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zugemüssäcklein, n., Kramer 2, 406b.
 
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zugeneigt, adj., als solches schon bei den mystikern: also enist kein mensche so verkert .. noch so nas von súnden und zgeneiget z gebresten Tauler pred. 123 Vetter; so sy (die sache) .. wirdet volbracht, als wir begeren, werden uns die junckfrauwen zgenaigter Albr. v. Eyb d. schr. 2, 136; frembde nationen, die dem papistischen aberglauben zugeneiget seyn P. Petreius hist. u. berichte v. Muschkow (1620) 335. —
 
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zugeneigtheit, f.: das junge Deutschland, dem Rahel soviel antheil und zugeneigtheit bewiesen hatte F. Wehl zeit u. menschen 2, 13.
 
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zugenesen, v., zuheilen: dem gnasz sin schenkel z in dryen tagen Th. Platter 87 Boos.
 
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zügenglocke, f., meist in den verkl. zügenglöcklein, zügenglöckchen, auch zugeglöckchen allgem. d. bibl. 95, 34, die glocke die geläutet wird, wenn einer in den zügen liegt, s. DWB zug I A 10 a, im bair.-österr. gebiet zuhause: sogar, wenn ein armer sünder gerichtet wird, ertönt das zügenglöckl Nicolai reise d. Deutschl. 5, 111; das rufende taufglöcklein wurde seine zügen- und todtenglocke Jean Paul 6, 40 H.; man hörte fast den ganzen tag die zügenglocke läuten, und das todtengeläute konnte man nicht mehr jedem einzelnen todten verschaffen Stifter 5, 1, 35; das bedeutet, dasz im Halterhof jemand gestorben ist. sie wuszten es ja, hatten sie doch schon tags zuvor das versehglöcklein und dann das zügenglöcklein läuten hören Rosegger I 4 164;

das zügenglöckchen tönt durchs thal,
herr Kurt liegt in des sterbens qual,
er ringt die magern hände
Anzengruber 5, 293.


 
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zügentrunk, m.:

drichter, engster, kuttroff die man
fur die tzüghendrunck musz han
H. Folz ged. vom hausrat, Götze frühnhd. leseb. 18.


 
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zugente, f., von den eigentlichen wildenten unterschieden Wimmer gesch. d. d. bodens 359.
 
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zuger, m., bair. ein gefäsz für flüssigkeiten Schmeller 22, 1099: ich, sagt er (der bauer beim anschaun

[Bd. 32, Sp. 419]


eines springbrunnens), wann ich zu hauss ein gantzen zuger mit wasser voll anschitte, so spritzet nit ein tropffen in die höhe, sondern solches lauffet über Abr. a St. Clara Judas 1, 353.
 
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züger, m. 1) heber des küfers, schweiz. Stalder 2, 480. 2) name des sumpfwasserläufers Totanus calidris Brehm 6, 29 P.-L.
 
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zugeräth, n.: das zugeräth so zur schmidung desz glücks gehörig Schupp 758.
 
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zugerechtigkeit, f., gerchtigkeit durch den glauben: diese zugerechtigkeit, spricht er, streitet .. wider die natürliche vernunft Fischart bienenkorb (1588) 105b.

 

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