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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zugblase bis zugdraht (Bd. 32, Sp. 398)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zugblase, f., auf der haut vom pflaster Blancard arzneiwb. 1, 368d. —
 
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zugblatt, am kummetgeschirr die seitenblätter, an denen die stränge befestigt sind v. Alten 4, 170; kein mensch weit und breit zu sehen, und die zugblätter schleift es (d. pferd) auf der strasze H. Stehr gesch. aus d. mandelhause (1913) 26. —
 
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zugbock, m., antilopenart Brehm 3, 349 Pechuel-Lösche.
 
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zugbohrer, m., böttecherwerkzeug, mit dem sie den boden eines fasses beim einsetzen handhaben Jacobsson 4, 722a; Hübner-Rüder 4, 1036b. beim herstellen von petarden gebraucht Fäsch kriegsingenieurlex. 273b; Zedler universallex. 63, 1218. dafür auch scheibenbohrer, ziehschraube. —
 
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zugbrett, n., zugbretter sind durchlöcherte bretter in der mostpresse, durch welche der most von den trauben gesondert wird Jacobsson 8, 283b. —
 
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zugbrief, m., vgl. DWB zug I B 9, literae mutui compassus, ein brief durch welchen die erlaubnis zu einer gerichtlichen ladung gegen eine person, die der eigenen gerichtsbarkeit nicht untersteht, von deren gerichtsherrn erbeten wird Besold thes. pract. 2, 675a; Stieler 240.
 
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zugbrücke, f., mhd. zogebrücke, nur ostmitteld. belegt, zuerst bei Ulrich v. Eschenbach, Jellinek 994, mnd. toch-, togebrugge Schiller-Lübben 4, 557a; me. tübrügge Stratmann-Bradley 623a. die einführung des worts scheint von Mittel- oder Norddeutschland ausgegangen zu sein. das wort kann jede art von brücke bezeichnen, deren tafel aufgezogen und niedergelassen werden kann, sei es um einen flusz oder kanal für die schiffe frei zu machen, oder als bestandtheil der befestigung. diese verwendung ist in der allgemeinen sprache die vorherrschende: und 2 rinken zur zogbrocken, icglich eines fuses wyt Marienburger tresslerb. 443 Joachim; hinter dem mölnhofe ... da sie die erden abgestochen uber dem sumpffe bei der zogebrucken, do haben sie ein blockhausz gesatzt chr. d. städte 27, 187 (Magdeburg 1524); es wollten auff ein zeit die Zürcher zug- oder fallbrücken und bollwerck an ihre pforten machen J. W. Zinkgref apophthegm. 331; ohne irgend angehalten ... zu werden, sahen wir uns nach und nach innerhalb der auszenwerke, der wälle, gräben, zugbrücken, mauern und thore Göthe 33, 143. —
 
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zugbrückchen, n., J. Kerner bilderb. 162. —
 
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zugbrücklein, n., Rosegger I 7, 8. —
 
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zugbrunnen, m.: der tieffe zug- oder schöpfbrunnen Harsdörfer poet. trichter 3, 155. —
 
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zugdraht, m., in verschiedener anwendung: Zesen beschr. der st.

[Bd. 32, Sp. 399]


Amsterdam 344 (glockenspiel); Döbel jägerpractica 2, 253 (entenfang); Lueger 1, 201 (alarmglocken).

 

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