Wörterbuchnetz
Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zugänglichkeit bis zugbecherchen (Bd. 32, Sp. 397 bis 398)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zugänglichkeit, f., nach zugänglich Adelung: die zugänglichkeit und der hafenreichtum Neuseelands Ratzel völkerkunde 2, 106; die zugänglichkeit aller stellen für talente aus dem bürgerstande Häuszer d. g. 32, 235; zugänglichkeit der kataloge hdwb. d. staatsw. 2, 795; was hier mythus ist, wird dort märchen, verliert dabei an groszartigkeit, gewinnt an menschlicher zugänglichkeit Ratzel 2, 311; seine zugänglichkeit für jedermann und seine freigebigkeit Ranke 35/36, 399; bei der zugänglichkeit für unberufene hintertreppeneinflüsse Bismarck ged. u. er. 1, 108 volksausgabe.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
zuganker, m., eiserne verankerung einer mauer Adelung; Hübner-Rüder 4, 1036c; Hoyer-Kreuter 1, 875. —
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
zugarbeit, f. 1) arbeit, die im ziehen besteht: so wol hand- als zugarbeit (der unterthanen) v. Hohberg georg. cur. 1, 19. 2) herstellung gemusterter stoffe durch handweberei Jacobsson 4, 721b; Lueger 7, 883. —
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
zugarm, m., Campe, der theil an einem getriebe, durch den es in bewegung gesetzt wird, z. b. die stange an einer aufrechten welle, an welcher das zugvieh zieht.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
zugast, m., im weinbau, aus den schenkeln des alten rebholzes entspringende zweige, die man als verlängerung

[Bd. 32, Sp. 398]


der reben benutzt, um lauben damit zu bedecken Kölges önolog. realwb. (1848) 750.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
zugatten, v.: jungfrau Heucheley, die habe er (der teufel) denen geistlichen zugegattet B. Schupp 841. nicht mehr üblich.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
zugbalken, m., bindebalken zur verankerung eines hängewerkes Mothes 4, 523. —
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
zugband, n. 1) eisernes band oder stange, welches zur befestigung eines bauwerks dient: mehr muss die mölen ... versehen seyn, mit .. eck- und zugbanden H. W. Kirchhof milit. disciplina 25; zween guten starcken eyssen hacken .., an welches das rohr (der kanone) mit ... eim besonder zugbandt auff das festest angebunden Fronsperger 2, 13a. an rädern Fleming vollk. t. soldat 61, an mauern Jacobsson 8, 283b, trägerbauten v. Alten hdb. f. heer u. fl. 1, 497, brücken Karmarsch-Heeren 23, 82 u. s. w. 2) in der spinnerei Karmarsch-Heeren 83, 152. 3) strippen an stiefeln Kramer-Moerbeck 438b. 4) bänder am schlunde von vögeln Naumann naturg. d. vögel 5, 423. —
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
zugbar, adj.: trag- und zugbarer esel (Oberhessen). —
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
zugbaum, m. 1) die auf dem kranz befestigten balken, an denen eine zugbrücke auf- und niedergezogen wird Jacobsson 4, 721b; Hoyer-Kreuter 1, 675. 2) wie zugarm, der baum, an welchem die welle einer maschine bewegt wird, auch tummelbaum Veith 596, Karmarsch-Heeren 93, 517. 3) früher ein werkzeug des gerbers:

er mich (der lederer die roszhaut) auff seinen zugpaum warff,
und mit eim messer herb und scharff
thet er mir all mein flaisch abfirmen
H. Sachs 5, 150 K.


 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
zugbecherchen, n., in der küche blecherne formen ohne boden Amaranthes frauenzimmerl. 2169; Jacobsson 8, 283b. —

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort: