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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zuckwandel bis zudeckbett (Bd. 32, Sp. 317)
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[Bd. 32, Sp. 317]


Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zuckwandel, m., geldbusze für unrechtmäsziges zücken des schwertes Lexer 3, 1168. —
 
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zuckwerk, n., dass. wie 2zucke, ziehpumpe Frisch 2, 484a. —
 
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zuckwerker, m., weinzieher Schmeller 22, 1084. —
 
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zuckwind, m., stoszwind J. H. Voss antisymb. 1, 261.
 
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zudämmen, v., älter zudammen, zuthämmen, mnd. todammen Schiller-Lübben 4, 558b, ein gewässer durch einen damm versperren, s. o. sp. 156 4, 157 c: die bogen, bisz ohn einen zuthämen, damit das wasser die brücken nit umbstosse Kirchhof discipl. milit. 38; anno 1424 hat man den alten Elbing zuthämen wollen P. Himmelreich Elbinger chr. 40; die stimmung, die ... bei einem Mainzer den Biebricher als einen rechtlosen ausländer betrachten liesz, dem man den hafen zudämmen könnte Bismarck polit. reden 4, 129. dann 'zuschütten, mit erde und steinen verstopfen': die wälle ... wurden abgetragen, die stadtgräben zugedämmt A. F. W. Crome selbstbiogr. 154; aus einem gartenteich .., der nachmals zugedämmet ist Storm 3, 235; den gang kan man ... innewendig zuschlagen und zudammen D. Speckle architectura von vestungen (1599) 47a.
 
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zudämmern, n., eintritt der dämmerung: abends bei'm zudämmern (plattdeutsch empfunden) Hebbel tageb. 1, 37.
 
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zudämmung, f.: anno 1643 im augusto ward mit zudemmung des schlundes abermahl verfahren C. Danckwerth Schleswich u. Holstein (1652) 143a.
 
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zudämpfen, v., zudampfen, mnd. todempen Schiller - Lübben 4, 558b, wie zudämmen gebraucht: den (schwefel) in ein verglasten hafen gethan, in die erden gegraben, wol zugedempfft, und drey tag ein feuwer darauff gemacht Thurneysser magna alchymia (1583) 34; man musz ein dickes bette machen von frischen pferdemist, ... und denselben fein fest zugedampffet C. Schröter hausverwalter (1712) 330. gelegentlich würgen:

da dämpft' ihm das gestickte riemenband,
das unter'm kinn den helm ihm fester hielt,
die zarte kehle zu
Bürger 155a Bohtz.


 
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zudanke, zudank, adv.: einem etwas zudanke machen, s. o. sp. 225 2 a β.
 
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zudeck, n., bettdecke, in Obersachsen und dem Erzgebirge Müller-Fraureuth 1, 205a; Göpfert sächs. Erzgebirge 60: tief unter das zudeck vergraben G. G. Fülleborn papiere aus Henos nachlasz (1792) 97; ein wogendes zudeck von gras und blumen Jean Paul 1, 375 Hempel.
 
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zudeckbett, n., 31, 46 H.

 

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