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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zuckerzelten bis zuckgarn (Bd. 32, Sp. 314 bis 315)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zuckerzelten, pl., trochisci saccharati, vulgo morsulae Stieler 917. —
 
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zuckerzeltlein, n. Ruoff hebammenbuch (1580) 171, zuckerzeltlen Wirsung reg.
 
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zuckerzeug, n., wie zuckerwerk: wenn die himmlischen einmal zuckerzeug backen, so gerät es zur süsze G. Keller 7, 374. —
 
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zuckerzierlichkeit, f.: eine ... tafel ... mit feinem nachtisch und zuckerzierlichkeiten Göthe 25, 193 W.
 
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zuckerzulp, m. M. Ebeling blicke in vergessene winkel 2, 154. —
 
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zuckerzusatz, m., von der weinbehandlung übertragen: meine wahrheit .., die ich dir ohne allen zuckerzusatz des lobes gebe P. Cornelius lit. w. 2, 709.
 
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zuckerzweiback, m. Kramer 2, 1493c, zuckerzwieback Hippel kreuz- u. querzüge 1, 11. nur in der zweiten form noch üblich. s. DWB zwieback.

[Bd. 32, Sp. 315]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zückeschnur, f., vgl. sp. 284 unten:

dein' allerbeste gütter
sind wahrlich nur
ein zückeschnur
und fallstrick der gemüther
M. Franck bei Fischer-Tümpel 4, 225a.


 
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zuckfrevel, m., friedensbruch durch ziehen der blanken waffe, vgl. sp. 287 d: fürwar vatter, ihr habt in langer zeit keinen zuckfrävel geben, das spürt man an euwerem schwerdt wol buch der liebe (1587) 14a. —
 
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zuckfusz, m., krankhaftes zucken des hinterbeins bei pferden, der sog. hahnentritt v. Alten hdb. f. heer u. flotte 4, 557. auch allgemeiner für thiere und menschen, die mit dem fusz zucken Campe.
 
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zuckgarn, n.: sagena fischergarn, zuckgarn Frisius 1173b; verriculum 1363b; zuckgarn, vogelgarn Maaler 524a; aber die mit den schwären geltseckeln bald mit fischbären und zuckgarnen von starcken barfüsserseylen, mit hauffen wie die häring aufgefangen werden Fischart bienenkorb (1588) a 8b. vgl. DWB zuggarn.

 

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