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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zuckervogel bis zuckerwicke (Bd. 32, Sp. 313 bis 314)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zuckervogel, m., canarienvogel Nemnich 671; Adelung; Suolahti vogelnamen 134. für colibriarten Campe; Oken 7, 192. —
 
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zuckervoll, adj.: zuckervolle hand Abschatz poet. übers. u. ged. (1704) 3, 134; zuckervoller nahm Qu. Kuhlmann geschichtherold 234.
 
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zuckerwachs, m. Megiser deliciae Neapolitanae (1605) 144. —
 
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zuckerware, f., meist im pl., hat auch im sing. collective bedeutung, bezeichnet immer aus zucker hergestellte dinge, wie zuckersachen, aber als gegenstand des handels Kramer 2, 1238b; 1483b.

[Bd. 32, Sp. 314]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zuckerwasser, n., zunächst wasser, in dem zucker gelöst ist, chemisch Liebig hdb. d. chem. 763, oft als heilmittel und in recepten aller art Sebiz feldbau 205; Prätorius Saturnalia 389; Ryff hausapotheke 9a; ein zuckerwasser oder clareth Luther 33, 184 W. meist als getränk, das je nachdem als erfrischend oder schwächlich angesehen wird: die epoche der surrogate ... wo der Europäer ... runkelrüben kaute, anstatt zuckerwasser zu trinken F. Th. v. Schubert verm. schr. 3, 241; ich will wein, und kein zuckerwasser Lessing 3, 433 M.; nicht eine silbe von fluchen ... lauter zuckerwasser und milchsuppe! Holtei erz. schr. 22, 275. selten für den saft aus zuckerpflanzen v. d. Steinen naturvölker Zentralbrasiliens 38. —
 
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zuckerwässern, adj., geringschätzig, s. d. vor. wort.
 
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zuckerweib, n., verkäuferin von zuckersachen Kramer 2, 1483b, sonst in verliebter spr.
 
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zuckerwein, m., gesüszter wein Kramer 2, 1299b; 1483b; übertragen:

es ist für zuckerwein schon wermuth eingeschenket
Rompler v. Löwenhalt erst. gebüsch 123.


 
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zuckerweisz, adj., vom honig J. Grüwel bienenkunst 148. —
 
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zuckerwerk, n., allerlei kunstgebäck aus zucker Kramer 2, 1483b; Adelung; besonders auf festlicher tafel und am christbaum, daher auch auf kunstwerke übertragen: Lohenstein würde sein ganzes zuckerwerk darum geben, wenn zu seinen zeiten ein Samuel Patzke gelebt hätte v. Schönaich ästhetik in e. nusz 81 ndr.; Paisiello, ein modischer, ungemein lieblicher tonsetzer: zuckerwerk regnet aus seinen fäusten Chr. Fr. D. Schubart ästh. der tonkunst 51. allgemeiner: die angenehmen schmeicheleien ... gehen mir sehr sanft und angenehm wie zuckerwerk ein Pückler briefw. u. tageb. 6, 304. —
 
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zuckerwicke, f., lathyrus pratensis Nemnich 671. —

 

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