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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zuckerprediger bis zuckerrauch (Bd. 32, Sp. 309)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zuckerprediger, m.: solcher zucker- oder trostprediger Christ. Irenäus Adam u. Eva (1570) m 3a; zucker- und honigprediger J. Gigas postilla (1595) 2, 79a; zuckerprediger und leisetreter A. Meltzer d. calvinische siehe dich für (1625) 7. —
 
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zuckerpredigt, f.: zuckerpredigt und seelenlabsal Luther 16, 307 W.; also dasz sie ... durch kein locken noch schmeichlen, durch keine zucker- noch schmaltzpredig sich dahin vermögen noch bewegen lassen Conr. Vetter jungfr.-kloster s. Benedictordens (1614) b 1a. —
 
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zuckerpreis, m. Campe, meist im plur.
 
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zuckerpresse, f., maschine in der zuckermühle Happel relat. cur. (1685) 2, 535b. heute eher zeitungen für die zuckerindustrie.
 
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zuckerprobe, f., in doppelter bed., s. th. 7, 2141 ff.: die Fehling'sche zuckerprobe Muspratt chemie 7, 1868; untersuchung von zuckerproben Karmarsch-Heeren 53, 550. —
 
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zuckerpüppchen, n., puppe aus z. Heine 7, 181 E.; kosewort Lichtenberg briefe 3, 285; W. Raabe schüdderump 1, 193. —
 
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zuckerpuppe, f., wie das vorige wort Jacobsson 4, 719b; Brockes ird. vergn. 2, 189; Campe, am christbaum Hoffmann von Fallersleben 2, 390. für etwas zerbrechliches, zart zu behandelndes: und wie zuckerpuppen so fein und behutsam nehmen zerrissene, zerdrückte ... uniformen die beiden (frau u. kind) auf die arme D. v. Liliencron w. (1896 ff.) 1, 263. auch als kosewort. als schimpfwort bei Panser 81a.
 
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zuckerquell, m., übertragen B. Schmolcke trost.- u. geistr. schr. 1, 245. als n. Lohenstein blumen (1680) 106. —
 
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zuckerquelle, f.: einheimische zuckerquellen Wimmer gesch. d. d. bodens 258.
 
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zuckerraffinerie, f., wie zuckersiederei allg. d. bibl. 104, 587, vereinzelt zuckerraffinaderei 10, 292. —
 
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zuckerrauch, m., dampf von kochendem zucker zu heilzwecken verwandt: es ist auch der zuckerrauch in

[Bd. 32, Sp. 310]


die nasen empfangen fast dienstlich Wirsung (1588) 126a. —

 

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