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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zuckerlaub bis zuckermacher (Bd. 32, Sp. 306 bis 307)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zuckerlaub, n., miszverstandenes engl. sugarloaf: die Engelländer gaben ihm (dem Tafelberg) den namen zuckerlaub Mandelslo morgenl. reisebeschr. 112. —
 
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zuckerlauch, m., 'winterzwiebel' Adelung.
 
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zuckerläuterer, m., zuckerraffinierer Kramer 1, 912a. —
 
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zuckerlecken, n., sprichwörtlich: sie denken wer weisz was für zuckerlecken bey einem manne ist Lessing 3, 205 M.; zuckerlecken is es nich, pulier sein Müller - Fraureuth obers. wb. 2, 714. —
 
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zuckerlecker, m., geringschätzig

[Bd. 32, Sp. 307]


Ludwig t.-engl. lex. 2609; Fr. Th. Vischer auch einer8 1, 100.
 
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zuckerlein, zückerlein, f. bonbon Rosegger II 5, 250;

mir feigen, mir gut zuckerlein,
mir auch, mir gut nonnenfürtzelein
Hayneccius Hans Pfriem 79 ndr.

ebenso österr. zuckerl, schwäb. zuckerle, els. zückerle (dies auch für ein gläschen schnaps). ein etym. anderes wort ist österr. zuckerle für gliederreiszen, s. 1zucker.
 
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zuckerlich, adj., süsz wie zucker bei Mozin vollst. wb. der d. u. frz. spr. 43 (1846), 1304c, in der literatur seit Oswald v. Wolkenstein 48, 13 Schatz nicht mehr belegt.
 
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zuckerlind, adj.: von zuckerlinden trünckelein J. Ruoff hebammenbuch (1580) 258. —
 
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zuckerlippe, f., stets im pl. Lohenstein Cleopatra (1680) 35; Abschatz poet. übers. u. ged. (1704) 2, 44. —
 
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zuckerlust, f. Postel Wittekind 205; J. G. Neukirch anfangsgr. z. t. poesie 126.
 
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zuckermacher, m., bereiter von zuckerwerk: besondere köche und zuckermacher G. Maier hist. lustgarten (1625) 484. auch für arzt oder apotheker: das haben vil ehrlicher treflicher artzt gesehen, als der hochgelerte magister Regi, ein zuckermacher oder wurmsamer z Leipzig, in der artzney ein baccalaureus M. Lindener Katzipori 148 lit. ver.

 

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