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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zubestellen bis zubiegen (Bd. 32, Sp. 246 bis 247)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zubestellen, v.: man bestelt den flaischackern leut zu, die daz gelt einnamen chr. d. städte 2, 308. —
 
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zubestimmen, v.: Wangeline von Burgsdorff ... stand im dienste einer herrin, die ... dem ... erbprinzen die ... 'vergiftete orange' zubestimmt, aber vorläufig nur an das krankenlager gestellt hatte Fontane I 2, 156.
 
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zubetermen, v.: so sal man sulche almisen, die den zubetermpt ist, wie vorschreben, deilen und geben armen luden quellen z. rechtsgesch. der stadt Marburg (1495) 1, 210. —
 
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zubetrauen, v., zutrauen: viel denen mans am minsten zubetrawen solte Matthis Quad teutscher nation herrlichkeit (1609) 15. —
 
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zubette-, zubettgehen, n., zur einheit geworden in den präpositionalen verbindungen, besonders beim und vorm zubettgehen, auch mal beim zubettbringen Spielhagen 2, 143: heute oder morgen, beim frühstück oder beim zubette-gehen W. Raabe Abu Telfan 3, 171; sie bezweifelte, ob die Suse vor'm zubettegehn zurück sein könne W. Alexis Isegrim 92. —
 
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zubetten, v., in der bienenzucht von den bienen, wenn sie die zellen der jungen bienen, die sich in püppchen verwandeln wollen, zuschmieren Campe 5, 885a; Overbeck gloss. melitt. (1765) 86.
 
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zubeuern, v., bergm., bedeutung undeutlich: aber erfarung gibts, wenn die zusetz dem metall entgehen, und man peuret in mit gröszern fewern und starcken geplesz und windtofen zu, das beides gold und silber nicht zunimpt Mathesius Sarepta (1571) 36b. —
 
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zubeugen, v. Diefenbach 16a; nov. gl. 29a; Kramer 1, 96c: ich werde dem grabe zugebeugt Tieck 6, 196. —
 
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zubeuteln, v., 'geld zusetzen': er hat bisher alles zugebeutelt, propriis hactenus stipendiis servivit Stieler 142; sein eigen geld zubeutelen müssen, ..., ich hab das meinige zugebeutelt Kramer 1 (1700), 98a. —
 
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zubeuten, v.: diesen brieff hat er auss eigner kunst nit

[Bd. 32, Sp. 247]


gemacht, sondern andere haben freylich zugebeutet P. Apherdianus methodus discendi (Cöln 1601) 200. zu nd. böten.
 
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zubiegen, v., selten, aber schon bei Frisius 293a; Diefenbach nov. gloss. 11a, mhd. nicht belegt. 1) zu ist richtungsadv.: endlich heiterte es sich wieder aus und die pflanzen bogen sich welker als früher dem boden zu Rosegger II 3, 39. 2) ohne obj. wie ab- und einbiegen: die zuversicht der thiere (pferde). mit welcher sie hier, wo ihr gewöhnlicher ruheplatz war (am wirthshaus), zubogen, .. dauerte mich Stifter 2, 334. 3) zusammenbiegen: zsamen oder zgebogen Frisius 293a; wie eine halb zugebogene hand Chr. Herttwig neues u. vollk. bergbuch (1734) 325a. —

 

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