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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zuberufen bis zubeuern (Bd. 32, Sp. 246)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zuberufen, v., in ein amt rufen: wie froh bin ich, dass E. J. G. solchen mann widder zuberufen haben Luther briefe 3, 324; zwar sah don Alvaro sich wieder zuberufen, mit seinem ehemahligen amte bekleidet Meiszner bei Campe 5, 885a.
 
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zubescheiden, v., zuweisen: Gilgen von Rinhofen ... sol Hanns von Rechperg zubeschaiden 50 pferde chron. d. städte 2, 520. —
 
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zubeschlieszen, v., verschlieszen: und die weil het Ulenspiegel daz husz unden und oben zbeschlossen Eulenspiegel 103 ndr.; besliessent úch z gegen aller der welt Seuse 486 Bihlm.
 
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zubeschwören, v.: damit sy den armen dem tüfel zbeschwörind Zwingli d. schr. 1, 340. —
 
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zubestellen, v.: man bestelt den flaischackern leut zu, die daz gelt einnamen chr. d. städte 2, 308. —
 
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zubestimmen, v.: Wangeline von Burgsdorff ... stand im dienste einer herrin, die ... dem ... erbprinzen die ... 'vergiftete orange' zubestimmt, aber vorläufig nur an das krankenlager gestellt hatte Fontane I 2, 156.
 
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zubetermen, v.: so sal man sulche almisen, die den zubetermpt ist, wie vorschreben, deilen und geben armen luden quellen z. rechtsgesch. der stadt Marburg (1495) 1, 210. —
 
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zubetrauen, v., zutrauen: viel denen mans am minsten zubetrawen solte Matthis Quad teutscher nation herrlichkeit (1609) 15. —
 
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zubette-, zubettgehen, n., zur einheit geworden in den präpositionalen verbindungen, besonders beim und vorm zubettgehen, auch mal beim zubettbringen Spielhagen 2, 143: heute oder morgen, beim frühstück oder beim zubette-gehen W. Raabe Abu Telfan 3, 171; sie bezweifelte, ob die Suse vor'm zubettegehn zurück sein könne W. Alexis Isegrim 92. —
 
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zubetten, v., in der bienenzucht von den bienen, wenn sie die zellen der jungen bienen, die sich in püppchen verwandeln wollen, zuschmieren Campe 5, 885a; Overbeck gloss. melitt. (1765) 86.
 
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zubeuern, v., bergm., bedeutung undeutlich: aber erfarung gibts, wenn die zusetz dem metall entgehen, und man peuret in mit gröszern fewern und starcken geplesz und windtofen zu, das beides gold und silber nicht zunimpt Mathesius Sarepta (1571) 36b. —

 

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