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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zubernüsslein bis zubetrauen (Bd. 32, Sp. 246)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zubernüsslein, n., tannenzapfen: der gleichen (salz rösten) thun auch die Russen von den edlen hartzthannen, die man sonst zubernüszlin nennet, wann man sie brennet und also glüend ins öl würfft M. Herr feldbau 116b. s. zürbelkiefer, zürbelnusz.
 
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zuberschaff, n.: ein z., dorein geet pei 2 eimer Tucher baumeisterb. der st. Nürnberg 307. —
 
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zuberstange, f., s. DWB zoberstange. im eigentlichen sinne: dorzu 2 zuberstangen Tucher 302. schwerer hebebaum 'phalanga' Diefenbach 223a; vectis Bas. Faber (1587) 908b, auch sonst in alten wbb.: mocht doch einer mit einer zcuberstangen kaum druber springen, szo ein geschwetz ist es Luther 14, 333 W. als bauernwaffe (pseudo-) Neith. 228, 59; fastnachtsp. 756, 8 Keller.
 
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zuberufen, v., in ein amt rufen: wie froh bin ich, dass E. J. G. solchen mann widder zuberufen haben Luther briefe 3, 324; zwar sah don Alvaro sich wieder zuberufen, mit seinem ehemahligen amte bekleidet Meiszner bei Campe 5, 885a.
 
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zubescheiden, v., zuweisen: Gilgen von Rinhofen ... sol Hanns von Rechperg zubeschaiden 50 pferde chron. d. städte 2, 520. —
 
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zubeschlieszen, v., verschlieszen: und die weil het Ulenspiegel daz husz unden und oben zbeschlossen Eulenspiegel 103 ndr.; besliessent úch z gegen aller der welt Seuse 486 Bihlm.
 
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zubeschwören, v.: damit sy den armen dem tüfel zbeschwörind Zwingli d. schr. 1, 340. —
 
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zubestellen, v.: man bestelt den flaischackern leut zu, die daz gelt einnamen chr. d. städte 2, 308. —
 
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zubestimmen, v.: Wangeline von Burgsdorff ... stand im dienste einer herrin, die ... dem ... erbprinzen die ... 'vergiftete orange' zubestimmt, aber vorläufig nur an das krankenlager gestellt hatte Fontane I 2, 156.
 
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zubetermen, v.: so sal man sulche almisen, die den zubetermpt ist, wie vorschreben, deilen und geben armen luden quellen z. rechtsgesch. der stadt Marburg (1495) 1, 210. —
 
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zubetrauen, v., zutrauen: viel denen mans am minsten zubetrawen solte Matthis Quad teutscher nation herrlichkeit (1609) 15. —

 

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