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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zubehöreigenschaft bis zubekommen (Bd. 32, Sp. 238)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zubehöreigenschaft, f.: die vorübergehende trennung eines zubehörstückes von der hauptsache hebt die zubehöreigenschaft nicht auf bgb. § 97. —
 
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zubehören, v., veraltet für zugehören Schöpper syn. g 8c, mnd. tobehoren Schiller-Lübben 4, 553b; Diefenbach 58c; 304a. —
 
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zubehörig, adj. zu zubehör: accessorius Nemnich 670; die zubehörigen dinge, vermittelst deren und aus welchen solches alles entstehen musz Prätorius saturnalia 22; ein guter circul mit allen zubehörigen stücken v. Fleming vollk. soldat 31. als subst. pertinentien, die zubehörigen Spanutius 367. veraltet.
 
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zubehörstück, n., s. beleg aus bgb. bei zubehöreigenschaft. meist im plur.: die bahnanlage oder zubehörstücke derselben handwb. der staatswiss. 2 3, 515. —
 
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zubehörtheil, m., stets im plur.: alle inventarien, materialien und zubehörtheile (der schiffsausrüstung) Lueger 1 1, 607. —
 
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zubehörung, f., s. DWB zubehör: 1) pertinentien zubehörungen zeitungslust u. nutz des Spaten (1697) 497; K. F. Hommels ... pertinenz- und erbsonderungsregister, worinnen alle zubehörungen ... insonderheit die lehenspertinenzien allg. d. bibl. 58, 78; von seinen groszen ländern ward ihm nichts gelassen, als seine alten stamm- und erbgüter ... mit ihren zubehörungen M. I. Schmidt gesch. d. Deutschen 2, 589. 2) verschiedene flache zubehörungen des apparats Göthe II 52, 439 W. 3) und seinen feinden ubergaben sie das schlos und stadt, mit aller zubehörung Hennenberger ercler. der preusz. landtafel (1595) 199; einen habit, sambt aller zubehörung v. Chemnitz schwed. krieg 2, 489. 4) beide musterten erstaunt die zubehörungen des fremdlings Immermann 1, 86. 5) alle hochbauten und deren zubehörungen handwb. d. staatswiss. 2 2, 519; die schriftauslegung und die kirchengeschichte beide im weitesten umfang und mit allen ihren zubehörungen gedacht Schleiermacher I 3, 119.
 
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zubeilen, v.: darauf (wird) das fasz mit most gar zugefüllt, und ... also zugebailt, ... oder unverbailt stehen lassen v. Hohberg georg. curiosa 1, 365. —
 
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zubeisze, f., schles.?: etwas zubeisze für den heimweg G. Freytag 11, 72. —
 
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zubeiszen, v. 1) morsu petere Stieler 130; Alcibiades hatte einen finger seines überwinders mit den zähnen gefaszt und bisz so herzhaft zu Meissner Alcibiades 1, 25; herr Reimarus hat zugebissen und den mund voll spähne gekriegt G. Forster 7, 157. 2) den mund zusammenbeiszen:

drum magstu wol das maul zubeissen
Fischart nachtrab 19 Kurz;

mit einem tratzlichen angesicht und zgepisznen munde H. Boner Herodian (1531) 51b. 3) zum fleische brod zubeiszen Heinsius 4, 1784b;

viel besser brod zu brod, als käse zugebissen
Chr. Weise grünende jugend 141 ndr.


 
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zubekennen, v. 1) zuerkennen: der tätern land, lüt und gut, so in dem urteil dem rich zubekennt, namend die hertzogen von Oesterrich Tschudi chron. helv. 1, 250a. 2) bekennen: fromme, wolerzogene kinder, wenn sie schon irren, so bekennen sie gleich z Agricola 750 teutscher sprichw. (1558) 319b. —
 
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zubekommen, verb. 1) hinzubekommen Bismarck briefe a. s. braut u. gattin 295. 2) ankommen: nachdem sy der zukunft doctor Martinus Luther gewartet, das er verhanden und zubekomen wer Luther 15, 341 W.

 

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