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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zubauerstelle bis zubegreifen (Bd. 32, Sp. 235 bis 236)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zubauerstelle, f., Altonaer reichspostreuter 1780, no. 26, 4, dasselbe wie das folg. wort.
 
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zubaugut, n. Westenrieder 692: walzende güter. die nicht zur unzerreiszbaren hofmark gehörten, sondern zubaugüter waren Buck oberd. flurnamenb. 95; recognition von zubautgütern allg. d. bibl. 117, 483. —
 
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zubaustollen, n., hilfsstollen Veith 466; v. Scheuchenstuel 235.
 
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zübchenbinder, m., brunnenbauer Leopold handb. f. öconomie 254b, s. d. folg. wort.
 
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zube, f., zuge, f., laufender brunnen, der sein wasser vom berg herab erhält Buck flurnamenb. 313. dazu zuvel-, zubelbrunnen. in der Schweiz zuben: an die zuben (1394), fons kustarzuba (1330) Buck. elsäss. zubel ausfluszröhre, besonders beim groszen fasztrichter Martin-Lienhart 2, 891a. diese nur dem alemannischen südwesten angehörigen wörter hängen doch wohl mit lat.

[Bd. 32, Sp. 236]


tubus und tubula zusammen, vgl. span. tolva 'mühltrichter', afr. tou, Berry, Lyon, Morvand tu 'unterirdischer kanal', Hautes-Alpes tu 'wasserleitung' Meyer-Lübke rom. et. wb. 681b, nr. 8968, 8969. daher auch die bedeutung 'gieszkannenbrause' für zuber im els. Martin-Lienhart, s. bei zober sp. 10, 1
 
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zubearbeiten, v., selten für zuarbeiten 5: jedes hauszhaben für sich ... sein brot bacht, ... und aller dings zubearbeitet Guarinonius grewel d. verwüst. 737. —
 
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zubedecken, v.: und waren ir doch so vil, das sie feind und statt mit filtzhüten und stiflen solten zbedeckt und erlegt haben S. Franck chron. Germ. (1538) 264b. ähnlich Dannhawer catech. milch 5, 1296. —
 
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zubedingen, v.:

wenn du mich kennst in meiner letzten würde
mich ahnst in dem mir zubedungnem range
St. George d. stern des bundes 66.


 
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zubeeignung, f., aneignung: eine tirannische aigenbegwältigung und zubeaignung des reichs Fischart offentlichs ausschreiben b 6a. —
 
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zubegehren, v.: welcher einem hauffen kriegszvolk mit wahr oder profandt zu begert (an das kriegsvolk verkaufen will) Fronsperger kriegsbuch 1, 113. 'hinzubegehrn' Fontane I 5, 33. —
 
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zubegreifen, v., mit einbegreifen Geilfusius trutz podagram (1658) a 5b. —

 

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