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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zippern bis zips (Bd. 31, Sp. 1570 bis 1571)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zippern, vb., tröpfeln (von tränen) Strodtmann Osnabrück 296; träufeln Mozin-Biber-Hölder wb. d. frz. spr. 3, 227; zu sippen (teil 10, 1, sp. 1227), vgl. 2ziepern (sp. 1134). —
 
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zippern, vb., schillern Pfister nachtr. 244.
 
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zippheit, f., geziertes wesen, affektiertes mienenspiel Schütze Holstein 4, 383; er hat sich gegen mein lob mit jüngferlicher zippheit gesträubt K. Cramer bei Campe 5, 873b; (der) aber auch nichts von jener 'zartheit und zippheit'im verfahren gegen dieses volk wissen wollte Chr. Nagel leben (1829) 1, 141; zu zipp 2.
 
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zippler, m., 'bezeichnete vor 200 jahren im Meisznischen den bierschröter' Müller-Fraureuth obersächs. 2, 708b; 'in älterer zeit unzünftiger arbeiter, namentlich gehilfe des bierschröters' Bruns volksw. d. prov. Sachsen (ostteil)2 77a.

[Bd. 31, Sp. 1571]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zippornaim, nagel Grolman spitzbubenspr. 76b.
 
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zippschwester, f., trunksüchtiges weib: sauffdrossel, nennet man insgemein diejenigen liederlichen versoffenen weiber, so dem trunck ergeben sind, ingleichen zechschwestern, branteweinbullen, zippschwestern u. d. g. Amaranthes frauenz.-lex. (1715) 1700; allg. haush.-lex. (1749) 3, 74; zu 1zipfen 2.
 
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zippzapp, m., phylloscopus rufus, der weidensänger (bair.) Naumańn vögel Mitteleuropas 2, 103 Hennicke; zipzap, m., motacilla salicaria, weidenlaubsänger (Memmingen) Jäckel in: Naumannia (1855) 71; Fischer schwäb. 6, 1238; syn. zilpzalp (sp. 1276); lautmalend.
 
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ziprianer, m., mit dem zipperlein behafteter mensch: arthriticus, articularis ein ziprianer Corvinus fons lat. (1646) 83; ziprianer einer der das zipperle hat, un goutteux, arthriticus, vel podagricus, qui arthritide laborat Duez germ.-gall.-lat. (1664) 716; mancher ist kein söffer, und doch ein zipprianer Francisci d. eröffn. lusthaus (1676) 1360; der ziprianer hätte mögen ach und wehe schreyen Lehmann hist. schaupl. (1699) 912; s. zipperlein einl.
 
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ziprianisch, adj., gichtkrank, podagrisch: (der podagrakranke ist) von dem pflasterer mit dem pflasterstempel ... auff den ziprianischen fusz so schmertzlich getroffen worden Lehmann hist. schaupl. (1699) 912.
 
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zips, m., zipfel, davon das dim. zippschen ein zipfelchen, ein biszchen Frischbier pr. 2, 495b; zibs, m., schwächling Dellit ma. v. Kleinschmalkalden 239; landschaftliche nebenform von 1zipf. —
 
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zips, m., hühnerkrankheit s. 2zipf, m.

 

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