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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zinslehen bis zinsmeister (Bd. 31, Sp. 1528 bis 1531)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version)  -lehen, n., ein uneigentliches lehen, wofür abgaben anstatt der dienste entrichtet werden, vgl. G. Lennep landsiedelrecht (21777) 78; zinslehen: swa man iergeliches zins von git, daz ist nút reht lehen Schwabenspiegel lehnrecht 28 Laszb.; (es) werden auch die zinsgüter in erbzinsgüter (zinslehn, feudum rusticum) und schlechte oder einfache zinsgüter getheilt Krünitz öcon. encycl. 241 (1858) 480; reichliche belege bei H. Fischer schwäb. 6, 1227; ain hbe ze alminstors ... die wir hain von owe ze ainem zinslehen (Konstanz 1267) corp. d. altdt. originalurk. 1, 151 Fr. Wilhelm; daz gueth ... gelühen ... ze aim zinslehen ... da von genget uns sehz pheningen alliu jar (um 1300) württ. geschichtsqu. 9, 54; alle manlehen, burklehen, zinslehen und auch ander lehen (1345) mon. boica 41, 150; da tet die stat mit irem bischoff ... alle leipding in zinsslechen (Augsburg) städtechron. 4, 316; und lant der keller nit sun, so soll weder wyb noch tochter den kelnhof erben, sy mügendt aber andere zinsslähen da hän (Thurgau 1475) weist. 1, 261; item so etwan einer zinslehen kauft, wil der lehenherr gleich als wol von zehen einen gulden zu handlon haben als von den freien manlehen Chroust chron. d. st. Bamberg 2, 210; item welcher da hat ein gut, das zinsbar ist, wie das genant si, wil er dasselbe zinslehen verkauffen, das mag er woll thun urkunden d. st. Heilbronn (1460) 2, 59; läszt er aber zinsslehen hinder im, das hat das recht zu erben als das eigen Meichszner land und lehenrecht (1566) 60b. wörterbücher: zinsslehen une emphyteose, emphyteusis Duez germ.-gall.-lat. (1664) 716b; censuale pensionarium Stieler stammb. (1691) 1126; feudo censuale, pensionario Kramer t.-ital. 2 (1702) 1467c; a fee-farm Ludwig t.-engl. (1716) 2597; zinslehen feudum censuale, praedium feudale Frisch 2, 479b; Noel Chomel öcon.-physic. lex. (1750) 6, 40; le fief posédé à la charge d'un cens Schwan nouv. dict. (1783) 2, 1110a.
 
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zinslein, n., dim. von 3zins, m., s. d. III B 6. —
 
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zinslein, zinsli, n., zeisig, s. zeisig (sp. 519).
 
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zinsleute, pl., zinspflichtige untertanen; früher werden auch die grund- und schutzhörigen als censuales, zinsleute, zusammengefaszt Schröder-Künszberg rechtsgesch. 492; freie zinsleute, erbzinsleute ebda 491; alle andere eigne lüte und güter, es seyen zinslute, eigenlute oder vogtlute (1362) bei H. Fischer schwäb. 6, 1228; so solen sie keissen under den splisslingen of under den zinsluden of heuftluden des vurg. hoifs (Moselfranken 1395) weist. 2, 645; als zinsleute iren herren schuldig und gepunden sind (1427) bei O. Stolz Deutschtum i. Südtirol 2 (1928) 180; dis vor geschriben man und vil ander erber man von den zinslüten die hand geseit by iren eyden ... das ein eptissen und ir gotzhus ze Schennis habend ... zu iren zinslütten all die fryheit und recht und zins in aller form und maussz als hienach geschriben stat (kt. Zürich 1461) weist. 1, 52; und were sach, das die zinslüt sümig weren ... dieselb verfallen morndes zwüren als vil, und wen si ein gantzen tag und ein nacht ubersitzend, verfallend si vierfaltig als vil (kt. Basel 1486) ebda 305; den zinsleuden, (die) auf die selbing vogtei gehorent (15. jh.) österr. weist. 6, 244; als sich die zinsleut den getraidzins vom sonntag invocavit unzt auf Georgi ... zu bringen beschwären ebda 5, 162;

[Bd. 31, Sp. 1529]


das ... die zinssleuth damit nit gesumet werden (Erfurt) thür. rechtsdenkm. 307 Michelsen; jarlich zu rechter zinsszeit steur und robath, auch gepott und verpot dienen, zinsen und in alweg gewärtig sein als ander seiner gnaden urbar- und zinsleut (Steierm. 17. jh.) österr. weist. 6, 517; beschlossen, das hinfir järlichen die zinsleit, so den kirchen in der gemain Tartsch zinsen, die zins ordenlich geben, aussrichten und antwurten sollen (Tirol 1716) ebda 4, 52. literarische belege: ir solt nicht ein baum ewig besitzen, multominus domum, quia terra mea est. vos seid meine zinsleute (1540) Luther 49, 184 W.;

mein herr, ir dürfft euch des nit gremen,
steigert ewr zinstleut dester basz
Hans Sachs 14, 156 lit. ver.;

ach gott, so stat dem schaffner von den zinssleüten die zins noch ausz Wickram w. 2, 307 lit. ver.; in der statt Mongone ... ein gter mann gesessen was, der zun zeiten ... etlichen seinen zinssleüten herberg gab Lindener rastbüchl. 38 lit. ver.;

S. Martin übt guten wein,
kan aber den bauren und zinsleut schrecklich sein
Fischart praktick groszmutter (1574) H 5b;

und so die zinsleut wolten rechnen oder guldt brechten Knebel chron. v. Kaisheim 57 lit. ver.; wie das seine gebite, anrechte und zinssleute sehr verarmeten Schütz hist. rer. Prussic. (1592) 4, Dd 1b; vil ingehäussen und zinssleut Guarinonius grewel (1610) 1232; man soll ouch mercken dasz alle zinslüt frye landlüt ... gewesen Tschudi chron. Helvet. (1734) 1, 15; viel zinsbares gut ward eigenthum der zinsleute Zschokke s. ausg. schr. (1824) 9, 324; es ... war den zinsherren das warten kein schade, den zinsleuten das geben keine last J. Gotthelf ges. schr. (1855) 16, 258; im Mosellande ... ist ebenfalls schon im 9. jahrhundert die durch zinsleute besorgte heumahd eine gewöhnliche arbeit Wimmer gesch. d. dt. bodens (1905) 67; tributarii sunt qui tributum solvere tenentur zynssleut gemma gemm. (1508) C 6a; Diefenbach gloss. 595b; censiten zinsleute Wächtler (1714) 97; zinsleute fructuarii Steinbach dt. wb. (1734) 1, 1048.
 
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zinslich, adj., als zins gegeben:

nu habet ir iuwer vriheit
iuwern vinden geleit
ze vüezen und ze handen
mit zinslichen schanden
Gottfried v. Straszburg Tristan 6078 R.;

item es soll auch an den enden, dahin man also ziehen wirt, bestellt werden, damit man broth und ander speisung halben kain mangel hab, sonder das ain yeder umb einen gleichen zinslichen pfenning bekomen müg urk. z. gesch. d. schwäb. bundes 14, 225; zynslich pensiliter voc. teut. (Nürnb. 1482) pp 7b; zinstragend: 3 jauch ..., die sind zinslichen an St. Radgund M. und die gültent (1535) bei H. Fischer schwäb. 6, 1228; dasz er ... die kaufsumme darauf zinslich stehen läszt Allmers marschenbuch (1900) 245.
 
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zinslos, adj., ohne zinsertrag:

abt Peter, der gab ain bösen stosz
dem gottzhus, er machts gantz zinslos (1500) zs. Alemannia 11, 236;

eine gelegenheit das geld so lange unterzubringen und also nicht ganz zinslos liegen zu lassen Bürger an Bollmann in: br. 4, nr. 825 Strodtm.; alle sozialisten, welche den zins aufheben wollten, ... haben dies nie in der weise erreichen wollen, dasz der einzelne dem andern gar nicht oder aus allgemeiner menschenliebe zinslos borge Lassalle ausg. reden u. schr. (o. j.) 3, 121; jemanden eine summe zinslos leihen. —
 
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-losung, f., vorkaufsrecht beim verkauf eines zinsbaren gutes: wöllen wir, dasz ... solcher (unteilbarer) stuck innhabere ... die verlosung zusamen haben und solche zinslosungen allen andern losungen ... vorgezogen werden sollen (1610) bei H. Fischer schwäb. 6, 1228; die losung heiszet

[Bd. 31, Sp. 1530]


auch der einstand, das einstandrecht, jus retractus, cujus species tres sunt, die marklösung, retractus territorialis, zinslösung, retractus censualis, theillösung, retractus partialis, wenn einer sein erbtheil frömden zuschlägt, so die miterben wieder einlösen können bei Schottel haubtspr. (1663) 389; zinslosung retractus censualis Frisch 2, 479b; Krünitz öcon. encycl. 241 (1858) 492.
 
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zinsmann, m., zinsgeber, -zahler. 1) der jährlichen zins für ein landgut als unfreier oder damit belehnter oder als pächter entrichten musz: wel eyn herre wisen sinen tinsman von sime gude, der zu dem gude nicht geboren nis, daz sol her yme kundegen zu lechtmissen Sachsenspiegel landrecht 2, 59, 1 Eckh.; iz ne sol nichên tinsman vor sînen herren pfant dulden boven sînen tins, den her jârlîches gelden sol ebda 1, 54, 1; der zinsman erbet sinen bu uf sinem erbe Schwabenspiegel landrecht 187 Laszb.; so ... der lehenman oder zinnsman sein gut verkauffen will, so solle er dasselbig dem herrn oder seinem scholteszen feil bieten (Untermosel 1506) weist. 2, 388; nach eben diesen statuten hat der zinsherr ein recht, den zinsmann wegen nicht bezahlten zinses zu vertreiben Eichhorn dt. staats- u. rechtsgesch. (1821) 2, 556; es verlieret aber der zinsmann dadurch sein gut nicht, wenn er in mora solvendi ist, kan es auch ohne des zinsherrn consens, und briefe zu lösen veräuszern allg. haush.-lex. (1749) 1, 178a; der zinsmann darf ohne vorwissen und einwilligung des zinsherrn sein zinsgut nicht veräuszern Krünitz öcon. encycl. 241 (1858) 480; so ain zinsmann noth zwingt armut halben, so mag er aus seinen paurechten umb eine summe gelts versetzen ein anzall wein auf V jar (Tirol 16. jh.) österr. weist. 2, 6; wie auch eyn iglich zinsman durch seyne zinse bekennet, das er solch gellt odder gut vom lehen herrn hat Luther 18, 104 W.; wo auch ain zinsman das gelt firs trait geben wolt, soll das von ime auch angenomben werden (Tirol) österr. weist. 4, 52; der ambtsmann soll die summ hinder dem zinsmann verbieten (d. h. der zins soll nicht auszer landes entrichtet werden) schweiz. id. 4, 288; grundbrief ... urkunde, welche ein lehens- oder zinsherr dem ... zinsmanne über das ihm übertragene grundstück gibt Krünitz öcon. encycl. 20 (1780) 278; schwerlich bequemte sich ein freier ... mann eines andern zinsmann ... zu werden J. Möser s. w. (1842) 3, 267; sie (die hinterleute) lebten, zumal auf altem Römerboden, in verschiedenen graden der unfreiheit, vom persönlich freien zinsmann bis zum leibeignen G. Freytag ges. w. 17 (1888) 304; soll hinfür yedem zinsman, so er sein zinskorn gar bringt ..., ein fart nach zimlichen dingen zessen und ... auch zu trinken geben werden (1520) G. Franz d. dt. bauernkrieg, aktenbd. 129; Hohberg georg. cur. aucta 3 (1715) 1, 15a (zit. ob. zinsherr 1); an einem sonntag ging der Dorngrütbauer selten aus, ... er rechnete am sonntag, und nachmittags war meist jemand da, ... bald ein metzger, bald ein zinsmann J. Gotthelf ges. schr. (1855) 13, 236; schweiz. id. 4, 288; H. Fischer schwäb. 6, 1229; mit bezug auf den zinskauf: dan der zinssman mit seynem gut ist unterworffen gottis gewalt, dem sterben, krancken, wasser, fewr, lufften, hagell, donner, regen, wolffen Luther 6, 56 W.; daraus man denn sich erkunden mag, wie viel von sölchen pfreunden und stifften sey widder zu erstatten den zinssmennern, denn on zweyffel gar viel pfreunde lengest yhr haubtgellt widder haben, und hören doch nicht auff zu saugen der zinssmenner schweysz und blutt 12, 15 W.; censitus zinssman Diefenbach gl. 112b; pensarius 423a; reddituarius 488b; zinssmann un rentier, ou censier, qui tient quelque fond à cense ou à censive et à rente, villicus et manceps Duez germ.-gall.-lat. (1664) 716; Stieler stammb. (1691) 2652; zinsmann tributario, censuale, affittaiuolo, locatario Kramer t.-ital. 2 (1702) 1467c; le censitaire Schwan nouv. dict. (1783) 2, 1110a; Adelung. 2) in völkerrechtlicher hinsicht: tributarius ein zinser (1475 ein zinssman) richter 1, 30 erste dt. bibel; tributarius czynss-,

[Bd. 31, Sp. 1531]


zynss man Diefenbach gl. 595b; Antiochus ... muest sich geben und der Römer zins- und lehenman werden Aventin bayer. chron. 1, 463 Lexer. 3) geldschuldner:

es hat mir auch vor dreyen tagen
ein zinstmann zwen gulden entragen
Hans Sachs 14, 167 lit. ver.;

vors andere, stellt er (der rechenknecht) sich ein als ein zinssmann, der entweder seinem schuldherrn von geliehenem geld die zinssen bringet, oder die lehnwahr, nach unterschiedlicher örther gebrauch, abstattet Th. Nic. Andreae ... Pancratis Aegyptii famulus oder fünffacher rechenknecht (1669) vorr.; zinsmann qui usuram solvit Steinbach dt. wb. (1734) 2, 23; zinsmann schuldner eines kapitals, das jährlich zu verzinsen ist schweiz. id. 4, 288. 4) mieter, mietsmann:

loff heim und ausz dem schuldbuch hat
im grimm herauszgrissen das blat,
daran der hausszinst war geschrieben,
dieweil der zinstman todt was blieben
Hans Sachs 17, 266 lit. ver.;

hat einer sein haus, scheuren, stal oder dergleichen einem andern vermietet, der zinsman aber entrichtete seinen schuldigen zinsen nit, so hat der mietherr wol macht umb seinen zins zu pfänden stadtrecht v. Eisenach 161;

wo er (ein mann, den ein mädchen sich herbeisehnt) nicht tausend thaler schafft,
so mögens zwantzig seyn,
hat er kein kleid von doppeltafft,
so mags von leinwand seyn,
und wann er in und aus der stadt
auch nicht ein einiges häuslein hat,
so mags ein zinnsmann seyn
Stranitzky ollapatrida 87 ndr.

5) zinsheber Krünitz öcon. encycl. 241 (1858) 481. —
 
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-masz, f., name eines alten hohlmaszes für getreide Unger-Khull steir. 653a; umb die zinsmäsz lassen m. h. jedermann by brief und sigel beliben (Solothurn 1525) Franz d. dt. bauernkrieg, aktenbd. 301; die hobsleude sind schuldich alle jar uff s. Andres tag irrem grondtherrn zu liebern 7 malter zinssmaszen habern (Eifel 1594) weist. 2, 599; n. Lexer 3, 1129; (1526) Tiroler landsordnung d 1b; allg. haush.-lex. (1749) 2, 663a. —
 
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-meier, m., meier, der den zins für die grundherrschaft einzieht: als ein zinsmeiger in dem ... gericht were der da fordert der hern zins (Pfalz 1482) weist. 5, 705; bezüger der gefälle für eine herrschaft: der zinsmeier soll dem lechenherr nach lut und sag syns briefs zinsen schweiz. id. 4, 14; gegen zins bestellter gutsverwalter: die coloni ecclesiastici et chartularii, das ist die belechneten zinssmeier und bawleut des closters J. v. Watt dt. hist. schr. 1, 183 Götzinger.
 
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-meister, m., geistlicher und städtischer beamter, der die zinse einnimmt: swele daz brehent unde dar niht enkument, die sulent bzen minez herren des abbetez botten unde dem zinsmeister unde deme richter (1275) corp. d. altdt. originalurk. 1, 241a Fr. Wilhelm; (1280) ebda 389; sine eigen lude die alle jaire zo drin ziden sullen sin an deme geswoeren gedincge zo Tzulpge ind sullen dae herschinen as uns vurg. heren zinsmeister van Geich wroecht mit alle deme rechte dat he wroecht (Niederfranken 1375) weist. 2, 710; und soll unsers hern des appts zinssmeister vordern zu seinem hauss zu valle das best haupt, das er latt (Oberelsasz 14. jh.) weist. 4, 186; stirbt ain czinser, so nimpt daz gotzhus ain val, so nimpt der czinssmaister sinen ht, gürtel, hosen und schuch ... wa ain zinserin stirbt, von der nimpt man das best das si gespinnen kan, und dem czinssmaister wirt ir hüll, ir gürtelgewant und ir schch (Württemb. 1417) weist. 1, 377; wer im den zins nit gebe, dem soll der zinsmeister nachgehen zue den sechs wochen aus als gerichts recht ist (Hunsrück) weist. 2, 152; wöliche steur, ungelt und zins auch durch sondre ämpter, als steurmaister, ungeltherren und zinsmaister, deren allwegen ainer von den geschlechten und zwen von der gemaind und zünften, von ainem rat dartzu verordnet, solch gelt empfahen

[Bd. 31, Sp. 1532]


(Augsburg) städtechron. 34, 114; man setzt an sein stat herrn Gabriel Nützel, vor der dreier haubtmaner einer und was vor zinsmaister (Nürnberg) ebda 11, 555; es ward auch ein zinssmeister oder schatzherr gen Meiland gesetzt, der von den welschen stetten in Italia die tribut und frevel samelt und einneme Adelphus Barbarossa (1535) 51b; in der Silberburg wohnte im jahr 1704 Christian Jakob Heyliger, einstiger zinsmeister der stadt W. Raabe s. w. I 5, 542; zinsmeister verwalter der städtischen schuld schweiz. id. 4, 536; Lexer 3, 1129; H. Fischer schwäb. 6, 1229; Adelung; numerarius Diefenbach gl. 385a; scabinus 515a; tribunus 595a; tributarius 595b; redituum collector Steinbach dt. wb. (1734) 2, 42; quaestor Frisch 2, 479b. —

 

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