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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
vertrauensreich bis vertrauenszeichen (Bd. 25, Sp. 1958 bis 1959)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) vertrauensreich, adj. adv.: sie .. schob .. den holzriegel auf, der .. die hausthüre sehr unschuldig und vertrauensreich verschlosz Goltz jugendleben 1, 52. —
 
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vertrauenssatz, m.: manche seiner dank- und vertrauenssätze schlingen sich wie episch wiederkehrend durch seine gesänge hin Gervinus geschichte d. d. dichtung 3, 354. —
 
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vertrauensselig, adj.,
 
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-seligkeit, f.: wie sie .. die empörendste komödie mit dem vertrauensseligen gatten gespielt habe Keller 5, 140; von der echt deutschen sünde vertrauensseliger gutmüthigkeit Treitschke aufsätze 1, 196; seine vertrauensseligkeit, womit er in die nächste zukunft sah Hoffmann v. Fallersleben mein leben 6, 27. —
 
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vertrauensstellung, f.: dasz man ... ihnen vertrauensstellungen von rang und bedeutung gegeben habe Ranke 16, 314. —
 
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vertrauensverrath, m.: der nach solchem vertrauensverrath die keckheit gehabt hätte, wieder öffentlich auf der strasze zu erscheinen Florencourt zustände in Deutschland (1840) 201. —
 
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vertrauensvoll, adj., adv., subst.:

denn diesz vertrauens-volle zeichen
gewährt dir ja dein gottes-hausz
Henrici ged. 3, 38;

aus dem bunten weltbeginnen
wende deinen holden blick
so vertrauensvoll nach innen
Göthe 4, 7 Weim.,

[Bd. 25, Sp. 1959]


uns vertrauensvolleren musz es scheinen Nietzsche 1, 498. —
 
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vertrauensvotum, n., geläufiger ausdruck im parlamentarischen leben, vgl. vertrauensbeweis, -zeichen, -zeugnis: das von einem landtag oder einer sonstigen körperschaft abgegebene urtheil, ob man zu einer bestimmten person vertrauen hege: bekanntlich war das frühere budget auf ein jahr abermals bewilligt, und dieses war, so zu sagen, ein vertrauensvotum Wilh. Grimm an Jacob, briefwechsel 1, 160; selbst die heutigen vertrauensvoten, die ich von der tribüne gehört habe, haben mich kalt gelassen Bismarck polit. reden 4, 178. —
 
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vertrauenswort, n.: der spanische ambassadore wird dir das vertrauenswort mittheilen Laube 14, 124. —
 
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vertrauenswerth, -würdig, adj.: dasz er ... ein vertrauenswerthes gemüth ungetrübt sich erhalten werde Göthe IV 40, 147 Weim.; ein schätzbares lehrbuch, ein vertrauenswürdiger lehrer II 7, 195. —
 
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vertrauenszeichen, -zeugnis, n., verdeutschungen für vertrauensvotum: ob Piemont ein vertrauenszeichen .. abweisen solle Treitschke aufsätze 2, 329; man erteilte ihm .. ein vertrauenszeugnis Alten heer u. flotte 3, 252.

 

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