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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
übereinanderblatten bis übereinanderhäufen (Bd. 23, Sp. 179)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) übereinanderblatten, v., (handwerkerspr.) zwei hölzer an der kreuzungsstelle so verbinden, dasz sie die dicke eines holzes haben, vgl. Jacobsson 4, 465a; Krünitz 192, 216. —
 
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übereinanderdrängen, v., zusammen-, durcheinanderdrängen, auch bildlich: es drängt sich soviel übereinander Göthe IV 22, 152 Weim. hierzu: übereinanderdrängung, f., Göthe II 1, 249 Weim.
 
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übereinanderdrücken, v.: die excellenz lag in dem wagen, die arme übereinandergedrückt Gutzkow ritter vom geist 5, 363. —
 
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übereinanderfallen, v., superincidere, supercorruere Kirsch (1723) 298a; durchstepp das säcklein, dasz die kräutter nicht übereinander fallen mögen Gäbelkover artzneybuch (1595) 1, 39; die gipfel des Apenninischen geburges wären übereinander gefallen Lohenstein Arminius 1, 58b. —
 
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übereinanderfügen, v., aufeinanderfügen: übereinandergefügte lappen Bayer studien 10 (bibl d. schr. a. Böhmen). —
 
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übereinanderführen, v., decken.
 
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übereinanderführung, f., deckung: übereinanderführung des violetten saums und gelbrothen randes bei prismatischen versuchen Göthe II 1, 280 Weim.
 
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übereinandergehen, v. 1) sich überdecken: dieses wamms geht vorn nicht weit genug übereinander, this doublet does not lap over far enough Hilpert (1845) 635b; die schürze bunt oder weisz, hinten übereinandergehend O. Ludwig 2, 516; 2) temporal: ablaufen, verlaufen: wenn mir künftig einer von ihnen schreibt, so bitte ich um lebendetails, wie der tag übereinander geht Varnhagen Rahel (1834) 2, 597. —
 
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übereinandergreifen, v.: (die beiden häute) greifen mit schiefen rändern in einer art von schuppennaht übereinander Sömmerring v. bau d. menschl. körpers 6, 320; substantiviert: so wird man das völlige übereinandergreifen des violetten saums und des rothen randes bewirken Göthe II 1, 136 Weim.
 
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übereinanderhalten, v. 1) zusammengepreszt, geschlossen halten: darunter wäre ich zu merklichem schaden gerathen, derwegen hielt ich das maul übereinander und litt was ich konnte Schweinichen denkwürd. 95. 2) intransitiv: eine schupe klebet an der andern, das nit ein luft dazwischen geht, denn sie halten ubirnander, das kein geist gottes in sie kummen kan Luther 7, 580 Weim. 3) congruere inter se Kirsch (1723) 298a; overeenkomen Kramer deutsch-holl. wb. (1787) 466a. —
 
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übereinanderhäufen, v., superacervare, das geld übereinanderhäufen, coacervare Nieremberger (1753) Aaaaaa 3b; bildlich: ich bin seit anfang july wenig zu hause gewesen und es hat sich mancherlei übereinandergehäuft Göthe IV 18, 22 Weim.

 

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