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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
tyriack bis tyriack (Bd. 22, Sp. 1996)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) tyriack, m., nebenform zu theriak (s. teil 11, 1, 1, sp. 367, sowie teil 2, sp. 1373 s. v. dreiaker und Rosenqvist d. frz. einfl. auf d. mhd. spr. [1932] 237): nim ... den pfilonium vnd den tyriack mitt dem überigen wasser, vnd schütt sye dann zesamen daz es ein tranck werd Gersdorff wundarzney (1517) 51c; ehrenbreiss ... drey oder vier loht mit ein wenig tyriack vermischet vnd getruncken Bock kreutterbuch (1587) 77a; an eim volgenden jahrmarck kam

[Bd. 22, Sp. 1997]


noch ein ander frembder, wie man sie nennet, störger und tyriacksman, der rühmet grosz von seinem tyriack Kirchhof wendunmuth 2, 166 lit. ver.; nimm 3 loth gestossenen ingber oder pfeffer, ein halb loth tyriac, von 20 eyern das weisse Walther pferde- u. viehzucht (1658) 107. bildlich: szo hab ich eyn tyriack, nempe Christum Luther 17, 1, 72 W.; frlich seyn vnd alle sache gott befehlen ist ein guter tyriack vnd hertzstercke Petri d. Teutschen weiszh. (1605) Ee 2a.

 

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