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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
turngerät bis turnieren (Bd. 22, Sp. 1881 bis 1885)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) turngerät, n., übungsgerät der turner (s. auch die belege bei Zeidler d. dt. turnspr. bis 1819 [1942] 113): das bewegliche turnzeug und turngerät ... ist folgendes: alles ziehzeug, lange und kurze schwungseile, springschnüre nebst beuteln und bolzen, springstäbe, gere, sattelkissen, schock- und stoszkugeln Fr. L. Jahn d. dt. turnkunst (1816) in: w. 2, 1, 103 Euler; (eschenholz) wird ... zu turngeräthen benützt Karmarsch-Heeren techn. wb. (31876) 291; barren, ein von Fr. L. Jahn eingeführtes turngerät Lueger lex. d. ges. techn. (1894) 2, 24; im hofe eines beinahe unversehrten hauses stand ein sonderbares gerät ... irgendein turngerät A. Seghers d. toten bleiben jung (1950) 552. —
 
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turngewand, n., beim turnen getragenes gewand, vgl. DWB turnergewand: zwei paar schöne turngewänder bekomme ich R. Wesselhöft Carl Ludw. Sand (1821) 160. —
 
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turnhalle, f., wie älteres turnsaal (s. dort): ein turngebäude musz auszer der eigentlichen turnhalle ... noch einige zimmer zum turnunterricht ... enthalten O. Mothes ill. baulex. 4 (1884) 385; folgende nebenräume (erweisen) sich als nötig ...: ... zeichensaal ... turnhalle Lueger lex d. ges. techn. (1894) 7, 305; zur schaukeldiele werden in manchen turnhallen auch die sturmlaufbretter hergerichtet Kregenow-Samel gerätkde (1905) 52. —
 
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turnhof, m., zum turnen bestimmter hof: bereits redebräuchlich (sind): ... turnplatz, turnfeld, turnplan, turnhof, turnstelle, turnbahn Fr. L. Jahn d. dt. turnkunst (1816) in: w. 2, 1, 13 Euler; es begann nämlich in einer der ersten turnstunden, die wir hatten, auf dem turnhof einer meiner mitschüler ... mit steinen nach uns zu werfen Wiechert wälder u. menschen (1936) 105. —
 
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turnhose, f., kurze, beim turnen getragene hose: du hast dich so verjüngt, dasz du wieder ein schüler des alten Jahn geworden und die alte turnhose angezogen (30. 11. 1850) Heine br. a. Laube 56 Wolff; (drillich wird zu) hosen (stall-, turnhosen ...) ... verwendet v. Alten handb. f. heer u. flotte (1909) 3, 233.
 
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turnier, m. und n., ritterliches waffenspiel, (wett)— kampf, disput, tumult. die mask. formen finden sich bis ins 18. jh. (s. Paul dt. gr. 2 [1917] 143 u. vgl. Bodmer rache d. schwester 512: einen turnier ... reiten), seit dem frühen nhd. allmählich gegenüber dem neutrum zurücktretend: das ritterspil und turnir ... das Aventin s. w. 4, 1, 186 bayer. akad.; adelichs thurnier Sigm. v. Birken s. u. DWB A. — mhd. turnier, turnîr, turner, türnier mhd. wb. 3, 153; Lexer 2, 1584; H. Suolahti d. frz. einfl. a. d. dt. spr. i. 13. jh., mém. de la soc. néo-phil. de Helsingfors 8 (1929) 271 s. v. turnei; A. Rosenqvist d. frz. einfl. a. d.

[Bd. 22, Sp. 1882]


mhd. spr. i. d. 1. hälfte d. 14. jhs. (1932) 248; frühnhd. turner d. heil. leben (1471); Arigo s. u. A; Pauli Keisersbergs narrensch. (1520) 30a; turnier Montanus s. u. A; Frisius dict. (1556) 238; Calepinus dict. ling. VII (1579) 210 s. v. carcer; Schönsleder prompt. (1647) Kkk 5a; daneben finden sich gelegentlich formen mit offener qualität des stammvokals: tornier Nigrinus v. zäuberern, hexen (1592) 318; Warbeck d. schöne Magelone 4 Bolte; Spreng Äneis (1610) 99b und anlautender lenis: durnîr (15. jh., Nürnberg) städtechron. 2, 25. als orthographische varianten erscheinen in hss. u. drucken des älteren nhd. formen mit th- (thurnier H. Sachs s. u. A; Zehner nomencl. [1645] 101; Kind ged. [1817] 2, 108; auch mit postvok. stellung des h: tuhrnier Schottel teutsche haubtspr. [1663] 280; thornier Luther u. Emser 2, 138 Enders), auf -yr (turnyr Luther 19, 360 W.), -ir (turnir [15. jh., Nürnberg] städtechron. 2, 25; Heupoldus dict. [1620] 379; Kramer teutsch-ital. 2 [1702] 1163c; tornir voc. rer. [15. jh., md.] Diefenbach gl. 588b; thornir Luther [1538] s. u. DWB A) sowie mit ou-schrei-bung des stammvokals (tournier qu. v. 1748 s. u. A; Ranke w. 14 [1875] 111); mnd. tornêr Lübben - Walther hwb. 411; mndl. nur in der komposition tornierspel Verwijs-Verdam 8, 591 (als simplex findet sich die form tornooy), ebenso im schwed.: tornerspel (neben torney und tornering); dän. turneer. — im 14. jh. zu turnieren gebildet, drängt turnier die ältere entlehnungsform turnei (s. dort) nahezu völlig zurück und wird als bezeichnung eines sportlichen kampfspieles oder wettkampfes ein geläufiges wort der modernen schriftsprache (nur vereinzelt mundartlich bezeugt, s. bad. wb. 1, 613 sowie die hist. belege bei Fischer schwäb. 2, 504; Schmeller bair. 1, 622 u. Schöpf tirol. 777); die ursprüngliche bedeutung 'ritterliches kampfspiel' (A) hält sich in historischer darstellung.
A. ritterliches waffenspiel; zur sachgesch. vgl. A. Schultz d. höf. leben z. zeit d. minnes. 2 (21889) 106-150; ders., dt. leben i. 14. u. 15. jh. 2 (1892) 474ff.; C. Gurlitt dt. turniere, rüstungen u. plattner i. 16. jh., diss. Leipzig 1889 u. F. Niedner d. dt. turnier im 12. u. 13. jh. (1881): do ward ain turner genomen gegen Zúrich Elsbet Stagel d. leben d. schwestern zu Tösz 77 Vetter;

das diese fürsten alle vier
solten bhratschlagen ein thurnier,
ein adeliches ritterspil
H. Sachs 2, 343 lit. ver.;

also mus auch dem jungen adel seine exercitia zugelaszen sein, dan der thornir ist sehr hubsch (1538) Luther tischr. 3, 531 W.; triumflied über ihr. hochgräfl. gd. ... gehalten adelichs thurnier und ritterspiel Sigm. v. Birken ostländ. lorbeerhayn (1657) 372;

mir schlug das herz, ich athmete turnier
Göthe I 15, 1, 262 W. (s. auch ebda 49, 38);

und turnier' und ritterspiele,
wie niemals noch Europa sie erblickt,
sind ausgeschrieben
Grabbe w. 2, 270 Blumenthal;

dort hatten die letzten ritter und die späteren feudalen herren ihre turniere abgehalten Renn adel im untergang (1947) 281. meist wird turnier speziell für das kampfspiel zu pferd gebraucht: da rait er erst inn den turner mit seinem woppen d. hl. leben i. d. winterteil (1471) 80b; unnd als offt er im turnier was, alweg sein begegenden mit sampt dem rosz z boden rennet Montanus schwankb. 185 lit. ver.; alle junge edelleute in Rom ihre geschicklichkeit bei den turniren zu pferd solten sehen lassen A. U. v. Braunschweig Octavia (1677) 2, 69; und als lanzenkampf, stechspiel (s. teil 10, 2, 1, sp. 1284): turnir ... hastiludium voc. inc. teut. (Straszburg, ca. 1495) y 2b; bey dem gestech oder turnier Schweigger reyszbeschr. (1619) 81; wie einer, der mit eingelegter lantzen in einem turnier seinem mann begegnet Grimmelshausen 2, 27 Keller;

und, um ein turnier zu stechen, war die kleine schaar genug
Schönaich Heinr. d. Vogler (1757) 26;

[Bd. 22, Sp. 1883]


aber turnier bezeichnet auch den waffengang zu fusz: domit sy der sach möchten eyns werden ob in in [!] den turner zereitten wär oder nicht Arigo decameron 297 lit. ver.; wie der mandlich held Teurdank mit dem andern ritter ein turnier zu fusz tet und in überwand Teuerdank 258 Goedeke; turnier zu fuss tournois à pied, decursio pedestris Widerhold dict. (1669) 345a (vgl. auch: cartel für ein fusz-turnier Weckherlin ged. 2, 455 Fischer) sowie den schwertkampf:

stechen lert uns riten
creftichleichen mit dem sper.
dar zuo so hilf der turner
daz swert vil ritterleichen füeren
Heinr. Wittenweiler ring 911 Wieszner;

in vielen fällen steht es für beides (stechen zu pferd und schwertkampf zu fusz): etliche thurnier mit spiessen vnd schwerdtern volksbuch vom doct. Faust 14 Petsch; tournier 'ein ritterkampf mit schwertern und lantzen' verzeichng. d. gebräuchlichsten lat., frz. u. ital. wörter (1748) 178.
B. in verschiedener, den bedeutungen des verbs entsprechender anwendung auszerhalb der ritterlich-höfischen sphäre.
1) kampf, vgl. turnieren B 2: ach wie mancher starcker topff vnd stoltzer kopff ist inn dem kampff oder thurnier zu boden gestossen Joh. Mathesius Sarepta (1571) 203a; in welchem rosengarten der Berner viel helden erschlug in einem turnier Prätorius blockesberges verrichtung (1668) 25;

nun zieht's zum heil'gen turniere
für freiheit, recht und vaterland
Hoffmann v. Fallersleben ges. schr. (1880) 4, 317.

gelegentlich auch für ein duell gebraucht: ringsum auf erhöhten sitzen lauter würdige ältere herren, ... die jetzt das turnier betrachten wollten Laube ges. schr. (1875) 1, 90.
2) wettkampf, wettspiel verschiedener art, vgl. turnieren B 3:

also hat der thurnier ein end,
die held knnen nimer sprechen,
sie werffen die gleser wider die wend,
die krg thun sie zubrechen (16. jh.) bergreihen 79 J. Meier;

es lassen die verliebten zungen (beim küssen)
in ein thurnier sich scherzend ein
Weichmann poesie d. Niedersachsen (1725) 1, 313;

dagegen werden mir nun manche literarische zeitungen z. b. zu farcen, wo der unverstand ... seine ... turniere mit dem eignen schatten hält Fr. Schlegel s. w. (1846) 5, 218. in neuerem sprachgebrauch vor allem von einem nach bestimmten regeln verlaufenden (sportlichen) wettkampf: die am 12. september beginnenden turniere der Berliner schachgesellschaft versprechen sehr lebhaft zu werden tägl. rundschau (1897) 206; ein skat-kongresz mit anschlieszendem viertägigen 'turnier' ebda (1901) 342; die ganze gesellschaft (in Dresden) interessierte sich aufs lebhafteste für das (musik-) turnier (das zwischen Bach und dem hoforganisten des königs v. Frankreich, Marchand, festgesetzt war), das im hause des ministers grafen Flemming stattfinden sollte Schweitzer Bach (1948) 140; befassen sich eigentlich viele bauern bei euch daheim mit der edlen schachkunst und mit dem turnier von Aljechin und Euwe? Fr. Wolf zwei a. d. grenze (1950) 106; besonders sportlicher art: das turnier des Berliner lawn-tennis-turnier-klubs tägl. rundschau (1907) 444 (über turnier als fachwort des tennissports s. auch Martin Dietz d. wortschatz d. neueren leibesübungen, diss. Heidelberg 1936, 45); die internationale sportärztekommission beim box-länderturnier ... schickte nur boxer ins turnier, die im vollbesitz ihrer kräfte ... waren (31. 3. 52) dt. sportecho 6. jahrg., nr. 27; am zweiten tag des internationalen länderturniers im ringen ... (kamen) im weiteren verlauf des turniers ... die staffeln ... zu neuen hohen erfolgen ebda; in der zweiten begegnung (im wasserball-turnier) ging es um den zweiten platz des turniers ebda. oft tritt ein bestimmungswort verdeutlichend davor:

[Bd. 22, Sp. 1884]


ains tages am Harcz pey dem pier
da hettn ir zwolff ein pier thrnier
H. Sachs s. fabeln u. schwänke 1, 377 Goetze;

herr Jörg Baur, dem solliche weinturnier wol bekannt waren, markt gleich, was dem doctor (Gotteshaim) gebrast Zimm. chron. 23, 114 Barack;

ein vöglein hört' ich schlagen;
es schlug: wer bindet an mit mir
zu lieb' und sang ein festturnier
in grünen rosenhagen?
W. Müller verm. schr. 1 (1830) 96;

das lawn-tennis-turnier hat in Homburg seinen anfang genommen tägl. rundschau (1901) 340; das geplante sangesturnier Schweitzer Bach (1948) 647; gestern nachmittag ... war es in der groszen sporthalle, als sei das Berliner reit- und springturnier schon in vollem gange Berliner zeitungen v. j. 1952; beim städte-tanzturnier Berlin-Leipzig ... siegten ... die Berliner amateur-tanzpaare ebda.
3) wortgefecht, streitgespräch, disput, vgl. turnieren B 4: sie stellen bei kleinen soupers witzige turniere an und lenken das gefecht Hippel s. w. (1828) 6, 221; aber gewiese [!] schadenfrohe suchen den streit zu entzünden, um sich durch dieses gelehrte turnier ein spektakel zu machen (19. 9. 1770) Schubart br. 1, 168 Strausz; der könig fand sich bewogen, einen saal in Fontainebleau zum kampfplatze für dieses theologische turnier zu bestimmen Ranke s. w. 9 (1876) 82; in der kleinen kammer aber fanden danach regelmäszig turniere statt qu. v. j. 1926; von der auseinandersetzung zweier schriftsteller: und was sich itzt schon zeigt, ist dieses, dasz herr Goeze, wenn er sich in der geschwindigkeit nicht besser beritten macht, auf dem ausgeschriebenen turnier nur eine sehr armselige figur spielen wird Lessing 13, 374 L.-M.
4) getümmel, tumult, vgl. turnieren B 5:

jetzt steh ich vor jhr thr,
voll getrhr,
macht dar ein grosz turnier Venus-gärtlein 11 ndr.


 
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turnierausschreiber, m., vereinzelt lexikalisch gebucht: ἀγωνοθέτης, agonotheta turnierauszschreiber Frischlin nomencl. (1586) 282a; turnierauszschreiber ... qui preside aux ieux, nottatore de i punti di giostra Hulsius-Ravellus teutsch-frz.-it. (1616) 332b. —
 
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turnierbrief, m., s. u. turniervogt. —
 
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turnierbuch, n., verzeichnis der turniere und ihrer teilnehmer:

so het der thurnier-hof ein end.
zu morgens yeder haymwartz lend,
namen ir brieff sambt ihren weiben,
liessen sich ins thurnier-buch schreiben
H. Sachs 2, 347 lit. ver.;

im thurnierbch findt mann die fürsten, herrn, grafen, ritter, adel all mit namen mitt was rüstung vnd mit wie vil pferden ein ieder z dem z erschinen sei [!] Seb. Franck Germ. chron. (1538) 87a; (die nachkommen Einharts, kanzlers Karls d. Gr.) haben sich der pfalz schenken und herrn zu Erpach geschriben, wie das auszer den turnierbüechern auch anderer alten verzaichnussen klarlichen zu erweisen Zimm. chron. 22, 189 Barack; meine väter besassen keine schlösser, ihr name steht in keinem turnierbuch Kotzebue s. dram. w. (1827) 3, 49; oft auch wohl für eine umfassende darstellung der turniergesetze, der genealogischen und heraldischen verhältnisse der teilnehmer sowie des verlaufs der einzelnen turniere: das gibt auch ain anzaigung, das die gar alten grafen (von Zeringen) nit Schwaben gewesen, wie der dichter des turnierbuchs, der Geörg Rixner, anzaigt Zimm. chron. 23, 97 Barack; dasz ein unterscheid nicht allein unter den (l. dem) alten und neuen, sondern auch unter der gelehrten adel, ist ausz denen scribenten, welche von der herolds kunst gehandelt, wie auch ausz dem (l. den) turnierbüchern zu ersehen Harsdörffer schaupl. lust.- u. lehrr. gesch. (1651) 1, 283;

wir halten vom tournierbuch viel
und von der mannheit alter helden
Simon Dach ged. 4, 345 Ziesemer;

wiewohl auch das bekannte turnierbuch eine menge heraldischer figuren geliefert d. neueste a. d. anmuth. gelehrsamk.

[Bd. 22, Sp. 1885]


7 (1757) 508 Gottsched; aber ich müszte nun ein turnierbuch schreiben, um sein toben, rennen, lanzenstoszen in einem gefechte, wo er unter den fahnen der feindschaft, der eitelkeit und habsucht diente, nur zum theil auf die nachwelt zu bringen Jean Paul w. 15/18, 155 Hempel; den vordergrund nehmen ... trompeter ein, die, nach dem ausdruck des tournierbuches, 'eins aufblasen' Hauff w. (1890) 1, 46; seit dem 15. jahrh. wird auch dieser stoff mehr zur prosa herabgezogen, ging in turnier- und wappenbücher über und ward zur heraldischen wissenschaft Gervinus gesch. d. dt. dichtg. (1853) 2, 158. —
 
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turnierdank, m., der im turnier errungene preis: turnir-danck mercè, premio, pregio riportato nella giostra Kramer teutsch-ital. 2 (1702) 1163c; den poetenlorbeer zu erringen, galt dem edleren mehr, als ein turnierdank und eine erschlichene pfarre Gervinus gesch. d. dt. dichtg. (1853) 2, 384.
 
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turnieren, vb. , 'ein turnier oder wettkämpfe bestehen, sich lärmend und tobend aufführen'; mhd. turni(e)ren, tornieren, vereinzelt auch durnieren mhd. wb. 3, 153; Lexer 2, 1585; Suolahti d. frz. einfl. a. d. dt. spr. i. 13. jh., mém. de la soc. néo-phil. de Helsingfors 8 (1929) 272 u. 10 (1933) unter den einzelnen (bd. 8 verzeichneten) denkm.; Rosenqvist d. frz. einfl. a. d. mhd. spr. i. d. 1. hälfte d. 14. jhs. (1932) 248. frühnhd. turnieren voc. rer. (1466, obd.) Diefenbach nov. gl. 367b s. v. tornare; Maaler teutsch spraach (1561) 411d; daneben finden sich formen mit offener qualität des stammvokals: tornieren altdt. passionssp. a. Tirol 258 Wackernell; (1515) Eulensp. 136 ndr.; Petri d. Teutschen weiszh. 2 (1605) Ss 4b und anlautender lenis: durnieren (15. jh.) städtechron. 2, 24; dorniren voc. ex quo (15. jh., md.) Diefenbach gl. 135c. als orthogr. varianten erscheinen in hss. und drucken des älteren nhd. formen mit th- (thurnieren H. Sachs, Moscherosch, Schmidt gesch. [1778] s. u. DWB A 2 b), auf -yren (thornyren Lancelot 1, 201 Kl.), -iren (thurniren Siber gemma 122; turniren Simon Dach 576 Ö.; Kramer teutsch-ital. 2 [1702] 1163c; br. d. br. Grimm an Benecke [1889] 46 W. Müller; durniren H. Sachs 2, 234 K.); -iern (thurniern S. Franck s. u. DWB A 2 b); -irn (thurnirn H. Sachs 1, 123 lit. ver.; turnirn Luther w. 34, 1, 154 W.) sowie mit -ou-schreibung des stammvokals (tourniret polit. klatschmaul [1683] s. u. DWB B 5; tourniren Sperander [1727] s. u. DWB B 5; Gaudy s. u. DWB B 1); mnd. torneren Schiller-Lübben 4, 581; mndl. tornieren Verwijs-Verdam 8, 590; anord. turnera (nur in der Beverssaga) Fritzner 23, 732; isl. turnera ('veraltet') Blöndal 872; schwed. tornera Hellquist 31206; dän. turnere ordbog over det danske sprog 24 (1948) 1089. in moderner mundart: turneren brem.-nieders. wb. 5 (1771) 133; torneren Dähnert plattdt. (-pomm.) 492; tornêrn Danneil altmärk. 226; torneïren Schmidt Westerw. 259; Kehrein Nassau 1, 406; turnieren Pfister hess. 302; dùrnír Hertel Thür. 249; turnieren, tornieren, tannieren Müller-Fraureuth obers. 1, 268 u. 2, 766; Albrecht Leipzig 225; turnieren, tunîrn, tumîrn, donniren Jungandreas schl. zeitw. 102; tunīrn Wenisch Nordwestböhmen 2, 33; Neubauer Egerl. ma. 53; turnieren Schröer ungr. 48; Lenz Handschuhsh. 48; bad. wb. 1, 613; durniərə, dorniərə, duniərə Fischer schwäb. 2, 504; thurnieren (abgestorben) Martin-Lienhart elsäss. 2, 717; turniren schweiz. bei Gotthelf s. u. DWB B 5; turnieren, tornieren Schmeller bair. 1, 622. — turnieren wurde im 12. jh. aus afrz. torn(e)ier, tourn(o)ier entlehnt (s. auch dt. wortgesch. 1 [1943] 148 Maurer-Stroh sowie s. v. turnier), dessen ursprüngliche bedeutung '(das pferd) wenden' in wenigen dt. belegen (A 1) fortlebt. als ritterlicher terminus (A 2) findet sich turnieren noch im modernen sprachgebrauch historischer darstellungen, vgl. turneien und 2turnen. darüber hinaus erscheint turnieren schon früh in anwendungsbereichen anderer art (B), wobei besonders die vorstellung der lärmenden bewegung (B 5) hervortritt, von der auch der gebrauch in den modernen mundarten bestimmt ist.

[Bd. 22, Sp. 1886]



A. als ritterlicher terminus.
1) '(das pferd) wenden, tummeln':

über diz allez lernet' er
mit dem schilte und mit dem sper
behendeclîche rîten,
daz ors ze beiden sîten
bescheidenlîche rüeren,
von sprunge ez freche füeren,
turnieren und leisiren,
mit schenkelen sambelieren
Gottfr. v. Straszburg Tristan 2107 Bechstein;

(Roland) sagt, so wolte er das rosz sattelen lassen vnnd reiten ... an das orth, da man die pferdt pflegt zu turnieren P. v. d. Aelst Heymonskinder (1604) 74.
2) sich im ritterlichen waffenspiel üben, ein turnier bestehen.
a) absolut:

es muoss noch sein ghofieret
und ritterleich gturnieret
durch die lieben Mätzen min!
Heinr. Wittenweiler ring 869 Wieszner;

des dritten thurnierten die ritter, die die richsten waren und die werdsten Lanzelot 1, 217 Kluge;

vber essens wurd gesungen,
darnach gerungen, gesprungen,
getantzt, gefochten vnd thornirt
Thym Thedel v. Wallmoden (1558) 1343;

wer ritterlich wil triumphirn,
der musz auch ritterlich thurnirn
Eyering prov. cop. (1601) 1, 661;

der mönch und die nonne zergeiszelten sich,
und der eiserne ritter turnierte
Schiller 11, 367 G.;

der tapfre Tankred ritt vorlängst
als leibrosz einen schwarzen hengst
...
der trug ihn rasch durch feld und thal,
half ihm turnieren
Pfeffel poet. vers. (1802) 8, 89;

(Caspar Bernauer:) ... ich begnügte mich immer, wie wir alle, die wir nicht turnieren, nur streiten, wenn es gilt, unser hab und gut zu vertheidigen, mit einer simpeln sturmhaube Hebbel s. w. I 3, 169 Werner; man giebt turniere, bei denen der adel des landes die kosten nicht spart: zuweilen turnieren hundert ritter auf dem schloszhof Ranke s. w. 38 (1874) 172; unter fortwährendem tanz wurden den turnierenden rittern die preise ... ausgetheilt Böhme gesch. d. tanzes (1886) 75; häufig neben stechen, s. teil 10, 2, 1, sp. 1231 u. 1269, und rennen, s. teil 8, sp. 809: da sticht man und turniert und dienet schnen frowen Seuse dt. schr. 149 Bihlm.;

und thut auch rennen und thurnieren
zu meinem dienst
H. Sachs 17, 115 lit. ver.;

stachen mit jm, rantten scharff vnd turnierten Fortunatus (1509) 102 ndr.; ritterspiel zu pflegen mit rennen, stechen und turnieren ist unter den herren und adel allweg gebrucht, insonders wann die keiser, künig oder gwaltige fürsten hochzite oder grossen hof gehalten Aeg. Tschudi chron. Helvet. (1734) 1, 157; wäre Lother fromm und tapfer, ... so würde ... sein trachten und sinnen darnach stehen, oft zu turnieren und zu stechen Fr. Schlegel s. w. (1846) 7, 157.
b) mit präpositionalen ergänzungen verschiedener art: des montags nach dem Cristtag tornierten Galahotes ritter wiedder des koniges ritter Lancelot 1, 512 Kluge;

du stoltzer ritter, trit zu mir,
so wil ich thurnieren mit dir
H. Sachs 13, 190 lit. ver.;

besonders in der wendung mit jemand um etwas turnieren: und mit im umb das pferdt turniert Zimm. chron. 21, 54 Barack; reit er aber drein, sein boszheit z decken, vnd des adels freyheit vnd seiner vorfarn eer ... z genieszen, mit dem sol man vmb das pferd thurniern Seb. Franck Germ. chron. (1538) 87b; mit dem mag vnd soll man vmb das rosz thurnieren Moscherosch gesichte 2 (1665) 415; der junge knecht turnierte eifrig mit seinen gefährten die ritterschaft zu lernen um besondere knechtspreise

[Bd. 22, Sp. 1887]


G. Freytag ges. w. 18 (1888) 12. vereinzelt auch sonst: das thurnieren zu ernst, oder das scharfrennen ... sollte man fast unsinn nennen Schmidt gesch. d. Deutschen (1778) 4, 425; viele hohe ritter des landes ... vor ihr turnirten mit speeren und lanzen Maler Müller w. (1811) 1, 259; herr von Fouqué ist ein frommer rittersmann, der, weil es nicht mehr an der zeit ist, mit schwert und lanze zu turnieren, mit der feder in die schranken reitet W. Hauff s. w. (1890) 2, 1, 127; zu pferde turnierte er (Carl V.) bald in schranken, bald in offenem felde Ranke s. w. 35 (1877) 95;

weiber turnieren im männerkleid
A. v. Droste-Hülshoff ges. schr. 1 (1878) 247 Schücking.


3) perfektiv '(jem. im turnier) niederwerfen': in hoffnung mich ueberraschten desto leichter aus dem sattel zu turnieren oder zu turnen? Fouqué gefühle, bilder (1819) 2, 54; was müssen die alten für schöpse gewesen seyn! traten in der sturmhaube, im schweren panzer einher, turnirten einander nieder C. D. Schubart ges. schr. (1839) 6, 202.
B. in andere anwendungsbereiche übertragen, mit hervortreten verschiedener nebenvorstellungen, s. auch teil 12, 1, sp. 2015 s. v. verturnieren.
1) etwas (sich) wenden, bewegen (vgl. DWB A 1):

dat kyndelen in irme lybe ...
iz wart also vro und blide,
dat it turnierde und spilde (14. jh.) geistl. ged. 158 Heinzel in: zfda. 17, 17;

ich lobe es (das schlittenfahren) im freyen felde, da mag ich thurnieren nach meinem gefallen Chr. Weise die drei ärgsten erznarren 190 ndr.; ist denn das so was übels, dasz du deswegen so tournirest? (hin- u. herläufst vor erregung) der verliebte u. galante student (1734) 136; ironisch:

und als herr kongresz nun müde ward
von all dem saus und braus,
tanz, karussel und schlittenfahrt
und turnier, da tournirt' er nach haus
Rückert ges. poet. w. (1867) 1, 237;

vereinzelt objektbezogen: ich habe meinem rechten flügel, dem invaliden, eine seitenbewegung rechts, meinem linken, der magd, eine links aufgetragen, um dergestalt den feind zu tourniren und in die flanken zu fallen Gaudy s. w. 24 (1844) 92; turnieren im skatspiel eine der auf dem tisch liegenden karten umwenden, zeigen und zum trumpf machen (1907) bad. wb. 1, 613. auch in der wendung etwas spaszhaft turnieren 'es spaszhaft wenden': als er (Werner) den mond mit einer hostia verglich, so wurde Goethe furios und grob und sagte, er solle was besseres machen. er turnirte es spaszhaft, aber kam immer wieder darauf zurück, dasz es dumm sei in: Göthe gespr. 2, 235 Biedermann.
2) kämpfen:

er (general) het turnieret um un um
Hebel w. 1, 70 Sütterlin.


3) wettkämpfe bestehen, wetteifern: demnach stunden wir auff und kamen auff den spielplatz, da man mit würffeln turnieret Grimmelshausen Simpl. 151 Scholte; wie rüstig turnieren sie (die stricknadeln) eine gegen die andere im ringelrennen, bis die siegerin eine ganze reihe von preisen aufzuweisen hat Holtei erz. schr. 9 (1861) 14; (ich) ärgerte mich aber, dasz er mit solchen reimereien überhaupt in die schranken ritt und mit turnieren wollte Fontane ges. w. (1920) II 2, 212; auch im sinne von 'nebenbuhler ausstechen, sich prahlerisch hervortun': ich will dir heut noch zu geld helffen, dasz ... du damit, wie vordem, beim schnestem weiber-volck ... wieder, einem anderen gleich, zu turnieren anfangen kanst frantzös. Simpliciss. (1683) 2, 391;

welche hahnen
zornig schwarze Indianen,
solch hoffärtige gesellen,
denen roth die hälse schwellen,
die sich kollernd neidisch blähen,
wenn sie rothe farben sehen,
aufgespreizt mit hofmanieren
um die hennen her turniren
Cl. Brentano ges. schr. (1852) 5, 163.

[Bd. 22, Sp. 1888]



4) ein streitgespräch führen, disputieren:

der Luther wil mit dir (Eck) studieren
auf dem reichtstag z Worms durnieren
und in künsten mit dir fechten bei
Schade satiren u. pasquillen 2, 184;

es seindt die maisten alhie in allerhandt handtwercken dergestalt geschaffen, das ich wol ursach hett, schir alle tag mit inen zu turnieren, also unbillig sindt sie (1561) br. Friedrichs d. Frommen 1, 172 Kluckhohn; mit dem pater Lämmermann musz ... (vom grafen von Nassau) wieder weidlich turnirt worden sein in geistlichen streitfragen Riehl culturgesch. nov. (1862) 268;

hochgestellte theologen
nun turnierten mit der (katholisch gewordenen) gräfin
G. Keller ges. w. (1889) 10, 190.


5) sich lärmend und tobend aufführen; in verschiedener sinnesfärbung: indessen turnieret das volck heraussen und schreiet noch immer darauff und erwartet das vom himmel herabfallende liecht mit grossem verlangen F. F. v. Troilo oriental. reise-beschr. (1676) 236; ob ihn nun zwar Eswara suchte abzutreiben, liesz er doch nicht ab, sondern brachte die andern hunde zugleich mit an, dasz sie ingesamt mit bellen und turnieren meinen posten bestürmten Ziegler asiat. Banise (1689) 244; er turnirt wie der leibhaftige teufel egli tempesta, grida, stride ... fà il diavolo à quattro Kramer teutsch-ital. 2 (1702) 1163c; er schreiet, er turnirt, er schmeiszt auf den tisch v. Loen ges. kl. schr. (1749) 1, 30; hörst du das pferd turnieren? es zersprengt wahrscheinlich den halfter und treibt unfug Schilling s. schr. (1828) 70, 43; jetzt, ihr ketzer, ihr schwernöthige (glücksschuhe, die nachts in der truhe rumoren), jetzt bocket, gampet und durnieret, wenn ihr könnt Mörike Stuttgarter hutzelmännlein (1853) 61; man kann sich nicht vorstellen, wie die frau in der küche turnirte, wie sie die küchlein herumschlug Gotthelf ges. schr. (1856) 1, 86; so noch mundartlich nachweisbar (s. brem.-nieders. 5 [1771] 133; Dähnert plattdt. wb. [pomm.-rüg.] 492; Lenz Handschuhsh. 48b; Schmidt Westerw. 259; Pfister hess. 302; Hertel Thür. 249; Müller-Fraureuth obers. 1, 268; Albrecht Leipzig 225b; Jungandreas schl. zeitw. 102; Wenisch Nordwestb. 33; Schröer beitr. z. dt. ma. d. ungr. bergl. 48; Neubauer Egerl. 53; Schmeller bair. 1, 622; Fischer schwäb. 2, 504 und Martin-Lienhart elsäss. 2, 717). im sinne von 'wüten, hausen': biss sie in trckische weiss werden der Christen kreiss erlangen vnd werden als Trcken turniren vnd frfahren Paracelsus op. (1616) 2, 622 Huser;

die turnierten lang im lande,
sengt- un brannten, das war arg
Döring ged. (1820) 25;

turnier' der sturm solang er will
Hebel w. 1, 113 Sütterlin.

häufig gleichbedeutend mit 'lärmend zechen, schwärmen': wo man alle tag fasznacht helt vnd torniert mit wein und bierglesern, da ist fehrlich seine kinder dienen lassen Petri d. Teutschen weiszh. (1604) 2, Nnn 1a; (die handwerksburschen) sind nicht mehr in ihren conventiculis, krügen oder kretzschmaren fein sitsam oder sedati, sondern turniren und schwärmen viel ärger, als etwan daheime bey ihren meistern die wütende und mahnende rotte Praetorius philosophia colus (1662) 186;

es heist: seht, wie man junge leute,
wie man dem mann die frau verführt,
wie man von einem abend heute
bis auf den morgen früh turniert
Henrici ernst-, scherzh. u. sat. ged. (1727) 4, 471;

der ... muthwillen ... mit sauffen, buhlen, tourniren, schiessen qu. v. j. 1739 bei Fischer schwäb. 2, 504; herr Spazzo, der im februar tapfer hinter den weinkrügen turniert hatte Scheffel ges. w. (1907) 1, 232. ferner im sinne von 'schelten, fluchen, poltern': die frau fängt gewaltig an zu torniren qu. v. j. 1698 bei Müller-Fraureuth obersächs. 1, 268; tourniren fluchen, schelten Sperander (1727) 746a; he turneerde mit sinem volke, dat man't in't drudde huus hren konde 'er schmählte so heftig auf

[Bd. 22, Sp. 1889]


sein gesinde, dasz es die nachbarschaft hörte' brem.-nieders. wb. 5 (1771) 133; er ka nehnts, als wettara und durmira d. i. schwören und rasen qu. v. j. 1787 bei Fischer schwäb. 2, 504; so noch mundartlich bezeugt: tornêrn seinen unmuth laut und anhaltend äuszern Danneil altmärk. 226; turnieren lärmen (d schelten) Jungandreas schl. zeitw. 102. gelegentlich auch sonst für 'lärmendes treiben' verschiedener art: es rumpelt und tourniret in den geigen, als wenn sie voll teufel wären polit. klatschmaul (1683) 87;

glaubt, wenn in Spanien ein stier und ritter ficht,
so hret man frwahr ein solch turnieren nicht
H. v. Hoffmannswaldau u. a. Dt. ged. (1697) 6, 83 Neukirch;

dasz, wenn ein mietman aus furcht fr denen gespenstern und, weil er wegen des teuffelischen turnierens nicht lnger in dem hause bleiben knne, auszuziehen genthiget wurde, er so dann keinen mietzins ferner zu zahlen schuldig wre Thomasius ernsth. ged. u. erinn. (1720) 3, 361; da gab's ein schrecklich turniren und jagen in der luft; ich dachte, diesmal kriegen sie (die wettermacher) streit unter sich J. H. Schmitz sitten u. sagen d. Eifler volkes 1 (1856) 99.

 

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