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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
turbantuch bis turbinenrad (Bd. 22, Sp. 1842 bis 1846)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version)  -tuch, n., zu einem turban gewundenes tuch: indische reiter mit riesigen turbantüchern tägl. rundschau (1901) beil. 355c; das gesicht unter dem verkommenen turbantuch in sich zusammengeschoben wie die stücke eines fernrohrs R. M. Rilke verse u. prosa a. d. nachl. (1929) 54.
 
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turbation, f., hinderung, belästigung, eingriff in einen bestehenden rechtszustand, besonders in der rechts- und urkundensprache des 17. jhs.; von lat. turbatio 'unruhe, unordnung'; vgl. DWB turbieren 1: und zwar ..., dasz herr beklagter ... nicht befugt gewesen, ... sich einer superiorität über einen probst zu Berchtesgaden, ... anzumassen, und denselben an seiner reichs-immedietät zu turbiren, und sey demnach herr beklagter erzbischof ... von solchen turbationen abzustehen qu. v. 1627 bei Lori baier. bergrecht (1764) 409; dann eben daraus, dass die stände in Böhmen sich über die turbationen in ihrer libertate ecclesiastica beschweret, ist dieser unselige krieg ursprünglich erwachsen (1645) urk. u. aktenst. z. gesch. d. kurf. Friedr. Wilh. v. Brandenburg 4, 387 Erdmannsd.; es were aber offenbar ...; wie nun von etlichen jahren her die stände dieser lande in ihrem gewissen ... aufs höchste bedrenget ... worden: der einträge und turbation in den landsprivilegien zugeschweigen Chemnitz schwed. krieg 2 (1653) 171; so wollen wir durch alle thunliche mittel daran sein, dasz ihnen darunter von niemand einige turbation, verhinderung oder eintrag zugefüget werde (1692) urk. d. kurf. Friedrich III. bei R. Schück Brandenb.-Preuszens kolonialpolitik 2, 431. in anderer abwandlung der grundbedeutung in dichterisch gehobener sprache für 'verwicklung, durchführung der handlung': da kein moment der handlung länger und gnügender wirkt, als eines schönen anfanges oder endes: so erfasse diesen die allegorie der kunst; die mittlern turbationen lasse sie andern künsten Herder 23, 320 S.
 
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turbeln, türbeln, vb., 'schleudern, wirbeln'. vermutlich kreuzung aus trubeln und lat. turbare oder turmen; das substantivum turbel turba, turbatio, perturbatio Kilian (1605) 724 ist eher eine rückbildung aus dem verb als die grundlage des verbs (turbl 'schwindel' Schöpf Tirol 777 ist lautlich gleich turmel): ausz dem angster musz mans (das getränk) mit engen aengsten wie die balbierer jhr spiccanarden vnd roszwasser, herausz ängstigen, wirbeln, türbeln: türmeln vnnd gleichsam betteln Fischart Garg. 150 ndr. sich tummeln: und unfern hinter dem achterrumpf her wälzten und turbelten sich, bald die riesigen schwanzflossen, bald den feisten, blauschwarz glänzenden rücken aus dem wasser hebend, etliche haie P. H. Dombrück in: tägl. rundschau (1906) beil. 421c. — andrer bedeutung und herkunft (von turbe 'rausch') ist bad. durblə schwanken bad. wb. 1, 601. vgl. das abgeleitete adj. turblich 'schwindlig': mir wird ganz turblich A. Meiszner am stein (1853) 27.
 
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turben, m., torf; in alem. maa., aus dem frz. entlehnt, s. o. torf teil 11, 1, 1, sp. 882: Martin-Lienhart elsäss. 2, 711; Fischer schwäb. 2, 478; bad. wb. 1, 601; Stalder schweiz. id. 1, 328; vgl.turbenmesser messer zum torfstechen schweiz. id. 4, 464.
 
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turbieren, vb. , stören, beunruhigen, plagen. mnl. turberen, nl. turbeeren. ein nach lat. turbare 'in unordnung bringen, beunruhigen' mit dem lehnsuffix -ieren gebildetes lehnwort, das zuerst in der urkundensprache des 16. jhs. begegnet, dann aber auch in der literatur- und umgangssprache, wo es sich bis ins 19. jh. hält; heute nur noch

[Bd. 22, Sp. 1843]


mundartl., vorwiegend ostmd. lexikalisch: turbare stören, turbiren (1507) Diefenbach gl. 602a; turbiren troubler nouv. dict. allem.-franç. (1762) 921b; turbiren stören, hindern, beunruhigen Moritz gramm. wb. (1793) 4, 169.
1) in einen bestehenden zustand oder vorgang eingreifen, eine vorhandene ordnung, einen geregelten ablauf stören; in politischer hinsicht: ein reich, welches vil wird turbirt, durch unordnung, das muoz zergehn qu. v. j. 1581 in: zs. f. dt. wortf. 15, 214; ehe ... ichtwas in seinem eigenen lande turbieret ... würde Schütz hist. rer. Pruss. (1592) 1, G 5a;

er hat das gantze reich turbirt,
hat herrn vnd knecht zugleich verführt cursus Kleselianus (1619) B 4a.

so auch die präfigierte form (nach lat. perturbare): nur durch einen unvorhergesehenen raschen durchbruch könnte sie (die neutralität) vorübergehend perturbiert werden C. F. Meyer s. w. 1, 89 Knaur. rechtmäszigen besitz streitig machen, vgl. DWB turbation; 'insbesondere von leuten gesagt, welche andere in der possesz oder dem besitze ihrer güter und sachen stören und beunruhigen' Zedler univ.-lex. 45 (1745) 1850: da einige puissance sich unterstünde, se. churfl. dl. in dero rechtmässigen possessionen und commercien in Africa und America zu turbiren, ... so solle die crone Engeland gehalten sein, sr. churfl. dl. ... satisfaction zu verschaffen (1691) bei R. Schück Brandenb.-Preuszens kolonialpolitik 2, 377; ihn ... bey allen itzigen besitz- und inhabungen ohne einige ausnahm zu schützen, und nicht nachzugeben, dasz er oder die seinige einiges weges darin turbiret würden Chemnitz schwed. krieg 2 (1653) 114. den wortlaut einer schrift entstellen: indessen geschiehet es auch zuweilen, dasz die ordnung der rede in der heil. schrift sehr turbiret und verletzet wird, weil etwa hier und da diejenigen, so nach der apostel zeiten parentheses ... hinzugethan, in ihrem fleis nicht sind so volkommen glücklich gewesen, dasz nicht solte in dieser sache manches zu ändern und zu bessern seyn Chr. Starke synopsis 2 (1735) 601. einen chemischen vorgang störend beeinflussen oder hervorrufen: solcher vrsach halben möchte die grosse gewalt ... des feuers, zu gutem theyl jre (der ölsamen) distillation turbiren, umkehren und verhindern, das ist, sie würde machen, dasz die gedistillierte und fliessende materien etwas trüber würden fliessen Sebiz feldbau (1579) 437; opio, welchen safft sie ... wissen zu präpariren ... durch welchen sein (des menschen) geblüt gantz turbiret und verändert wird J. Döpler theatr. poen. (1693) 353.
2) im bereich menschlicher beziehungen; jemand in der ausführung einer handlung behindern, stören: durch solche und vill andere anreytzung aller yrer prediger das gemeyne volck bewogen wurden, das sie ... im barvothen und Pauler clöstern zwene brüder und prediger ... mit yren ketzerischen gesengen in der predigit turbiret (Magdeb. 1524) städtechron. 27, 200; und sie (die bürger) von ihnen (den soldaten) in administratione justitiae vnd ambtsgeschäfften nicht turbiret würden Chemnitz schwed. krieg 1 (1648) 285; sagt mir, wie ich es anfange, mich bei schicklicher gelegenheit in eine wespe zu verwandeln, und den fürstlichen hund dermaszen zu turbieren, dasz er aus seinem verfluchten konzept kommt E. T. A. Hoffmann s. w. 10, 184 Gr. durch lärm, tumult oder auffälliges verhalten unruhe stiften, beunruhigen: die historie von den besoffenen jäger, welcher die versammlung turbiret, und nicht genugsam bestrafft worden Zinzendorf Ludingische slg. (1736) 2, 136; gelärmt, gebrummt, geschimpft, geflucht, turbiert, von früh bis in die sinkende nacht Iffland dram. w. 3 (1798) 40; der portier des thors und der der kirche ... schlossen einen verein und suchten die polizei aufzuwecken, um es mir verstärkt zu wehren, damit ich nicht unmittelbar vor den langen kirchenfenstern in die höhe segelte und sie drinnen turbirte Jean Paul w. 19, 127 Hempel. mit betont aggressiver absicht 'angreifen, schaden, beunruhigen': so würden s. ch. d. doch, wann sie das land (Pommern) solchergestalt einbekämen, es nimmer in ruhe und mit

[Bd. 22, Sp. 1844]


nutzen haben, sondern stetiglich aus der see angefochten, turbiret und beschädiget werden (1648) urk. u. aktenst. z. gesch. d. kurf. Friedr. Wilh. v. Brandenburg 1, 671 Erdmannsd.; in wehrendem stillstande solte kein theil dem andern ... seine soldaten abspenstig machen, oder in seinen quartiern turbiren Chemnitz schwed. krieg 2 (1653) 214. auch vom verhalten des menschen den tieren gegenüber 'jagen, nachstellen, beunruhigen': daraus vermuthete man, dasz die wilden thiere daselbst meist zahm wären, und gar leicht zu menschen gewohnen dürfften, dieweil sie vormahls von keinem menschen turbiret und gejagt worden Chr. Lehman hist. schauplatz (1699) 526.
3) von der beeinflussung des menschlichen gemütszustandes 'stören, beunruhigen, verwirren' s. DWB turba, sp. 1834: so sie (die seele) sich aber unterstehet, von der räumlichkeit oder abmeszlichkeit zu reden: so wird sie lügenhaft und wird turbiret J. Böhme s. w. 3, 28 Schiebler; so aber das kind seinen willen und begierde wieder in das einführet, daraus es erboren und geurständet ist, so ists mit demselben ganz eins, und mag von nichts turbiret werden ebda 4, 441;

viel grösser ist die angst vnd schmertz,
so anficht vnd turbirt mein hertz,
als dasz ich kan erzehlen (17. jh.) bei
Fischer-Tümpel evang. kirchenl. 1, 512;

also habe ich ... im geringsten meine gemüths-ruhe nicht turbiren lassen Chr. Thomasius ernsth. ged. u. erinn. (1720) 3, 26; wenn's zu arg in dir tobt, wenn des vaters und der mutter geblüte dich turbiret, dann gedenk an die groszmutter Holtei erz. schr. (1861) 10, 162. vgl. hierzu eine präfigierte form: den der teufl kan mir nichts abgewinnen vnd will mir nun politiam auf mein hals laden vnd mein conscientz damit perturbirn Luther tischr. 2, 191 W. verwirren, aus der fassung bringen: der war hiemit ... ganz confus und dermasen turbiert, das er sich selbs mit seinem schweigen und geberden schuldig gab (16. jh.) Zimmer. chron. (21881) 1, 529 B. mundartl.: im kopf verwirrt Hügel Wien 135. 'stören, belästigen':

bring ich euch, monsieur, das glässlein,
und wolt euch ietzt nicht gern turbieren
Weckherlin ged. 1, 512 Fischer;

ein stück geld, — so schafft er mir ruhe, dasz der alte lieutenant uns nicht mehr turbiert Iffland theatr. w. (1827) 2, 289; ich denke nichts, erwiderte der fürst feierlich, turbier'er mich nicht mit lästigen fragen nach gedanken, jäger! E. T. A. Hoffmann s. w. 10, 331 Gr.
4) mundartlich in intensivierter bedeutung 'plagen, quälen, ängstigen' u. dgl.: turbieren quälen, peinigen, plagen Weise Altenburger ma. 121; stören, beunruhigen, plagen Bernd (1820) 374; drängen, peinigen, quälen, ängstigen Spiess Henneberg 261; torbiren, turbiren peinigen, quälen, foppen Albrecht Leipzig 223; torbire quälen Pasch Altenburger bauerndeutsch 101; torbiren ... einem unruhe, plage, angst machen Anton Oberlausitz 17; torwiern, trwiern, tulwiern, tolwiern plagen, quälen durch unablässiges fragen, bitten, fordern; eine angelegenheit immer wieder erwähnen, bösartig necken; unzufriedenheit äuszern Müller-Fraureuth 1, 266; dorwire quälen Hertel Thür. 249; torwîrn beunruhigen, plagen, quälen durch unaufhörliches bitten Göpfert sächs. Erzgeb. 34.
 
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turbine, f. , ursprünglich horizontales wasserrad mit erhöhter umlaufgeschwindigkeit, dann allgemein jede maschine, bei der die energie des kraftmittels (wasser, wind, dampf) unmittelbar in drehende bewegung umgesetzt wird. 1823 zuerst von dem Franzosen Burdin als technischer terminus verwandt, s. Darmstädter hdb. z. gesch. d. naturwiss. (1908) 354. franz. turbine, von lat. turbo 'kreis, wirbel', auch 'spindelrad, kreisel', s. Bloch-Wartburg dict. étym. (1950) 625. seit dem aufkommen der energiewirtschaft im 19. jh. als internationaler fachausdruck verbreitet: engl., nl., dän. turbine; schwed. turbin; ital., span., port., poln., russ. turbina.
1) wasser-, kreiselrad, bzw. die nach diesem prinzip gebaute maschine, wasserturbine: ein kleines eisernes wasserrad mit doppelten schaufeln ..., welches horizontal liegt

[Bd. 22, Sp. 1845]


und durch den druck einer wassersäule in sehr schnelle bewegung versetzt (wird) Scheuchenstuel berg- u. hüttenspr. (1856) 246; turbine kreiselrad, horizontales wasserrad an vertikaler achse Mothes ill. baulex. (1881) 4, 379; Röhrig technol. wb. (1887) 1, 775; turbinen (erhalten) eine grosze umdrehungszahl und sind daher bei gleicher leistung weit kompendiöser als wasserräder Lueger lex. d. ges. techn. 7, 862; die turbine eignet sich ... gut zum übertragen der wasserenergie auf schnellaufende maschinen Everling erfind. u. fortschritte (1930) 2, 248; sobald die drehzahl der turbine ... sich über das normale hinaus zu erhöhen beginnt, werden die leitschaufeln auf eine geringere wassermenge eingestellt ebda 2, 256; das wasser flieszt der turbine durch ein seitliches zufluszrohr zu Brockhaus konvers. lex. (1928) 20, 59; turbinen, welche stromabgehende fische ... massenhaft zermalmen, sollten durch gitter den fischen unzugänglich gemacht werden M. v. d. Borne hdb. d. fischzucht (1886) 309; aber da (in der stadt) haben sie eine besondere art von wasserrädern, turbinen heiszen sie qu. v. j. 1936; (die) turbine hat manches mühl- u. wasserrad verdrängt bad. wb. 1, 601.
2) maschine, in der rotierende bewegung unmittelbar durch ausströmenden dampf erzeugt wird, dampfturbine: Curtis erfindet eine druckturbine mit mehreren druckstufen, bei welcher die turbinenlaufräder sich, zu gruppen vereinigt, in mehreren von einander getrennten räumen bewegen, in welchen verschiedene dampfdrucke herrschen Darmstädter hdb. z. gesch. d. naturwiss. (1908) 944; während dieser wanderung des dampfes sinkt der druck gleichmäszig in der ganzen turbine Everling erfind. u. fortschritte (1930) 2, 302; (der) wirtschaftliche betrieb verlangt, ... dasz die durch die turbine strömenden dampfmengen stets restlos verwertet werden können Brockhaus konvers.-lex. (1928) 4, 373.
3) windrad, windmotor, nur als compositum gebräuchlich, windturbine: man kann auch den wind durch ein das windrad umschlieszendes leitschaufelrad ... von seiner natürlichen richtung ablenken ... man erhält alsdann eine sogen. windturbine Lueger lex. d. ges. techn. (1894) 7, 936; (windräder) werden gebaut als windmühlen und als windturbinen Brockhaus konvers.-lex. (1928) 20, 360.
4) reich entwickelt sind in der fachsprache der technik zusammensetzungen, die bestimmte compositionstypen erkennen lassen. a) turbine als grundwort in zusammensetzungen, die sich auf die antriebsart beziehen: wasser-, dampf-, abdampf-, wind-, gasturbine; auf die wirkungsweise: überdruck-, freistrahl-, reaktions-, gleichdruckturbine; auf die bauweise: schacht-, spiral-, kesselturbine; auf die beaufschlagung: axial-, radial-, tangentialturbine; auf die verwendung: industrie-, vorschaltturbine; auf die nach erfinder oder herstellungsfirma benannte konstruktionsweise: Parsons-, Curtisturbine, AEG-turbine u. dgl.; vgl. Brockhaus 154, 370; 20, 59. b) turbine als bestimmungswort in zusammensetzungen zur bezeichnung von maschinenteilen: turbinendüse, -gehäuse, -kammlager, -kranz, -läufer, -laufrad, -leitschaufel, -mantel, -propeller, -rad (s. u.), -regler, -schaufel, -stopfbüchse, -trommel, -welle, -zapfen, -zylinder; vgl. Krebs techn. wb. dt.-engl. 128; Lueger 6, 213; Brockhaus konvers.-lex. 154, 375.
 
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turbinenanlage, f., kraftwerk mit turbinenbetrieb: bezüglich der weiteren baudetails der turbinenanlagen wäre noch zu erwähnen, dass die ... wasserkästen aus ... bohlen zur ausführung gelangen Karmarsch-Heeren techn. wb. (1876) 10, 367. —
 
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-dampfer, m., dampfer mit turbinenantrieb: je nach dem motor unterscheidet man schraubendampfer, raddampfer und turbinendampfer Lueger lex. d. ges. techn. (1894) 3, 141; Workman, Clark ... bauen den ersten für den transatlantischen verkehr bestimmten turbinendampfer Darmstädter hdb. z. gesch. d. naturwiss. (1908) 1037; der turbinendampfer wälzte seine zwölftausend registertonnen durch den schwall wie ein blindes ungeheuer H. W. Seidel Krüsemann (1935) 193. —
 
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-göpel, m.: ein durch eine turbine

[Bd. 22, Sp. 1846]


bewegter göpel Veith bergwb. (1870) 247. —
 
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-konstruktion, f., bauweise der turbine: die älteste turbinenkonstruktion ... ist: die Fourneyronsche turbine Lueger lex. d. ges. techn. (1894) 7, 865. —
 
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-rad, n., kreiselrad, s. o. turbine: der Bernhard war ein jahr in der polytechnischen schule und hat seines vaters mühlen neu hergerichtet, er kommt ... hierher, um dem Bachmüller ein turbinenrad in sein klapperwerk einzurichten Auerbach ges. schr. (1857) 14, 220.

 

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