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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
tunkesel bis tunkschnitte (Bd. 22, Sp. 1806)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) tunkesel, m., 'kellerassel', s. DWB dunkesel teil 2, sp. 1551.
 
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tunkfeuerzeug, n., zu tunken I A 1 b γ: ein eminent chemisches feuerzeug ist ferner das ... stippfeuerzeug (tunkfeuerzeug) Karmarsch-Heeren techn. wb. 33, 479.
 
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tunkform, f., 'bei den lichtziehern das tiefe schmahle gefäsz, worin sich der geschmolzene talg befindet, in welchen man die dachte tunkt, um sie zu lichten zu ziehen' Adelung 4 (1780) 1104, zu tunken I A b γ, vgl. Schaffer dt.-frz. wb. 2, 2, 39.
 
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tunkhamen, m., flaches fischnetz, welches mittels einer stange senkrecht ins wasser herabgelassen und wieder gehoben wird, zu tunken I A 2: die handsenken sind in flüssen überall verbreitet und werden vom ufer aus oder auch im kahne benutzt. sie heiszen auch senker, senkhamen, tunkhamen, tauchhamen Seligo die fanggeräte (1914) § 75.
 
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tunkig, adj., 'darein man etwas tunken mag' Calepinus XI ling. (1598) 1467a.
 
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tunkmutter, f., zu tunken I A 2 c oder II B 1, vgl. handwb. d. dt. aberglaubens 1, 336: wenn die alten jungfern keine freyer bekommen, so müssen sie in teich kriechen und tunk-muttern werden Meissner sprichw. (1705) 126. —
 
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tunknapf, m., auch tunkennapf Pinloche-Matthias et. wb. d. dt. spr. (1922) 706, soviel wie soszenschale, sauciêre, zu 2tunke: wir hatten nichts darwider, dasz zuweilen eine blüthe in den tunknapf, oder in das essiggestell ein blättchen flatterte Jean Paul w. 1, 328 Hempel.
 
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tunknäpfchen, n., dasselbe, Campe 4 (1810) 911, Voigt handwb. f. d. geschäftsführung (1807) 2, 398. —
 
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tunkplatte, f., zu tunken I A 1 b γ: zum tunken selbst wird nun die fertige zündmasse (b. d. zündhölzerfabrikation) auf die tunkplatte gebracht Karmarsch - Heeren 311, 493. —
 
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tunkschale, f., soviel wie tunknäpfchen, Campe 4 (1810) 911. —
 
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tunkschnitte, f., weiche eier damit auszutunken, mouillette Mozin wb. d. frz. spr. 3, 31a, vgl. DWB tunkbrot.

 

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