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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
tüllmaschine bis tüllstoff (Bd. 22, Sp. 1701)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version)  -maschine, f., 'eine besondere art von deckmaschine am wirkstuhle' Lueger lex. d. ges. techn. (1894) 7, 738; ähnlich bei Karmarsch-Heeren techn. wb. 10 (1889) 744. —
 
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-muster, n., muster der tüllstickerei (s. dort): erstes tüllmuster Dillmont encycl. d. weibl. handarb. 578. —
 
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-papier, n., papier mit eingepresztem tüllmuster (vgl. spitzenpapier): die pressung geschieht ... beim ... tüllpapier, indem man ... das ... papier und darüber den ... tüll ... ausbreitet Karmarsch-Heeren techn. wb. 2 (1877) 177; ähnlich bei Lueger lex. d. ges. techn. (1894) 2, 780 und Muspratt chemie 6 (1898) 1827. —
 
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-schleier, m., schleier aus tüll: einen schwarzen tüllschleier über meinen neuen hut soll ich nehmen; ich habe aber gesagt, das täte ich nicht (14. 10. 1830) A. v. Droste-Hülshoff br. 1, 106 Schulte-K.; ein duftiger tüllschleier umschwebte die ganze erscheinung, und die offenen schuhe aus silberbrokat waren nicht mit schnallen, sondern mit tüllschleifen befestigt tägl. rundschau (1906) nr. 85, 1. beil. 1b; wird die dame das festkleid (Bernadettes) bemerken, den tüllschleier, die blaue gürtelschnur ...? Werfel Bernadette (1948) 127. —
 
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-schürze, f., schürze aus tüll: die hübsche Rosalka in der weiszen tüllschürze ... stammelte die mühsam erlernten verse Cl. Viebig d. schlafende heer (1904) 1, 92. —
 
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-spitze, f.: die tüllspitzen sind zusammengesetzte, theils leinwandbindige, theils gazebindige gobelinartige gewebe; sie bestehen daher im allgemeinen aus zwei fadensystemen, der kette und dem schusz Karmarsch-Heeren techn. wb. 8 (1885) 373; der erfinder der tüllspitze, auf der die ganze Plauensche industrie beruht, Theodor Bickel, ist ... im alter von 65 jahren in Bozen (Tirol) gestorben tägl. rundschau (1903) nr. 165, 1. beil. 1c. —
 
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-stäbchen, n., faden des tüllgewebes: dann füllt man das innere der blumen und blätter mit stopfstichen aus, indem man dabei jedes zweite tüllstäbchen erfaszt Dillmont encycl. d. weibl. handarb. 587. —
 
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-stärke, f., zur gewebebehandlung (appretur) von tüllen verwendete stärke: folgende stärkesorten finden in der appretur verwendung: weizenstärke (tüllstärke in pulverform ...) und kartoffelstärke Lueger lex. d. ges. techn. (1894) 1, 400. —
 
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-stich, m., entsprechend wie spitzenstich (s. dort): nach den einfachen tüllstichen der ersten reihe wird die zweite mit 2 schlingstichen begonnen Dillmont encycl. d. weibl. handarb. 617. —
 
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-stickerei, f., stickerei auf tüllgrund (s. dort): die stickereien lassen sich einteilen nach art des grundstoffgewebes ... (... stramin-, tüllstickerei u. a. m.) Lueger lex. d. ges. techn. (1894) 7, 518; die tüllstickerei wird in der stadt Lierre ... betrieben hwb. d. staatswiss. (21898) 4, 1155. —
 
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-stoff, m., s. unter tüll. —

 

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