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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schmerflosse bis schmerkalk (Bd. 15, Sp. 1033 bis 1034)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schmerflosse, f. name einer welsart, silurus bagre Campe.

[Bd. 15, Sp. 1034]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schmergebirge, n. bergart, die reichhaltigen letten führt oder viele schmerklüfte enthält Jacobsson 4, 3a.
 
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schmergel, m. 1) nebenform zu schmerbel (s. d.); namentlich für ranunculus ficaria, scharbock:

lauft aus, ihr kleinen götter,
bringt frische myrtenblätter .. ihr weichen najadinnen,
eilt was ihr eilen könnt, zu euren kühlen brünnen,
hohlt frischen schmergel her.
Fleming 159.

2) erzart und zähe unreinigkeit, vgl. DWB schmirgel.
 
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schmergeln, s. schmirgeln.
 
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schmerhaft, adj. schmerartig: was ist nun die hoffnung der hundsmühe? was vermeynt er hierausz (aus dem knochen) guts zu erlangen? nichts mehr, als ein wenig schmerhaft marck. Garg. (1590) 33.
 
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schmerhalm, m. name der pflanze dactylis glomerata. Pritzel-Jessen 128b.
 
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schmerhaube, f. bezeichnung einer art pelzhauben salzburgischer bäuerinnen: schmeerhaube Amaranthes frauenz.-lex. (1715) 1738. vgl. auch schmerkappe.
 
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schmerhaut, f. landschaftlich für fetthaut (theil 3, 1573) Adelung.
 
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schmerholz, n. name der pflanze onosma echioïdes, gelbe ochsenzunge, auch schmerwurzel Nemnich 4, 769.
 
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schmerig, mit schmer behaftet, schmerartig, fettig, nebenform zu schmierig, unter unmittelbarer anlehnung an das subst.; in älterer sprache smerwic: ist daʒ du spîest (speichel auswirfst) smerbik. arzneibuch aus dem 14. jahrh. in den fundgr. 1, 322, 21; schmerig, pinguis, unguinosus, contaminatus Steinbach 2, 462; schmerig, mit schmer besudelt, fettig Campe; wol kaum mehr gehörtes wort.
 
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schmerkalk, m., bei den maurern kalk in teigform, ohne körnchen und klumpen Jacobsson 7, 246a.

 

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