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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
pfühlbaum bis pfühlicht (Bd. 13, Sp. 1807)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) pfühlbaum, pfuhlbaum, m., bergmännisch einer der zwei horizontalen balken des obersten schachtgeviers eines haspelschachtes, in den die haspelstützen eingezapft sind Veith 365. Bechius Agric. 86 f. 122 ff. Hertwig bergbuch 301; die aufrecht stehende welle eines göpels, an welcher der korb, um den sich das seil auf- und abwindet, befestigt ist. Chemn. bergm. wb. 386a.
 
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pfühlchen, n. pulvillus Stieler 2392; schweiz. pfülwlein Maaler 318b, vorarlbergisch pfülfle Frommann 3, 303.
 
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pfühleisen, n., bergmännisch was pfadeisen Chemnitzer bergm. wb. 382b. Veith 362.
 
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pfuhlen, pfühlen, verb. pfuhlicht sein, nach einem pfuhl riechen, schmecken Stieler 446. Ludwig 1403.
 
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pfühlen, verb. mit einem pfühl versehen, darauf betten:

(da sah ich) auf einem bett, gepfühlt von weichem moose ..
die liebste schlummernd.
Rückert 1, 183;

du ruhest weichgepfühlt am ufer strombespült. brahm. 5, 137.


 
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pfuhlfisch, m. der schlammbeiszer, cobitis Nemnich 1, 1085 (vgl. moosfisch): fossilis, peiszker oder pfulfisch wird dieser fisch genandt von seiner art, dieweil er in den boden, gestad und erden hineingräbt, in demselbigen sich verschleuft. Forer Gesners fischb. 160b; pfulfische, fische aus einem teich. Ludwig 1403.
 
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pfuhlfrosch, m. rana lutaria, palustris Stieler 567.
 
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pfuhlgeruch, m. odor loci paludosi Frisch 2, 58b.
 
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pfuhlgeschmack, m. geschmack (eines fisches, krebses) nach einem pfuhle, teiche Ludwig 1403. Frisch 2, 58b.
 
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pfuhlicht, pfühlicht, adj. und adv. paludosus, limosus, pfülichte wasser, pfützen Stieler 446: an feuchten pfulichten orten. Luther tischr. 196b; ein pfulichter weg. Ludwig 1403; der reisz musz ein feuchten, wasserechtigen und pfulechtigen boden haben. Tabernaemont. 653a; nach einem pfuhl riechend, schmeckend: die fische schmecken pfulicht. Ludwig a. a. o.:

denn wenn du's (die hände) thetst ins wasser stecken,
darnach sie würden pflicht schmecken. Grobian. (1572) 64b.


 
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pfühlicht, adj. pulvinatus Stieler 2392.

 

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