- milchweisz, adj.
- milchweiszarmig, adj.
- milchwerk, n.
- milchwirtschaft, f.
- milchwurz, f.
- milchwurzel, f.
- milchzahn, m.
- milchzehnte, m.
- milchzerflossen, part.
- milchzins, m.
- milchzuber, m.
- milchzucker, m.
- mild, adj. und adv.
- milde, adj. und adv.
- mildaufdämmernd, part.
- milde, f.
- milde, f.
- milden, verb.
- milder, m.
- mildern, verb.
- milderer, m.
- milderung, f.
- milderungsgrund, m.
- mildfrei, adj.
- mildgeber, m.
- mildgebig, adj.
- mildgebigkeit, f.
- mildgeröthet, part.
- mildgesinnt, part.
- mildgnädig, adj. und adv.
- mildgütig, adj.
- mildhausen
- mildheit, f.
- mildherzig, adj.
- mildherzigkeit, f.
- mildig, adj. und adv.
- mildigen, verb.
- mildigkeit, f.
- mildiglich, adv.
- mildlich, adv.
- mildling, m.?
- mildmütig, adj.
- mildredend, part.
- mildreich, adj.
- mildrichterlich, adj.
- mildsam, adj.
- mildsamkeit, f.
- mildthätig, adj.
- mildthätigkeit, f.
- mildthau, m.
- mildväterlich, adj. und adv.
- mildzeug, n.
- miling
- milling
- militär, m. n.
- militärisch, adj.
- militz
- miliz
- milliarde, f.
- millich, m.
- million, f.
- millionär, m.
- millionenfach, adj. und adv.
- millionenfältig, adj. und adv.
- millionenmal, adv.
- millionenstadt, f.
- millioner, m.
- millionste
- millionstel, n.
- millionte
- milliontel, n.
- milte, f.
- milthau, n.
- milz, m. f. n.
- milzader, f.
- milzausdruck, m.
- milzbalsam, m.
- milzbeschwerde, f.
- milzbrand, m.
- milzfarn, m.
- milzförmig, adj.
- milzicht, adj.
- milzig
- milzkrank, adj.
- milzkrankheit, f.
- milzkraut, n.
- milzmangel, m.
- milzpflaster, n.
- milzplage
- milzsalbe, f.
- milzstechen, n.
- milzstrang, m.
- milzsucht
- milzsüchtig, adj.
- milzverordnung
- milzweh
- milzwein, m.
- min, adv.
- minch
- minder
| milchweisz, adj. lacteus. Stieler 2487: hat oft zehen zwölf oder mehr milchweisze blumen. Tabernaem. 1011; zwei milchweisze pferde. Schiller hist.-krit. ausg. 10, 529; hatte ein milchweiszes gesicht mit rothen backen. Freytag ahnen 4, 57; bald schein die morgenröt herfür ganz milchweisz und auch rosenfar. Haupts zeitschr. 8, 413; dein milchweisze brust. Weckherlin 769; er flieht, und fühlt im fliehn von zwei elastisch runden milchweiszen armen sich gefangen und umwunden. Wieland 23, 259 (Oberon 12, 18); milchweisz blühte die blume. Odyss. 10, 304; was denkt ihr von den feurigen topasen, was von dem groszen diamantenei, was hier von den milchweiszen perlenblasen? Uhland ged. 452.
milchweiszarmig, adj.: mich sandte zu dir die milchweiszarmige Here (λευκώλενος Ἥρη). Stolberg 11, 15 (Il. 1, 208).
milchwerk, n. von milch gemacht, milchspeise: mit harter fasten gar viel leiden, weil sie fleisch und das milchwerk meiden. B. Waldis päpstl. reich 2, 7. [Bd. 12, Sp. 2201] milchwirtschaft, f. wirtschaftliche gewinnung und benutzung der milch.
milchwurz, f. polygala vulgaris, die gemeine kreuzblume, milchblume.
milchwurzel, f. scorzonera, die schwarzwurzel.
milchzahn, m. 1) bei kindern und jungen säugethieren, ein erster, während der saugzeit wachsender zahn, der später ausfällt: ob er nicht noch einen milchzahn vom M. T. Cicero habe? Philander 2 (1643), 243. 2) milchzahn, der hinterste backenzahn am kalbskiefer, weil das was darinnen steckt als weiszer saft ist. Frisch 1, 663a.
milchzehnte, m. der von der milch gegebene zehnte. Adelung.
milchzerflossen, part.: zu stählen seiner brüder milchzerflossnen muth. Schubart ged. 2, 70.
milchzins, m. 1) zins von gepachteter oder verpachteter milch. Adelung. 2) in der älteren sprache wie milchpfennig 2, steuer von pfaffen wegen unkeuschen lebens erhoben: euer (der bischöfe) ander gefell von den pfaffen ist eitel schinderei, blutgelt und milchzins von huren und pfaffenkindern. Schade sat. u. pasqu. 3, 289, 26; die ehe ist jhnen verbotten, aber die hurnhäuser sein jhnen umb den gebürenden milchzinsz erlaubet. Sandrub kurzweil 53. 3) auch jährliche abgabe leichtfertiger dirnen ihres gewerbes wegen: huren- sive milchzins, praestatio annua meretricum. Stieler 2651; milchzins, gabella ex quaestu meretricio. Frisch 1, 663b. nach Adelung ist milchzins in einigen gegenden die abgabe, welche fremde geschwächte weibspersonen demjenigen gerichtsherrn, in dessen gerichte sie niederkommen wollen, entrichten müssen.
milchzuber, m. mulctra. Stieler 2637: milchzuber von fayence. Jacobsson 6, 266b; dim. milchzüberchen: die zauberin hette er dahero erkennet, wenn sie in die kirchen gangen, hetten sie milchzüberger uff dem kopf getragen, welches ein jder, so das steingen bei sich gehabt, sehen können. Büdinger proceszacten von 1630 in Wolfs zeitschr. f. d. mythol. 1, 275. | |