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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
itrücken bis itrücken (Bd. 10, Sp. 2183)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) itrücken, verb. widerkäuen, ahd. ita-rucchan, et-ruchan, ags. ed-rêcan (vergl. ags. rocettan rülpsen), mhd. iterücken, itrücken; ruminare yderichen, itterichen, ederichin, hedericken, idricken Dief. 503c; ein landschaftlich weit verbreitetes wort: darumb ist ein ochsz ein zweideuwig thier, douwet in dem magen die speisz und auch in dem maul; das ist denn, so er mit dem maul also mewet, in Schwaben sprichet man ydrigen. Keisersberg sünden d. m. 7b; sie (die ochsen) sollen vast fressig sein, und doch nit bald verüdrichen, dann die selben verdawen am besten. M. Herr (Straszb. 1538) bl. 63a; heute noch bairisch itrucken Schm. 1, 176 Fromm.; in Tirol

[Bd. 10, Sp. 2184]


itrichen und itern Fromm. 6, 158; in der Heanzen - mundart iritruckchen 331; in Kärnten iterachen Lexer 150; am Neckar irrüchen; in der Eifel idrigen. Fromm. 6, 15; rheinisch und in der Wetterau itrüchen, itrichen, idrichen, iterichen, irerichen Kehrein 209; schlesisch, im Gläzer gebirge, idrocka. Fromm. 4, 173. umgedeutet ist indrucken ruminare, eintrucken Schm. 2, 48 Fromm.

 

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