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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
hüttenfenster bis hüttenkarre (Bd. 10, Sp. 1997)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) hüttenfenster, n. fenster einer hütte:

sie schwatzten, bis der morgen
durchs hüttenfenster schien.
Hölty 10 Halm.


 
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hüttengebührnis, f. das geld, das einem ortsherrn für errichtung einer schmelzhütte gezahlt wird. Frisch 1, 480b.
 
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hüttengekrätze, n. abgänge in der schmelzhütte bei beschickung und verschmelzung der erze. Jacobsson 2, 298a.
 
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hüttengericht, n. gericht für die angelegenheiten einer schmelzhütte. bergw.-lex. 307a.
 
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hüttengestübe, n. staubförmiges metall in schmelzhütten: sind die wasser sehr kisig oder es legt sich ein staub drauf wie ein hüttengestübe, so gibts ein anleitung, das die genge metall füren. Mathesius Sar. 37a.
 
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hüttengezähe, n. sämmtliche werkzeuge, die bei der arbeit in schmelzhütten gebraucht werden. Jacobsson 2, 298a.
 
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hüttenherr, m. eigenthümer einer schmelzhütte.
 
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hüttenhof, m. platz und raum, der zu einer bergmännischen oder schmelzhütte gehört: schege (geschähe) ein vredebrake upp einen huttenhove, dat gerichte darover horet in den vorst. weisth. 3, 267 (Goslar, 15. jahrh.); hutthoff ebenda.
 
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hüttenhundert, n. in den glashütten, bei verkauf von flaschen die zahl von 25 stück. Jacobsson 6, 128a.
 
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hüttenhut, m. hut den ein arbeiter in einer schmelzhütte trägt:

er (der hüttenmann) läszt die sprühenden funken
um sich her verstreuen, und flammen den hüttenhut lecken.
Zachariä tageszeiten (1757) 83.


 
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hüttenkarre, f. eine art laufkarren bei den grubengebäuden, mit welchen die schichten in den hütten aufgelaufen werden. Jacobsson 6, 128a.

 

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