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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
hutgenossisch bis hutkrämpe (Bd. 10, Sp. 1990)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) hutgenossisch, adj.: ich bin noch unsers schönen hutgenossischen abends eingedenk. J. Paul briefe 31.
 
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hutgerechtigkeit, f. gerechtigkeit sein vieh auf einem gewissen boden hüten zu lassen.
 
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hutgeweifel, n. widerholtes abziehen des hutes, als zeichen demütigen gruszes:

jeder narr
mit hutgeweifel.
Kl. Schmidt poet. briefe 28.


 
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hutgriff, m. griff an den hut, bei nur nachlässigem grüszen: (als der hoffärtige) unsern grusz mit einem gelinden hutgriffe würdigte. maulaffe 311.
 
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huthaber, m. haber für die bewachung oder aufsicht über etwas. Schm. 1, 1190 Fromm.; man sol ouch dem rihter alle jar geben sinen huthabern nach sins briefs sag. weisth. 3, 645 (Baiern, von 1378).
 
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huthaus, n. haus für die wache. bei den bergwerken das haus wo die bergleute beten und ihre werkzeuge haben, auch zechenhaus. Frisch 1, 480a; in Baiern huethaus, hüethaus, wohnhäuschen, das eine gemeinde ihrem hirten überläszt. Schm. 1, 1190. 1191 Fromm.
 
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hüthäuslein, n. kleines haus für eine wache: dopei (bei einer brücke) was ein hütheuslein, darinnen stetigs schutzen waren und die strosz in acht hetten. Tucher baumeisterbuch 211, 16.
 
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hutkammer, f. apodyterium, huetkammer Dief. 40c, im badehause das gemach wo die kleider aufbewahrt werden. vergl. hutstube.
 
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hutknecht, m. reisiger knecht für die bewachung einer feste: die vestinen Sarnen und Rotzberg wurdend mit hutknechten wol bewart. Tschudi 1, 231. dafür wartknecht ebenda.
 
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hutkopf, m. das hohle theil des hutes, worein sich der kopf schickt, pilei pars cava. Frisch 1, 479b.
 
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hutkrämpe, f. der aufgeschlagene rand am hute; von Frisch a. a. o. noch als niedersächsisch aufgeführt, heute der allgemeinen schriftsprache angehörig. vgl. krämpe theil 5, 2007.

 

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