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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
hurenfeind bis hurengut (Bd. 10, Sp. 1961 bis 1962)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) hurenfeind, m. abstemius a re venerea. Stieler 461.
 
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hurenfleisch, n.: nehmen geld von den pfaffen, das sie die hurn bei sich behalten mögen, verkaufen also hurnfleisch. Alberus widder Witzeln F 1b.
 
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hurenfreund, m. scortorum sectator. Stieler 555.
 
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hurenführer, m.: hrenfrer, hrer, kuppler, perductores, aquarioli, ganeones, scortatores Maaler 233a; Crobilus war ein riffener, henszeliner und hrnfürer, der het zwo schön hrn dero er sich neret. S. Frank spr. 2, 131b; dieser hurenführer (schimpfname für einen geilen ritter). Amadis 73.
 
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hurengang, m.: dasz in einer solchen stadt die jungfern solche hurengänge nicht thun dürfen. Chr. Weise kl. leute 231.
 
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hurengast, m. ganeo cincinnatus. Stieler 614.
 
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hurengeist, m.: sie denken nicht darnach, das sie sich kereten zu irem gott, denn sie haben ein hurengeist in irem herzen. Hos. 5, 4.
 
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hurengelage, n. convivium meretricium. Stieler 1121.
 
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hurenglied, n.: wisset ir nicht, das ewre leibe Christi glieder sind? solt ich nu die glieder Christi nemen, und hurenglieder draus machen? 1 Cor. 6, 15; das die unbedachtsame jugend ihre glieder zu hurengliedern hinreicht. Butschky Patm. 432.
 
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hurenglück, n. amores faciles, Venus favens. Stieler 675; hat er niemals das sprichwort gehöret, das man saget: dieser

[Bd. 10, Sp. 1962]


hat hurenglücke? wenn es nun den huren nicht wol gienge, woher würde das sprichwort entstanden sein? Ernst gemütsergetzlichkeiten (1697) s. 25.
 
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hurengut, n.: weil sie (die widertäufer zu Münster) selbs rhümen, die vorige ehe sei eitel hurerei, so müssen sie alle sampt eitel hurenkinder sein, sind sie aber hurenkinder, warumb erben und besitzen sie dann der stad und vorfarn güter? sie solten je billich die güter lassen faren, die sie selber hurngüter schelten, und sich für keine erben halten, und eigen ander güter suchen oder erwerben, in irem newen ehestand, die nicht hurngüter, sondern eheliche ehrliche güter weren. Luther 6, 318a.

 

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