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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
hupfiglich bis hürchel (Bd. 10, Sp. 1956)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) hupfiglich, adv. subsultim. Dasyp.
 
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hüpflein, n. kleiner hupf, sprung; schnatter-, schnitterhüpflein, sprüchlein, aus vier, gewöhnlicher zwei, gereimten versen bestehend, das als tanzweise gesungen oder aufgespielt werden kann. Schm. 1, 1142 Fromm.
 
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hupflustig, adj.: gelangt endlich das geschöpf auf die oberfläche, so ist es hupf- und sprunglustig. Göthe 55, 320.
 
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hüpfung, f. das hüpfen: hupfung tripudium Dasyp.
 
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hupp, interj. der jäger, wodurch sie die beendigung des treibens anzeigen. vgl. nachher huppen.
 
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hüppeln, verb. tripudiare, frequentativ zu hüppen, wie hüpfeln zu hüpfen. Stieler 856; das wort ist vorzugsweise in Düringen üblich. vgl. auch DWB hoppeln sp. 1799.
 
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huppen, verb. in abhuppen, vergl. die interj. hupp: der schütze musz, von dem augenblick an, wo ihm sein stand angewiesen wird, diesen mit aller waidmännischen pflicht behaupten, und ihn nicht einen moment früher verlassen, als bis abgeblasen, abgepfiffen oder abgehuppt, d. h. das zeichen der geschehenen beendigung des treibens und der zusammenkunft auf neuem versammlungsplatz gegeben wird. v. Thüngen waidmanns pract. 32; die schützen beim anstand lieben sich gegenseitig abzuhuppen oder abzujuchen. v. Train 1, 102.
 
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huppen, hüppen, verb. für hüpfen, s. d.: wolten erforschen, wie lang ein floch leben könne? wie weit ein floch hüppen könne? Schuppius 818;

wenn der hunt thet tanzen und huppen,
lieszen sie im machen ein feiste suppen.
Schade sat. u. pasqu. 1, 172, 658.


 
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hüppen, hüppenbube, s. hippe, hippenbube sp. 1552. 1553.
 
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hur, st. n. unzucht, ehebruch, ahd. mhd. als huor ziemlich oft begegnend, später zu gunsten von hurerei selten geworden und abgestorben, nur noch als erstes glied der composita hurhaus, hurheit, hurkind, hursohn geblieben. adulterium ubirhr Dief. 15a; incestus sippehr 291c.
 
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hürchel, f., dim. hürchelein, tauchente: etliche (nennen den vogel mergulus) ein hürchele. Heuszlin vogelb. 49a; das hürchelin, duchentlin, düchelin colymbus minor Maaler 232a.

 

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