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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
hüpfer bis hüppeln (Bd. 10, Sp. 1956)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) hüpfer, m.
1) einer der hüpft, saltator. Stieler 856; in Tirol gras- oder heuhupfer, heuschrecke, erdfloh. Fromm. 6, 156; auch die tanzfliege, empis, heiszt hüpfer. Nemnich 2, 1486.
2) hupfer, ein sprung. Schm. 1, 1142 Fromm. in der Wetterau ist hüpfer ein tanz, sonst hopser (sp. 1801).
3) hupfer, eine art fuszfessel. bairisch. Schm. a. a. o.
4) ein theil der angelschnur zur kleinen springfischerei. Jacobsson 6, 125a.
 
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hüpferling, m. monoculus satyrus, eine art schildflöhe. Nemnich 3, 594.
 
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hüpfhaft, adj. saltans, saliens, tripudians. Stieler 856.
 
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hüpfhahn, m. hahn der so grosz ist, dasz er bis auf eine gewisse höhe hüpfen oder fliegen kann. Grimm rechtsalt. 376, anm. 1.
 
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hüpficht, adj. gern hüpfend: hüpfichtes feuer, ignes fatui, hüpfige flöhe, salientes pulices Stieler 856.
 
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hupfiglich, adv. subsultim. Dasyp.
 
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hüpflein, n. kleiner hupf, sprung; schnatter-, schnitterhüpflein, sprüchlein, aus vier, gewöhnlicher zwei, gereimten versen bestehend, das als tanzweise gesungen oder aufgespielt werden kann. Schm. 1, 1142 Fromm.
 
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hupflustig, adj.: gelangt endlich das geschöpf auf die oberfläche, so ist es hupf- und sprunglustig. Göthe 55, 320.
 
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hüpfung, f. das hüpfen: hupfung tripudium Dasyp.
 
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hupp, interj. der jäger, wodurch sie die beendigung des treibens anzeigen. vgl. nachher huppen.
 
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hüppeln, verb. tripudiare, frequentativ zu hüppen, wie hüpfeln zu hüpfen. Stieler 856; das wort ist vorzugsweise in Düringen üblich. vgl. auch DWB hoppeln sp. 1799.

 

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