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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
hundestreue bis hundezahn (Bd. 10, Sp. 1930 bis 1931)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) hundestreue, f. treue eines hundes. hundestrew Logau 3, 184, 67 überschr. s. DWB hundetreue.
 
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hundestube, f. stube für die hunde, schlechte gaststube: der gastmeister (eines klosters) frt in (den gast) in die hundstuben, die stank fast ubel. Pauli schimpf u. ernst 51 Österlei. vgl. DWB hundsstube.
 
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hundesuppe, f. schlechte suppe wie für hunde, jusculum caninum, aqueum. Stieler 1687.
 
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hundetrab, m. trab, wie ihn die hunde anschlagen: setzt sich plötzlich in einen kurzen hundetrab. H. Heine 1, 288; zumeist waren es handelsleute, die ... von einigen hochbepackten markthelfern, die in kurzem hundetrab hinter ihnen herliefen, ihre einkäufe nach der herberge schleppen lieszen. 4, 34; und vergnügt, im gemüthlichsten hundetrab, lief er (Börne) mir zur seite. 12, 25.
 
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hundetrage, f.? glechoma hederacea, die gundelrebe.
 
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hundetreue, f. treue von hunden:

der beste freund in unsrer welt,
Mops, war mit Hector auferzogen,
und blieb ihm immer unverstellt,
mit wahrer hundetreu gewogen.
Hagedorn 2, 26;

gestärkt am herzen durch hundetreu.
Bürger 82a.

auch treue wie von hunden: der alte diener hieng mit wahrer hundetreue an seinem herrn; für solche herzbewegende hundetreue fand ich keinen gangbaren spruch des dankes. Riehl culturgesch. nov. 395.
 
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hundetugend, f.: bei zunehmendem alter ward sie (eine hündin) zu allen möglichen hundetugenden angehalten. ich verstehe darunter die wachsamkeit, die treue, ein freundliches wesen, und die reinlichkeit. Rabener sat. 1, 90.

[Bd. 10, Sp. 1931]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) hundewache, f. auf den schiffen die dritte wache der nacht. Jacobsson 6, 124b.
 
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hundewärter, m. wärter der hunde: es ist nicht einerlei, ob man ein hunde-, ein löwen- oder ein bienenwärter ist. J. Paul Hesp. 1, 181.
 
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hundewohl, adv. wohl, wie sich ein hund befindet: mir war so recht kregel zu muthe, so was man hundewohl nennen könnte. L. Tieck schriften (1853) 24, 81.
 
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hundezahn, m. zahn vom hunde, sinnbild der begehrlichkeit: den hundezähn weisen. Schottel 1115b; nun kamen die hundezähne bei dem mönche zum durchbruche, und er rief der beichttochter zu, er absolviere sie nicht, wenn sie nicht laut der kirche die steine vermache. J. Paul komet 1, 10. vgl. aber hundszahn.

 

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