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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
hundeartig bis hundedachs (Bd. 10, Sp. 1920)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) hundeartig, adj.: verschiedene hundartige raubthiere. Hannov. magaz. 1844 s. 308.
 
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hundeauspeitscher, m. der die hunde auspeitscht, namentlich beim gottesdienste sie aus der kirche jagt: die collegius müssen zusammenhalten, sagt der hundauspeitscher zum priester. interim 165.
 
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hundebellen, n.: das hundebellen, latratus canum Frisch 1, 475c.
 
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hundebengel, m. bengel zum prügeln der hunde. als schimpfwort: und schalten sie ... baurenflegel, hundbengel, galgenschwengel. Garg. 197b.
 
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hundebette, n. bette des hundes, des bergmännischen fahrzeugs, bildlich für das ruhen desselben gebraucht: die zeche liegt im hundebette (die arbeit in ihr geht schlecht und lohnt nicht). Jacobsson 2, 294a; es liegt alles im hundebette, es will nicht fort, ist der nächste grad zum auflässig werden (d. h. zum aufgeben der zeche). miner. lex. (1743) 305b.
 
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hundebirne, f. eine art backbirnen.
 
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hundebisz, m. bisz eines hundes: sie (die liebe) gemahnet mich wie ein hundebisz, welcher unversehens geschicht und mit nichts bessers geheilet wird als mit des hundes haaren. polit. stockf. 108.
 
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hundeblaff, m. einmaliges kurzes bellen eines hundes (vergl. DWB blaffen theil 2, sp. 60). als zeitbestimmung für eine sehr kurze strecke: einen hundeblaff weit. Niederhöffer Meklenburgs volkssagen 4, 70; vielleicht auch so weit man den hundeblaff hört?
 
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hundeblume, f. leontodon taraxacum; auch hundsblume.
 
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hundebrod, n. brot wie es für die hunde gut genug ist. so heiszt ein aus kleien und dem schwärzesten mehle gebackenes brot, auch hundsbrot. Jacobsson 6, 124b.
 
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hundedachs, m. eine dachsart; ehedem wurden die dachse nach der etwas verschiedenen gestalt des kopfes, in schweinedachse und hundedachse eingetheilt. Nemnich 4, 1533; noch jetzt im Göttingischen hunnetax und swînetax. Schambach 227b. 322a.

 

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