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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
griffelscheide bis griffende (Bd. 9, Sp. 310 bis 311)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) griffelscheide, f., griffelbüchse Autenrieth 57; Hönig 68a. —
 
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griffelschiefer, m., besondere art des thonschiefers, die sich infolge ihrer textur leicht in stifte spalten läszt Prechtl technol. encycl. 16, 226; Oken allg. naturgesch. 1, 510. —
 
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griffelschmied, m., auch griffenschmied, kunstschmied, ält. sprache Unger-Khull 307. —
 
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griffelschnecke, f., ancula, so genannt nach zwei fortsätzen am kopfe Brehm thierl. 10, 312 Pechuel-Loesche.
 
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griffelspiel, n., von der zeichenkunst:

gar manches artig ist geschehn
durch leichte griffelspiele
Göthe 3, 135 Weim.


 
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griffelspitze, f.: jener (Tacitus) hingegen seinen griffel gantz aufrichtig geführet; die hoflaster zwar entworfen, aber nicht gebillichet, ... sondern mit seiner griffelspitze durchstochen Butschky Pathmos 496. —

[Bd. 9, Sp. 311]


griffelspitzer, m. 1) instrument zum spitzen des griffels. 2) nothzüchter Fischer schwäb. 3, 834. —
 
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griffelstock, m., gegriffelter stock (s. griffeln 3), bergstock Unger-Khull 307. —
 
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griffelstrich, m.: als 'griffelstrich', wie man das von eltern und voreltern überkommene wandergebiet eines Selmatter händlers nannte, besasz der vater (ein schiefertafelhändler) den Rhein bis ans deutsche meer Heer wetterwart (1917) 18. —
 
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griffelzug, m.: einer änderte hie und da einen griffelzug, setzte hie und da einen hinzu, die hauptsache blieb Wetzel sat. erzähl. (1777) 1, 49; durchsichtige hornblättchen mit eingeritzten buchstaben, die ..., ein stummer, aber behender schreibmeister, ihnen (den kindern) ihre griffelzüge augenblicklich korrigierten Herbart 11, 48 Hartenstein.
 
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griffen, vb.: ein pferd griffen ihm einen besonderen beschlag gegen das ausgleiten auf dem eis geben Jacobsson techn. wb. 5, 736b; Staub-Tobler 2, 719; hufeisen schärfen, mit spitzen nägeln versehen Martin-Lienhart 1, 271a; Follmann 216a; ein altes hufeisen neu gegrift Staub-Tobler a. a. o. (quelle von 1797); nach griff II E 2; anders: eine gegriffete kuh deren fettigkeit sich greifen läszt Staub-Tobler 2, 720; nach griff I 2.
 
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griffende, n.: auch ist das untere oder griffende (der lanze) vielfach mit einem sechskantigen knopfe versehen Ratzel völkerk. 2, 241; anders: die platten werden mit dem schnitzer geschnitten, dessen griffsende auf die schulter gestützt wird Töpfer lehrb. d. orgelbaukunst 675. —

 

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