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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
grieszmus bis grieszsandig (Bd. 9, Sp. 284)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) grieszmus, n., was grieszbrei, schwäb. Fischer 3, 382 (schon 1619 belegt); grieszmusz psitanarium (l. ptisanarium) Dentzler 140a. —
 
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griesznagel, m.: 'griesznägel die beiden nägel, welche je einer nahezu am ende der langwid durch diese und den achsenstock gesteckt werden' Fischer schwäb. 3, 832; vgl. grieszbrett, -säule 2. —
 
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griesznatter, f., coluber miliaris Nemnich wb. d. naturgesch. 209. —
 
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griesznock, m., grieszklosz, österr. leibgericht: er lebt einzig von den griesznocken, die er in der pfanne siedet A. Meiszner am stein (1853) 23; demin.: lauter leibspeisen! griesnockerl und wasserspatzen Meisl theatral. quodlibet 2, 52. —
 
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grieszpfeiler, m., ein hauptbestandtheil von wasserwehren Karmarsch-Heeren 10, 260; Lueger 7, 426; sie vertreten die stelle der älteren grieszsäulen, s. d.
 
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grieszplatz, m.: sie landete nun an einem weiten griesplatze, wo das wasser friedlich über die kleinen kiesel wegschlich Bronner fischerged. (1787) 48. —
 
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grieszpulver, n., medicament gegen den harngriesz: Thalhäusers grieszpulver, wie ers im winter auszgeben hat Gäbelkover arzneibuch (1595) 1, 326. —
 
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grieszraute, f., galega officinalis, geisraute Holl 136a. —
 
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grieszrechen, m., rechenförmige vorrichtung an einer art von brücken zum auffangen des triftholzes Schmeller 1, 1012; vgl. 2, 16. —
 
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grieszsand, m.: gr. sive grober sand sabulum, crassior arena Stieler 1680; sie habens darumb wider ernewert und gebessert ... und mit erdinen schütten und grieszsand verwahret Werlichius augsb. chron. (1595) 64; im grunde des hertzens sind lauter steinricken, grober grisssand und unfruchtbare branderde Herberger herzpostilla (1613) 1, 231. —
 
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grieszsandig, adj.: grieszsandicht sive kiesichtsandig glareolus Stieler 1685; kalt und trocken sind die gebürgichten felder, wie auch der grieszsandigte und grobe boden allg. haush.-lex. (1749) 1, 31b; die .. matteren stellen der allgemeinen sonnenoberfläche, welche stets ein chagrinartiges, griessandiges ansehen hat, d. h. an sand erinnert, welcher aus gleich groszen körnern besteht Humboldt kosmos 3, 404.

 

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