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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
grasstumpf bis grasvieh (Bd. 8, Sp. 2006 bis 2010)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) grasstumpf, m. 1) der nach dem abweiden oder abschneiden stehengebliebene teil eines grasbusches, vgl. DWB stumpf, m. B 1: vor mir lag eine weithin ebene fläche mit abgeweideten grasstumpfen und einzelnen verkümmerten gesträuchen Anzengruber ges. w. (1890) 4, 194. 2) 'kleine sichel zum grasen an rainen und böschungen' Spiesz Henneberg 83; Sartorius Würzburg 49. auch zum reinigen des jungen getreides vom unkraut, vgl. Schmeller-Fr. bair. 1, 1008. vgl. DWB stumpf, m. F 7.
 
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grasteppich, m., dicht mit gras bewachsene fläche, meist in gewählter sprache: er hätte mit dieser Laura gern auf dem schönen blumenvollen grasteppich unter pfirsichblüthen sich hingelegt Gleim briefw. 1, 156 Körte; viele berge sind bis zur spitze von einem grünen grasteppich oder von dichtem laubholze verhüllt Hassert reise durch Montenegro (1893) 80; weich schmiegte sich der schatten der beiden damen ... an den weichen grasteppich unter und zu ihren füszen W. Raabe s. w. II 2, 325 Klemm.
 
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grasteufel, m. , ein als häszlich und schrecklich vorgestelltes zwerghaftes wesen der niederen mythologie.
1) in eigentlicher anwendung: als Galaor sich von dem zwerg also verfolgt sahe, sagt er zu sich selbs: ich wil diesen graszteufel vmbringen, wo ich jhn erreich, oder wil darüber sterben Amadis 1, 133 Keller; bchsen vnd hfen, wie wir sie heut in den apotheken stehen sehen, von aussen bemalet mit ... erschrecklichen hw- vnnd graszteuffeln, wie sie ausz Pandore bchs fligen Fischart Garg. 17 ndr.; ebda 45; wenn nun das kothige geschmiere an der kinder stirn eine hlffe wieder neid und zauberey seyn soll, so kan es wohl auff keine andere weise seyn, als wenn die zauberer und der satan solche beschmutzte kinder vor junge grase-teuffel ansehen, und dencken, weil sie ohne dem in ihre koth-zunfft gehreten, so htten sie nicht nthig, ihren zunfft-genossen schaden zu thun J. G. Schmidt rockenphilos. (1706) 1, 364; satyr faun bacchant oder grasteufel — so heiszen diese waldkavaliere wohl in deutscher übersetzung Fr. Arndt bei E. M. Arndt schr. f. u. an s. lb. Deutschen (1845) 1, 60. ähnlich von einer vom teufel besessenen person: er hab auch vorm thor gesehen, dass die eine besessene, welche den klopfteuffel gehabt, angefangen zu lachen, vnd zu ihrer mittgefährden gesagt, du grasteuffel itzo ist hexenfleisch da, der teuffel sitzt dir itzo in den füssen (1658) bei Vilmar Kurhessen 410.
2) vergleichend oder prägnant auf menschen bezogen.
a) im vergleich von einem häszlichen, schreckenerregenden oder verkommen aussehenden menschen; vgl. süht ut as'n grasdüwel Mi Mecklenb. 28b: der capiteyn aber oder oberste ... hat (bei einem fest in Guinea) viel junge gesellen mit schilden vnd wurffpfeilen neben jhm, welche vnter jhrem angesicht, vnd am gantzen leibe, mit rother vnd gelber erden angestrichen seyn, vnnd auszsehen wie die grasz teuffel Hulsius schiffahrt 7 (1606) 159; erinnern sich königliche hoheit der worte des groszen königs, als general Lehwald ihm seine dreimal geschlagenen regimenter in parade vorführte? 'propre leute', hiesz es. 'da seh er meine, sehen aus wie die grasdeibel, aber beiszen' Fontane ges. w. (1905) I 3, 225; seit drei tagen ungewaschen, sehen wir wie zwei richtige grasteufel aus Bröger d. unbek. soldat (1917) 27.

[Bd. 8, Sp. 2007]



b) prägnant von personen.
α) von einem furcht, schrecken oder abscheu erregenden menschen: (dasz sich die frau) gegen dem man in aller freuntlichkeyt vnd vnderthenigkeyt erzeyge vnd ergebe ... was? dem man? ich hab mit eynem jungen grasteufel zuschaffen Fischart w. 3, 327 Hauffen; der pfarrer beschreibt den procesz (der teufelsaustreibung) also: zu erst haben dise zwen jesuiter des papsts ordenliche vnd bestellte, wider die landfahrende vnd hungerige grasteufel, bettelugt, sich verfaszt gemacht mit ettlichen stucken, deren sie bedrfft, vnd haben drauff ein prob gethon S. Huber erklär. d. grossen abentheurl. abentheurs (1590) 17; die Türken, die man ... als lebendige grasteufel schilderte, sind ... elende memmen (1789) bei Fischer schwäb. 3, 801; wir (Deutsche) sind ganz fürchterliche grasteufel, wir sind so berühmt geworden, dasz die anderen vor neid mit steinen werfen (1871) G. Freytag an Stosch 75 Helmoldt; habt ihr noch niemals so einen fuchshaarigen grasteufel vor euch gesehen, wie ich einer bin? Rosegger schr. (1895) I 13, 78.
β) im mundartlichen und von da her auch in literarischem gebrauch umgedeutet auf einen jungen und unreifen, auch lebhaften und unternehmungslustigen menschen (vgl. etwa gras-kompositionstypen 5 und bes. DWB grasaffe). so wohl schon: kennete ich den jungen grasz-teufel, so wolte ihr eine antwort geben, die gar übel klingen würde d. verliebte u. galante student (1741) 136. bes. im bayr.-österr., z. t. fast liebkosend; vgl. Hügel Wien 70a; Schuster altwienerisch (1950) 71: schau, du grasteufel! du hast 's not, af lottereien z'denken, sagte der Sternsteinhofer (zu seinem sohn) Anzengruber ges. w. (1890) 1, 183; Burgerl kniff die lippen ein und sah mit verschmitzt lachenden augen auf. 'schau einer! du grasteufel, beginn' du schon 's reden mit dö augen! damit hat's noch weil'!' schalt der alte (der groszvater der Burgerl) ebda 2, 262; dö grasteufeln (die jungen mägde) macheten unsern herrgott selbst zum kuppler (indem sie der jungen burschen wegen zur kirche gehen) ebda 6, 109; er brachte es zu einem alter, das ihn berechtigte, uns ... per grüne grasteufel ... zu traktieren M. v. Ebner-Eschenbach ges. schr. (1893) 2, 311; vater vertrug es nicht, wenn ein junger grasteufel sich über das lustig machen wollte, was er als von den vätern überkommen ansah Scheicher erlebnisse (1907) 1, 271. aber auch sonst; vgl. 'junger unvergohrener, läppischer bursche' Fischer schwäb. 3, 801; scherzhaft 'für ein kleines, unruhig hin und her kriechendes kind' Vilmar Kurhessen 411.
γ) anders vom ungebildeten bauern und dorfbewohner, im gegensatz zum feineren städter: die Berliner autochthonen stehen mindestens so naiv zum landleben, zu frischer butter und fingerdickem rahm, wie die elementaren grasteufel in Westpreuszen und Polen zur literatur und residenz B. Goltz typen d. gesellsch. (1860) 2, 115; auch ich halte die stuben-gelehrten, trotz ihrer gelehrten teufeleien und narrheiten, für spiritueller und edler, als die grasteufel auf dem dorf ders., hinter d. feigenblättern (1862) 1, 84. —
 
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grasteuflein, n., vgl. DWB grasteufel 1: daz wir in der nacht daruor (bevor die kaufleute zum einkaufen kommen) solches hauszgttlin horten die sck die stiegen abwerffen, wie es morgen in der warheit geschahe ... dasz aber diese kleine graszteuffelin solches zuvor wissen mgen, desz sol sich niemand hoch verwundern Fuglinus de praestigiis daemon. (1586) 63b; S. Huber wider G. Scherers bettlermantel (1592) 58.
 
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grastorf, m. 1) grassode, -busch; vgl. cespes ein wrase, grasztorpff Orsäus nomencl. method. (1623) 191; grastorf Woeste westf. 84b; grastuorf Köppen plattdt. ma. in Dortmund 24; grasetorf Block Eilsdorf 65; Damköhler Nordharz 64a: selbst die schnell wachsenden stammloden (baumschöszlinge) ... leiden durch die in dem dicken grastorfe sich aufhaltenden mäuse ... oft vielen schaden Krünitz öcon. encycl. 19 (1780) 729; das ufer des ... flusses ist ... mit grastorf und dorngebüsch bewachsen Ritter erdkunde (1822) 3, 696. 2) als vermoderungsprodukt

[Bd. 8, Sp. 2008]


von graspflanzen für eine torfart: je nach der art der verschiedenen pflanzen, welche durch ihre vermoderung an der bildung des torfs vorwiegend betheiligt sind, bezeichnet man den selben als moos-, heide-, schilf-, holz-, gras-torf Muspratt chemie (1888) 4, 396. —
 
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grastragen, n., substantivierte zusammenrückung der verbindung gras tragen, s. DWB gras I B 2 c β αα; grasnutzung durch mähen oder schneiden: wann man viel wiesen hat, ... kan man sie auch in vier gleiche plätze austheilen, drey theil zum gras-tragen behalten und den vierdten theil umackern Hohberg georg. cur. (1682) 2, 26b; das grastragen ist von fruhjahr an bis Partholome ab gemeinen theil verbothen und, wo das hornvieh gehen kann, allzeit verbothen (1805) österr. weist. 4, 162. —
 
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grastragend, part. adj., im hinblick auf den graswuchs: der ... wechselweise grnende, grasztragende ..., trchtige ..., wunderschne acker Treuer dt. Dädalus (1675) 1, 29; alle ... grastragenden plätze Schwerz prakt. ackerbau (1882) 31. —
 
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grastuch, n., ein leinentuch zum tragen geschnittenen grases. formen mit fugenvokal begegnen gelegentlich im 17. jh.: grase-tuch Kramer t.-it. 1 (1700) 557a; grase-tuch Ludwig t.-engl. (1716) 806; grasetücher Friedenberg abhandl. v. d. in Schlesien übl. rechten 2 (1741) 28. das wort ist mundartlich besonders im obd. und in einigen md. gegenden bezeugt; vgl. Schmeller-Fr. bair. 1, 1008; Fischer schwäb. 3, 801; Martin-Lienhart elsäss. 2, 649a; Stauf V. D. March nordmähr. ma. 47; rhein. wb. 2, 1361: es soll kain fraw oder dirn oder junkfraw grasen gen sein nachpawern oder iemant andern zu schaden ... beschäch das aber, so soll der hueter ... das grastuch nemen und sichel (1450) österr. weist. 9, 158, 8;

ich glaub, du haltst mich für ein narrn.
musz ich auff dich warten allein,
so bhalt ich halt das grasztuch dein
vnd auch deinen küpffern milchkrug,
seind mir vmb die acht patzen gnug
Jac. Ayrer dramen 2643 Keller;

der müller bedienet sich der weber-arbeit zu seinen beutel-tüchern. der bauer zu säe- und grasz-tüchern Marperger beschr. d. hanffs u. flachs (1710) 175; rothwangige mägde mit grastüchern folgten plaudernd M. Reich ausgew. w. (1894) 239; als meine leut dann das heu mit groszen grastüchern von der kuhwampe holten Watzlik pfarrer v. Dornloh (1930) 49. —
 
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grastürklein, n., eine auf die Türkeneinfälle bezugnehmende okkasionelle umschreibung für die heuschrecke: eben in diesem jahr, kam ein grosses heer kleiner hupffender gras-, heu- und korn-türcklein, nemlich die heuschrecken: welche nicht menschen, sondern das liebe getreide alles weggesebelt Valvasor hertzogth. Crain (1689) 4, 2, 374b.
 
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grasung, f. , abstraktbildung zu grasen, vb. (s. d.). älter im nd., seltener im hd. auch gräsung, gresung; mnd. daneben gresing.
1) der grasbestand, besonders der einer wiese oder weide: und is ock folg. sommers bösen gresungs halven dath qwick verstorven (1532) bei Schiller-Lübben mnd. wb. 2, 140b; an der andern seiten aber uber der Oder mit einer schonen awen unnd wiesen wax bekleidet, da der grasung und holtzung kein gebrech mit ist M. Quad teütscher nation herligkeit (1609) 236; die kühe werden ... auf die heyden und aufs freye feld, da grsung ist, getrieben viehbüchlein (1667) 24; nun hat der anfangende herbst fast überall nothdürfftige, an etlichen ohrten überflüszige gräsung Grüwel bienenkunst (1719) 73;

die erd aus nothzwang, wolle sie, und wolle nicht,
gebieret grasung, fett zu weiden mir das vieh
J. H. Voss antisymb. (1824) 2, 460;

(ein) tal, von mäszigen höhen eingefaszt, deren seitenwände nur mit niederm tannengebüsch und magerer grasung überkleidet waren (1847) Roon denkw. (1892) 1, 462.
2) wiese oder weideplatz, vorzugsweise im nd.; vgl. ager graminosus gräsung, weidefelt B. Faber thes. (1587) 364b;

[Bd. 8, Sp. 2009]


graserey et grserei, it. grasung graminatum, pascua verbosa, prata viridantia Stieler stammb. (1691) 695: ok schal de halue grasynghe, alze rur, gras, duwenwocke vnde holt ere brukelke eghedum blyuen (1404) bei Schiller-Lübben mnd. wb. 2, 140b; mit wischenn, mit acker, mit gresinge, mit weidenn (1406) ebda; acker, wisen, weiden, grsungen und holtzungen Henricpetri generalhist. (1577) 359; daneben hat er daselbst ... insonderheit viel und krfftige grasung oder wiesen Danckwerth Schlesw. u. Holstein (1652) 73a; ein pferd, welches auf der grasung oder grasweide gehalten wird Krünitz öcon. encycl. 19 (1780) 779; weshalb man das land nur zu grasungen nutzt, deren herrlich grünes ansehen in einem lande zwischen den wendezirkeln (der insel St. Helena) zu bewundern ist J. G. Forster s. schr. (1843) 2, 429. vgl. dt. rechtswb. 4, 1077.
3) grünfutter: wenn reuter und dragoner beurlaubet, und in ihren eigenen geschäften aus denen quartieren abwesend, kan weder vor servies, noch rauch-futter und grasung vor sie etwas gefordert werden (1713) Frauenholz entw. gesch. d. dt. heerwesens 4, 206; gestern sind einige verwalter mit vielen wagen und pferden aus der stad gelaszen worden, umb das futter und die grasung vor selbige in der stad und auf der insul zu menagiren (1715) Berliner geschrieb. zeitungen 36 Friedl.; (sie haben) häusung und gräsung für eine kuh (1782) Stolberg an Vosz 77; der klepper fand grasung Laube reisenov. 6 (1837) 80.
4) in mehr verbaler auffassung.
a) grasnutzung, das weiden des viehs:

ei, ich begreife!
die erste grasung gibt die beste milch
Grillparzer s. w. 6, 198 Sauer.

in junger umschreibung eines berichts von 1514: dasz ihnen die grasung allein zustände d. dt. bauernkrieg, aktenbd. 110 Franz. so besonders von der versorgung und dem weidegang der truppenpferde; vgl. Alten hdb. f. heer u. fl. (1909) 4, 351: pabulatio gräsung B. Faber thes. (1587) 578b; grasung Steinbach dt. wb. (1734) 1, 635; grasung oder grünfütterung der reiterey allg. dt. bibl. (1765) 105, 2, 12.
b) von a her, auf grasung sein, stehen usw., in der militärischen terminologie von kavallerieeinheiten, die in ein ruhequartier gelegt und deren pferde längere zeit zur erholung auf der weide gehalten werden:

es war der junge reitersknecht,
er liegt auf grasung im hof
Erlach volkslieder d. Deutschen (1834) 1, 312;

die müllerin, welche hübsch und jung war, hatte bekanntschaft mit einem husaren-rittmeister, welcher hier auf grasung stand Klenke in: A. L. Karschin ged. (1792) 30; vom garten ab fuhren wir nach Holstein, um die pferde der cavallerie zu sehn, welche den sommer über daselbst auf grasung gewesen waren (1808) mon. Germ. päd. 40, 56; um ein liebesverhältnisz mit einem schönen jungen rittmeister, der in der nachbarschaft der mühle auf grasung lag, zu verheimlichen Chézy unvergessenes (1858) 1, 18. im vergleich, auf c hinweisend: ich gehe in einigen stunden nach Wiesbaden ab wohin man mich wie kranke pferde auf grasung schickt kaiser Wilhelm I. (1882) bei Paula v. Bülow aus verklungenen zeiten (1925) 164.
c) die wendung unter b kann auf erholungsreisen, besonders einen landaufenthalt von personen übertragen werden: es ist die zeit der villegiatura, und jedermann ist auf grasung (1839) Hensel familie Mendelssohn 2 (1879) 105; (die mädchen) sind auf grasung gewesen, sehen sie man. das ganze Prudent'sche mädelvolk Holtei erz. schr. (1861) 7, 165; Mira, ... die öfter von Berlin nach Langendamm kam — auf grasung, wie sie selbst es zu nennen pflegte — um ihrer kasse ... in der ländlichen stille etwas erholung zu gönnen, und um selbst für die neue winterkampagne kräfte zu sammeln Polenz Grabenhäger (1898) 1, 68. anders im hinblick auf lebensgewohnheiten;

[Bd. 8, Sp. 2010]


auch von 2 her beeinfluszt: jeder geht auf seine grasung. wenn jener sauren klee liebt, so wäre ich ja ein thor, ihn fortzureiszen, dasz er auf mein süszes kleefeld kommt. er (gott) gab uns verschiedenen geschmack Alexis ruhe (1852) 5, 175.
 
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grasvieh, n., im österr. sammelbezeichnung für rindvieh, das auf die weide getrieben wird; vgl. Unger-Khull steir. 303b: do das gras- und melchvich ... waiden sollen (um 1570) österr. weist. 5, 724, 12; welliche ausseren leit recht haben zu waiden auf die gemainen in dem gericht, die sollen kein grasvich innemben (1736) ebda 179, 17. —

 

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