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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
goldschön bis goldschürl (Bd. 8, Sp. 844)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) goldschön, adj.: auf dem weg ... gerieten wir auf die betrachtung der goldschönen morgen- und ostzeit S. v. Birken ostländ. lorbeerhayn (1657) 5; nachher werden wir sie ja wohl auch zurück geleiten, zum goldschönen hochzeitshaus Rosegger schr. (1895) I 4, 132; vgl. DWB güldenschön sp. 1065 oben.
 
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goldschopf, m., name der pflanze chrysocoma linosyris L., aster linosyris Bernh., vgl. Marzell wb. d. dt. pfanzennamen 1, 500; Holl pflanzenn. 132a. —
 
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goldschörl, goldschürl, m., bergmännisch 'gemisch aus sand und goldkörnern', vgl. s. v. schörl, schürl: Jacobsson technol. wb. 5, 718a; Zappe mineral. hd.-lex. 1, 396. —
 
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goldschreiber, m., was guldenschreiber (s. d.): aurigraphus goltschriber (obd. 15. jh.) Diefenbach gl. 62b; der kaiser Artemius (713) gehörte zu den goldschreibern Wattenbach schriftwesen (1875) 210. —
 
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goldschrein, goldenschrein, m., 'goldener, goldverzierter schrein'; im bilde:

hätt' ich gewuszt, bevor ich küszt',
dasz liebe bringet den gewinn,
hätt' eingeschloss'n in goldenschrein
mein herz
Herder 25, 203 S.

schrein zur aufbewahrung von gold:

da sprach der bote trocken: 'wohlan, so sei bereit,
den goldschrein mir zu liefern, dein rosz und auch die maid'
Scheffel ges. w. (1907) 2, 181.


 
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goldschrift, f., mit goldtinte, goldfarbe geschriebene oder gedruckte schrift auf pergament, papier, stein und ähnlichem material: aurigraphia goltschrift, guldin geschrifft (15. jh.) Diefenbach gl. 62b;

ach aus dem grabe kehr' ich zurück, und mit goldschrift
schreib ich ans maal der erhabnen
Klopstock oden 2, 46 M.-P.;

gerne erhöhte man den glanz des goldes durch purpurnes pergament, doch nimmt sich die goldschrift auch auf weiszem grunde recht schön aus Wattenbach schriftwesen (1875) 211. übertragen:

der morgenwind ist heilig,
und heilig ist der morgentau
und goldschrift tausendzeilig
Felix Dahn ged. (1908) 194.


 
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goldschrötling, m., 'in den münzen, ein rundes scheibchen gold zu einer goldmünze' Campe 2, 422b, vgl. s. v. schrötling. —
 
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goldschuh, m.: goldschuhe, sive von güldenem leder, calceoli ex corio inaurato Stieler stammb. (1691) 1937;

und ihr mädchen band der goldschuh kunstgewirkte bänder fest
Immermann w. 15, 377 Hempel.


 
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goldschuppe, f., goldene, goldglänzende schuppe: jene sagen von dem leben tief unten im wellengrund, voll schiessender fische mit goldschuppen R. Schumann ges. schr. (1854) 1, 238. —
 
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goldschuppig, älter goldschuppicht, adj.: die steigende sonne strahlte auf ihre goldschuppichte panzer Wieland ges. schr. I 1, 193 akad.; ein ... muschelwagen, von zwei goldschuppigen delphinen gezogen E. T. A. Hoffmann s. w. 6, 239 Griseb.
 
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goldschürl, m., s. DWB goldschörl.

 

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