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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
goldschmiedlehrling bis goldschmiedzunft (Bd. 8, Sp. 842 bis 843)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version)  -lehrling, m.: Ghiberti begann als goldschmiedslehrling Herm. Grimm Michelangelo (1890) 1, 27; goldschmiedelehrling dt. goldschmiedezeitg. (1950) nr. 4, 91a. —
 
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-meister, m.: es sol ouch denhein goltsmitmeister dem andern sinen kneht abedingen (Straszburg 1363) in: zs. für die geschichte des Oberrheins 3, 159 Mone; item es sal nymand silber bornen addir prufen machen addir probiren, er sey danne eyn goltsmedemeister addir thu das mit willen syns herren addir meisters Freiberger stadtr. 291 Ermisch; wenn der goldschmiedemeister selbst den verkauf leitet, sollte er darauf achten, dasz sein arbeitskittel nicht schmutzig ist dt. goldschmiedezeitg. (1950) nr. 5, 117b. —
 
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-sohn, m., vgl. s. v. goldschmied 1 f. —
 
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-taxe, f., abschätzung des goldwerts durch einen goldschmied: welches (das schmuckkästchen) nach erfolgter goldschmidstaxe 1013 thaler am werthe war d. Leipz. avanturieur (1756) 1, 275. anders schmiedetaxe (s. d.). —
 
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-tiegel, m.: nim saltz so vil du wilt: setze es in einem grossen goldschmidstigel in ein guts fewr wie es die goldschmid haben Gäbelkover artzneyb. (1595) 1, 400. —
 
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-tochter, f.: junger goldschmied ... wünscht briefwechsel mit goldschmiedin oder goldschmiedstochter dt. goldschmiedezeitg. (1950) nr. 11, 323d. daneben die attributive genitivverbindung '(des) goldschmieds tochter' und vor allem das dimin. '(des) goldschmieds töchterlein', s. unter goldschmied 1 f. —
 
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-werk, n. 1) in älterer sprache soviel wie 'goldschmiedehandwerk': vnd eylent sandt er (Fortunatus) nach vil guten maistern von goldschmidwerck (1509) Fortunatus 78 ndr.; und da ich nun säuberlich arbeiten kunnt, trug mich mein lust mehr zur malerei, dann zum goldschmiedwerk Dürer nachlasz (1893) 8 L.-F. 2) metonymisch für das erzeugnis: betrachtung des von herrn von Motz überschickten goldschmieds-werkes (eines schatzkästchens, vgl. IV 38, 270 W.) Göthe III 9, 264 W. kollektiv: mancherlei gefahren bedrohen das kirchliche goldschmiedewerk schmuck u. edles gerät (1950) heft 5-6, 135. —
 
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-werkstatt, f., 'arbeitsraum eines goldschmieds', dass. wie (seltenes)

[Bd. 8, Sp. 843]


goldschmiede (s. d.), vgl. auch oben goldschmiedgaden: aurificina goldschmidswerckstatt Golius onom. lat.-germ. (1579) 187; im sommer 1875 ... gründete der goldschmied Robert Merath in der sattlerstr. 13 ein juweliergeschäft mit goldschmiedewerkstatt dt. goldschmiedezeitg. (1950) nr. 7, 201b. hierfür unterschiedslos auch die form
 
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-werkstätte: im jahre 1923 hat goldschmiedemeister August Götting eine goldschmiedewerkstätte eröffnet. heute wird das geschäft unter der firma A. Götting nachf., goldschmiedewerkstatt ... weitergeführt dt. goldschmiedezeitg. (1950) nr. 9, 257b. —
 
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-zeichen, n., 'das zeichen der probe, welches die goldschmiede auf die waaren schlagen' Campe 2, 422b. —
 
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-zunft, f.: das allgemeine technische talent, das unserm Benevenuto angeboren war, konnte bei der goldschmiedezunft ... genugsamen anlasz zur thätigkeit finden Göthe I 44, 318 W.

 

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