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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
gogelspiel bis göhr (Bd. 8, Sp. 676)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) gogelspiel, n., nebenform zu gaukelspiel (s. d.): yetz ist aber ain nüwes gogelspiele entstanden daz man in vil cantzlien und schriberyen pfligt ze schriben zway n, da des ainen gnug wer ... als unnser, unnd Niclas v. Wyle translationen 351 lit. ver.
 
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goger, m., der bärenkrebs (cancer squilla, d. i. squilla mantis L.) auch hoger und hegerling (wohl aus högerling) Nemnich wb. d. nat.-gesch. 2, 200; 1, 804; Oken naturgesch. 5, 633; vgl. teil 4, 2, 783 und 1705.
 
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goggeisel, n., ziegelstein von halber breite: ganze und halbe ziegel. goggeisel, preysen, taschen (v. j. 1765) bei Schmeller-Fr. 1, 885; älter in den formen guggeiszl, (v. j. 1613) guggeisl, gottgeissl (v. j. 1668) ebda. das wort ist auf das bairische beschränkt. zur herkunft vgl. die vermutungen von Schmeller a. a. o.
 
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gögler, gogler, m., bergfink (fringilla montifringilla) Nemnich wb. 200; auch als gägler, gegler ebda 2, 1665, als käkler, gegler, gägler, gögler, gogler Naumann vögel 5, 44; gögler H. Walchner beitr. z. ornithol. d. Bodenseebeckens (1835) 44; s. auch gegler teil 4, 1, 2, 2306 sowie gäckler ebenda 4, 1, 1, 1130; Schmeller-Fr. bair 1, 882; Staub-Tobler schweiz. 2, 140; Suolahti vogelnamen 114, alles onomatopoetische bildungen nach dem laut des vogels wie quecker u. ähnl. bezeichnungen für den bergfink a. a. o. vgl. noch quäcker 4. teil 5, 2292: brate fincken oder gögler wie gebräuchlich bei Hohberg georgica 3 (1715) 3, kochbuch 39b; im october fängt man die amseln, gögler und rothdrosseln auf den waldheerden haush.-lex. (1749) 3, 617.
 
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gograf, m., dem hochdeutschen angeglichene form des nd. gogreve, s. DWB gaugraf teil 4, 1, 1, 1548; gograf judex agrarius, praeses pagi Stieler stammbaum (1691) 692; schulze vel gograv judex paganus ebda 2376: verbrechen, worüber der gowgraf ehedem zu gelde gerichtet Justus Möser s. w. (1842) 2, 341; amtleute, gografen ..., die besondern kleineren bezirken vorgesetzt waren M. I. Schmidt gesch. d. Deutschen (1778) 3, 197; in der eigentlich nd. form: jede gohe (gau) hat ... ihren besondern gogrefen v. Kobbe herzogth. Bremen u. Verden 1 (1824) 216.
 
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gohl, adj., 'bitter', s. u. DWB gol.
 
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göhl, m., 'narr, possentreiber', vgl. DWB gol, DWB göl.
 
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gohlammer, f., vgl. DWB gaulammer teil 4, 1, 1, 1572.
 
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gohlen, vb., vgl. DWB golen, DWB gölen 'wild jauchzen, laut, mutwillig sein'.
 
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gohn, m., schöpfgefäsz mit stiel, s. u. gon.
 
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göhr, n., kind, s. DWB gör.

 

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