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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
fürsticken bis fürstlich (Bd. 4, Sp. 887 bis 891)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) fürsticken, vornen sticken. in demselben sinne auch fürstickzen, fürsticksen:

[Bd. 4, Sp. 888]


hye stet pruoder Gopolt.
im sey seine schuoch gefürsticst und gesolt. fastnachtsp. nachl. 224, 19,

d. h. wol über den zehen oder vielmehr zwischen zehen und reihen durch stickerei verziert?
 
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fürstiglich, adj. was fürstlich. mhd. vürsteclich. Ben. 3, 379a. mitteld.

rihten unde kêren
nâch dugentlîcher wîse
zû fursteclîchem prîse. heil. Elis. 4878.

aber dies -ec in vürsteclich, fursteclich ist unorganisch und die eigentliche zusammensetzung furstlich (s. fürstlich). nhd.

da (zu Marburg in Hessen) hält er (der landgraf) fürstiglichen
hof
mit manchem edlen ritter, graf.
Gödekes u.
Tittmanns liederb. aus dem 16. jh. s. 375, 18.


 
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fürstimmen, vorbestimmen, vorherbestimmen, vorausbestimmen: wiewol er haben wil, das (dasz) wir uns gewis auff jn verlassen sollen, aller hülff und trosts, wil er uns doch nicht zeit, person, stet fürstimmen, wie, wo, wenn und wodurch ers schaffen wölle. Luther 4, 33a.
 
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fürstin, f. , ahd. noch nicht vorhanden, mhd. vürstinne, fürstinne, gekürzt fürstin (Heinrichs Tristan 4250), fürstîn. Ben. 3, 379a. noch hier und da im 16. und 17. jh. hochdeutsch und selbst heute z. b. hannöverisch fürstinne (s. d.). abgeleitet von mhd. vürste, fürste, nhd. fürst (s. oben sp. 841), nach dessen bedeutungen auch hier zu ordnen ist.
1) die erste oder höchste eines staates oder volkes, die herscherin über einen staat oder ein volk, oder die gemahlin eines herschers über einen staat oder ein volk. allgemein und ohne unterscheidung ob sie kaiserin, königin, groszherzogin, herzogin, landgräfin u. s. w. ist. s. DWB fürst 2).

hertzog Heinrich der löw genandt
ein streitbar fürst, ...
als er von dem gemahlet sein
vor seim abschied (zu einem kreuzzug) sein urlaub numb,
und befalch jr das fürstenthumb
ein guldin ring von einander schnit
und die fürstin verehret mit
dem halben.
H. Sachs IV. 2, 57c;

wir sahn die fürstin (die kaiserin Katharina II.) grosz im frieden,
sahn von ihr manche götterthat.
Willamov, im alm. d. d. mus. 1770 s. 236 (240);

die gunst des königlichen angesichts
hat sie verwirkt, die mordanstifterin,
die nach dem blut der königin gedürstet.
wers treu mit seiner fürstin meint, der kann
den falsch verrätherischen rath nicht geben.
Schiller 419b (M. Stuart 2, 4),

gütge fürstin (die königin Elisabeth ist gemeint)!
so schamlos frech verspottete man dich! 482b (4, 3).

Semiramis war eine grosze fürstin. sie sitzt da wie eine fürstin, in hoher haltung, achtung gebietend.
in anwendung und bildlich: wie ligt die stad (Jerusalem) so wüste: die vol volcks war? sie ist wie ein widwe: die eine fürstin unter den heiden und eine königin in den lendern war, mus nu dienen. klagel. Jer. 1, 1.
als bezeichnung der herscherin im gegensatze zur niedrigsten: o mir ists gewisz nichts kleines, vom bettler an bis zur fürstin eine schöne menschliche seele zu finden. Caroline Flachsland in Herders nachlasz 3, 181.
2) die besitzerin unumschränkter macht, die höchste gebieterin, die höchste herrin, die beherscherin. das worüber sie die macht hat, wird durch einen beigesetzten genitiv bezeichnet:

du, Delia, allein,
wirst nicht beweget durch mein leyden,
du kron und zier der schäferinnen,
du strenge fürstin meiner sinnen.
Opitz sylviana.

danach o fürstinn meiner sinnen,
nach der mein hertze steht,
du lenckest mein beginnen,
wie schiffe der magnet.
Tscherning an eine jungfrau, in der gedichte frühling s. 55.


auch spottend z. b. in: sie (die ehefrau) ist seins lebens labung, bettgenosz, lebensgespan, sein kuchenkeyserin (küchenkaiserin), sein besembsfürstin, sein kunckelgräfin, spindelsceptrige, windelkönigin. Fischart Garg. (1608) H 8a, = die den besen regiert, beherscherin des besens. doch wird hier fürstin in vergleichung zu kaiserin, königin, gräfin der andern ausdrücke wol im engsten sinne, dem nachher unter 5) angegebenen zu nehmen sein, was in der sache nichts ändert.
3) eine kaisertochter, eine königstochter, überhaupt eine rechtmäszige fürstentochter in ihrer hohen stellung. so heiszt in Ruszland

[Bd. 4, Sp. 889]


jede kaiserliche prinzessin groszfürstin. sie ist eine geborne fürstin, kaiserliche, königliche, groszherzogliche, erzherzogliche oder herzogliche prinzessin.
4) eine die alle andere übertrift, die sich über alle andere hervorhebt, die angesehenste, die bedeutendste, die vorzüglichste. so läszt sich Sappho als die fürstin unter den dichterinnen bezeichnen.

unsere akademie ist, rufen sie, fürstin Europas,
ich, denkt jeder, bin fürst unserer akademie.
Voss lyr. ged. 4, 298.

Athen ehedem die fürstin der städte Griechenlands.
5) die die nächste würde unter der herzogin einnehmende, die in der nächsten würde unter der herzogin stehende, gleichviel ob sie herscherin, regierende herrin ist oder nicht. eben so die gemahlin des die nächste würde unter dem herzoge einnehmenden, des in der nächsten würde unter dem herzoge stehenden. s. DWB fürst 9). mit den hohen künigin, durchleuchting, fürstinen, gräfin und freyen vergleichen. Nasus Nasenesel 44b; donna Isabella, fürstin von Messina. Schiller 489a;

wenn ich als fürstin sie und herrscherin
durch dieses hauses pforten führen werde. 493a.

die fürstin von Reusz-Greiz. die verstorbene fürstin Emma von Waldeck.
6) eine höchste göttin. so wenn Juno spricht:

bin ich nicht fürstin der götter? ...
nicht die gattin des herrschenden Zeus?
ächzen nicht die achsen des himmels
meinem gebot? umrauscht nicht mein haupt
die olympische krone?
Schiller 13a (Sem. 1).


Zwei eigenthümlich abweichende pluralformen von fürstin finden sich bei Joannes Nasus in seinem Nasenesel neben fürstinen 44b und fürstin ebenda und 59b: darnach darffst du auch unverholen liegen (lügen), wie ich die pfaffenhrn uber die lutherischen fürstinin z setzen pflege. 59a; sie sein nun weiber oder männer, künegin oder fürstenin. 48a.
 
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fürstinmutter, f. eine fürstin, deren sohn an die stelle des vaters als herscher getreten ist: aber in Flachsenfingen bestand die fürstinmutter und ihre partei auf dem flachen mattgelben hofprediger. Jean Paul Levana 2, 127. auch: die fürstin gewordene mutter eines der sich zum fürsten erhoben hat. zu betonen fürstinmútter.
gewöhnlich aber stehn beide worte getrennt:

sie wollten mich
zur fürstin mutter von Messina bringen.
eher ins grab.
Schiller 510a (br. v. Mess.).


Vgl. fürstvater, fürstsohn.
 
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fürstinne, f., s. fürstin. die fürstinne ist des folgenden jahres ohne leibeserben gestorben. Micrälius a. Pomm. 3, 465.
 
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fürstinnenleben, n. das leben einer fürstin oder überhaupt von fürstinnen. ein fürstinnenleben. blätter für literar. unterhaltung 1870 s. 553.
 
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fürstjüngling, m. ein fürst der noch jüngling ist: der fürstjüngling will doch erstlich etwas thun im leben. Jean Paul Levana 2, 145. zu betonen fürstjngling.
Vgl. DWB fürstsohn, DWB fürstvater, DWB fürstinmutter.
 
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fürstlein, n. , dim. von fürst.
1) ein fürst in seinen kinderjahren. fürstlein, fürstgen, printz, junger herr, jeune prince. Rädlein 314.
2) ein an land oder macht oder ansehen geringer fürst. fürstlein, fürstgen, geringer fürst, petit prince. Rädlein a. a. o. fürstlein (kleiner fürst, so wenig land und unterthanen hat), regulus, parvus et impotens princeps. Kirsch (1723) 2, 126a und danach Matthiä (1761) 2, 161b, der, mit komma statt jener klammern, »regulus, dominus modici territorii, angustae ditionis« beisetzt.

wer war darbei?
anderthalb fürstlein.
Opel u.
Cohn 210, 4;

und Karl (könig Karl VIII. von Frankreich) besasz die leichte beute (Italien) schon,
als, sinnreich auf geheime ränke,
der welschen (subst.) fürstlein banger rath
die nachbarn Galliens um schnellen einfall bat.
v. Nicolay (1792) 2, 69.


3) ein von wuchs kleiner fürst. ich sagte zu dem fürstlein, einem der wassermännlein, d. h. der klein gestalteten, unter einem könige stehenden fürsten oder prinzen des Mummelsees. Simplic. (Keller) s. 752.
 
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fürstlich, adj. , erst mhd. gebildet und zwar in der folgenden ersten bedeutung.
1) einem fürsten oder überhaupt fürsten oder fürstinnen gemäsz oder geziemend, der fürstenwürde gemäsz oder entsprechend, in

[Bd. 4, Sp. 890]


der fürstenwürde gegründet, fürsten oder fürstinnen zukommend. mhd. vürstelich, vürstlich, fürstlich. mitteld.

sie was mit schônheit ummelacht
nâch ir furstelîchen acht. heil. Elisabeth 1884;

nû wuosen glîch in einer plêge
zwâ juncfrouwen hêre
nâch furstlîcher êre. 900.

s. Ben. 3, 379a. nhd. aber die fürsten werden fürstliche gedancken haben und drüber halten. Jes. 32, 8; höret, denn ich wil reden, was fürstlich ist, und leren was recht ist. spr. Sal. 8, 6; es ist bekannt, dasz Ihr gemüthe ein aufenthalt aller fürstlichen vollkommenheiten war. Canitz (1727) 187; mit dem was unsre alten ein fürstliches herz nannten. Wieland 15, 198;

was alles ich wär, ...
mit fürstlichen gaben,
du solltest mich haben.
Göthe 1, 36;

wenn ihr an eine mauerzinn ihn hängt.
dies wird als löblich, fürstlich werk sich zeigen,
wird beispiel seyn und spiegel allen feigen.
Gries Ariost 17, 126.


davon
2) wie bei oder von fürsten kostbar, herrlich, prachtvoll: ein fürstliches mahl. ein fürstliches leben.
3) in dem stande eines fürsten oder einer fürstin seiend, fürst seiend, die fürstenwürde besitzend, die fürstenwürde habend:

ihr solt zu jm hin senden than (thun)
einen fürstlich, vertrawten man,
das er den ayd von jm entpfach.
H. Sachs III (1588). 2, 216b;

mehrere gesänge sind durch umstände des fürstlichen hauses veranlasset. Herder Terpsichore 3, 13. s. auch die stelle von Canitz unter dem adv. fürstlich 3).

was liegt der welt dran, meint Ihr, ob der niedrig
geborene sich ehret oder schändet,
wenn nur der fürstliche gerettet wird.
Schiller 392b (Wall. tod 4, 8);

die herzogin kommt ja heute herein
mit dem fürstlichen fräulein. 320a (W. lager 2).


im besondern von dem stande oder der würde eines fürsten im engsten sinne dieses wortes gesagt. s. DWB fürst 9). hier in titeln: Eure fürstliche durchlaucht, Eure hochfürstliche durchlaucht, seine fürstliche durchlaucht. vgl. fürstlichkeit.
4) ein zeichen eines fürsten seiend, äuszerlich die fürstenwürde bezeichnend, überhaupt die fürstenwürde bezeichnend: gerechtigkeit war mein kleid, das ich anzog wie einen rock, und mein recht war mein fürstlicher hut. Hiob 29, 14. vgl. DWB fürstenhut. die fürstliche binde = fürstenbinde (s. d.).
5) einen fürsten oder überhaupt eine fürstliche person oder fürsten betreffend:

sagt, sind auff die fürstlich hochzeyt
all ding zu ehren wolbereit? ebenda;

nun wöll wir ziehen auff den sal,
halten das hochzeytliche mal
und als was zu fürstlichen ehren
gehört, mit fröligkeit zu mehren. 92a,

das die kirch werd geschmuckt und zirt
zu diser fürstlichen kindtauff. 92b;

ach gott, dir sey lob, ehr und preisz
der du so wunderlicher weisz
mich hast erhebt ausz dem elend
in das hochfürstlich regiment. ebenda.


6) einem fürsten oder fürstenhaus eigen, einem fürsten oder fürstenhaus zugehörig:

doch unser keiner wissen mag
wer doch wird sein die fürstlich braut.
H. Sachs I (1590), 91b;

fiscus ist nach rechtlicher auszlegung ein königklicher oder fürstlicher beutel oder kammersack, darein der verurtheilten und verräther güter gelegt werden. Schwartzenbach synonyma. die mehresten dieser unglücklichen dienen jetzt ihren gläubigern als sklaven oder verderben in den schachten der fürstlichen silberbergwerke. Schiller 189b (kab. u. l. 2, 2); einige fürstliche dragoner, die mir eben begegnet waren, lieszen mich errathen, dasz garnison in dem städtchen lag. 708a = in der rhein. Thalia 2, 33. ein fürstliches schlosz, der fürstliche hof, fürstliche güter, fürstliche besitzungen, die fürstlichen einkünfte. sprichwörtlich:

besser unter einer fürstlichen hecke,
als unter einer adlichen decke,

d. h. besser der geringste diener unter einem landesherrn, als der höchstgestellte unter einem adlichen herrn.

[Bd. 4, Sp. 891]



7) unter einem fürsten oder einem fürstenhaus oder einem gliede desselben dienend. der fürstliche rath, ein fürstlicher beamter, ein fürstlicher diener. ein fürstlicher koch. vgl. 5).
8) von einem fürsten, einer fürstin oder überhaupt einer fürstlichen person herrührend: der erste druck der fürstlichen reime. (Meusebach) zur recension der deutschen gramm. s. 15. ein fürstliches decret. ein fürstlicher brief.
9) körpertheil eines fürsten oder einer fürstin, überhaupt einer dem fürstenstande angehörenden person seiend:

des kaisers acht hängt über ihm und giebt
sein fürstlich haupt jedwedem mordknecht preis.
Schiller 387a (W. tod 3, 23)

der herzog ein verräther! o mein gott!
und flüchtig! und sein fürstlich haupt geächtet! 387b;

darfst uns mit deinen frostgen warnungen
die wangen bleichen, unser fürstlich blut
vor zorn aus seinem aufenthalt verjagen?
A. W. Schlegel Shaksp. Richard II. aufz. 2 sc. 2.


 
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fürstlich, adv. , von dem vorhergehenden adj. abgeleitet. mhd. wäre vürstelîche, vürstlîche zu erwarten, es findet sich aber vürstlîchen und vürstenlîche (s. das adv. fürstenlich). übrigens läszt sich nhd. das adv. oft von dem adj. nicht scheiden, so dasz ungewis bleibt, ob jenes oder dieses gesetzt ist. es bedeutet
1) was das adj. fürstlich 1). ich sorge, yhme werde nicht zu weren seyn, die fürsten stellen sich denn furstlich und fahen widder an mit vernunfft und seuberlich zu regirn. Luther von weltlicher oberkeyt (Wittemberg 1523) E iija. fürstlich leben, leben wie es fürsten geziemt (Luther tischr.), aber auch so viel als herrlich, mit groszem aufwande leben. s. 2).

du solst am hof von jung und alten
sein fürstlich, adelich gehalten.
H. Sachs IV. 2, 7d;

Ihnen steht es an,
so zart zu denken: meinem schwager ziemts,
sich immer grosz und fürstlich zu beweisen.
Schiller 339a (d. Picc. 2, 4);

als eine fürstin fürstlich will ich sie
einführen in die hofburg meiner väter. 496b,

hier fürstlich zugleich nach fürst 9);

kaum weisz
ich rath, dein eignes königliches haus
nothdürftig nur, nicht fürstlich, zu erhalten. 453a (j. v. Orl. 1, 2);

und hast du dir aus strömen feindesbluts
die angestammte krone kühn erobert,
dann ist es zeit und steht dir fürstlich an,
dich mit der liebe myrten zu bekrönen. 453b.


2) was das adj. fürstlich 2): darnach wollen wir recht fürstlich mit einander leben. Stoppe Parnasz 496. vgl. 1).
3) was das adj. fürstlich 3).

der churfürst und was fürstlich heist,
haben jüngst beym Raule gespeist.
Canitz 364 (1727 s. 220).


4) sich als einem fürsten oder einer fürstin eigen oder wie einem fürsten oder einer fürstin eigen kund gebend, sich als hoch und herrlich zeigend: wie lieblich verschämt sah ich schon deine wangen erröthen, deinen busen wie fürstlich schön unter dem silberflore schwellen. Schiller 178a (Fiesko 5, 13).

 

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